258 Millionen Migranten weltweit, laut UN-Bericht


Laut einem neuen UN-Bericht leben derzeit 258 Millionen Menschen nicht mehr in ihrem Heimat, ein Anstieg von 49 Prozent seit dem Jahr 2000.

Migranten 2017 Vereinte Nationen
Migranten 2017 Vereinte Nationen, Bild: Gegenfrage.com

Laut Zahlen der Vereinten Nationen (UN) leben weltweit derzeit 258 Millionen Menschen nicht in ihrem Heimatland.Ein Anstieg um 49 Prozent seit dem Jahr 2000. Dies geht aus einem neuen Bericht hervor, der alle sechs Monate vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen veröffentlicht wird und am Montag erschien.

Die Anzahl der Migranten mache nur „einen kleinen Prozentsatz der Weltbevölkerung aus“, heißt es weiter. So sei die Zahl seit Beginn des Jahrtausends um einen halben Prozentpunkt gestiegen 2000 – von 2,8 Prozent der Weltbevölkerung auf 3,4 Prozent im Jahr 2017.

165 Millionen Migranten in Industrieländern

Allerdings stieg der Anteil der Migranten in Ländern mit hohen Einkommen von 9,6 Prozent im Jahr 2000 auf 14 Prozent im Jahr 2017. Derzeit befinden sich 64 Prozent der Migranten auf der ganzen Welt in entwickelten Länder, was fast 165 Millionen Menschen entspricht. Allein seit 2013 sind 26 Millionen hinzugekommen.

Zwei Drittel befinden sich in nur 20 Ländern. Die meisten davon – 49,8 Millionen oder 19 Prozent der weltweiten Gesamtzahl – in den USA. Dem Bericht zufolge beherbergen Saudi-Arabien, Deutschland und Russland die zweit-, dritt- und viertgrößte Anzahl von Einwanderern aus anderen Ländern. Großbritannien steht an fünfter Stelle.

Vielleicht interessant in diesem Zusammenhang: Beginn des War on Terror (2001), Afghanistan-Krieg (2001), Irak-Krieg (2003), Gründung des Islamischen Staats (2006), Syrien-Krieg (2011), Libyen-Krieg (2011), Mali-Krieg (2012), Jemen-Krieg (2015) und so weiter und so fort…

Quellenangaben anzeigen
houstonchronicle, theatlantic

11 Comments

  1. Das sind nur 1,33 % der Weltbevölkerung.
    Deutschland hat in seinem zerbombten Zustand über 6% seiner damaligen Bevölkerung aufgenommen. Später zusätzlich Millionen Gastarbeiter und ihre Familien.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  2. Aber das sollte doch wohl keine Rechtfertigung für diese späte Völkerwanderung sein.
    Die Bürgerkriege (Arabischer Frühling etc) ist nur eine Facette des Phänomens.
    Die weit wichtige scheint mir die Armutsmigration zu sein.
    Ein Smartphon haben sehr viele dieser „Flüchtlinge“ bei sich.
    Und es gibt eben doch diese von den Gutmenschen weltweit fabrizierten Anlockseiten im Internet- und somit für jeden Smartphonbesitzer blitzschnell ablesbar.
    Im Zweifel war eine Rede Merkels schneller in Marokko und Ägypten oder Syrien, wie in der abendlichen Tagesschau in Deutschland. Was wird die Folge sein?
    Soviel Fantasie braucht man dazu nicht: Destabilisierung!

  3. Hallo Markus,
    diese Armutsimmigrationen gab es immer.
    Abermillionen sind vor Hunger und Krieg in die USA geflohen.
    Die kein Gold und Geld hatten sind zu Millionen in Irland verhungert oder nach dem Krieg noch etwa 2 Millionen Menschen in Deutschland.
    Ganz zu schweigen davon, wie viele Menschen an medizinischer Unterversorgung starben, weil es z. B. kein Insulin mehr gab.
    Die Gold oder Geld hatten konnten schon in der nahen Schweiz eine warme Unterkunft bekommen.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  4. Hallo Helmut,

    welche zwei Millionen Hungertote nach welchem Krieg meinst Du? In den Gefangenenlagern starben von 1945 bis 1946 mehrere Millionen Gefangene (Rheinwiesenlager als Stichwort). Aber das wirst Du jetzt nicht meinen.
    Sondern Du meinst die etwa 2,5 Millionen Tote im Hungerwinter 1918/ 19. Damals grassierte wegen der allgemeinen Schwächung auch eine schlimme Grippeepidemie und es war im Januar sehr kalt.
    Die Franzosen holten davon unbeeindruckt die „vertragsgemäßen“ Kohlen aus dem Ruhrgebiet heraus, so dass die Leute auch an der Kälte starben.

  5. Halloo Markus,
    in https://de.wikipedia.org/wiki/Hungerwinter_1946/47
    spricht man auch“ nur“ von hunderttausenden von Toten.
    Damit sind aber nur die Menschen gemeint, bei denen der Körper wegen fehlender Nahrung dann letztendlich die Funktion eigestellt hat.
    Wenn man aber die Menschen dabei rechnet, die an Krankheiten gestorben sind, die bei einer ausreichenden Ernährung nicht entstanden wären, geht es in die Millionen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  6. Mindestens zwei Milliarden Emigranten sitzen bereits auf gepackten Koffern, was einigen Politikern sehr willkommen ist.

    MfG. grillbert aus Hamburg.

  7. Hallo Helmut,

    ich weiß. Vor Jahren hatte ich mir privat die Mühe gemacht die deutschen Toten des WK 2 zusammenzurechnen.
    Das ist nötig, weil die offiziellen Zahlen so nicht stimmen können. Die am Hunger und Krankheit gestorbenen hunderttausenden Soldaten in amerikanischer Gefangenschaft tauchen aus politischer Rücksichtnahme dort nicht auf. Damals kam ich auf eine Zahl zwischen 7,5 und 8,5 Millionen.
    Das sind alles Dinge, welche auch nicht in der angelsächsischen Wikipedia stehen dürften. Amerikaner haben sich selten um die Verluste anderer Völker gekümmert.
    All diese Dinge hatte Hitler bei seinen Sprüchen… „ein Krieg schreckt mich nicht…“ nicht im Bewusstsein.
    Anders als so manche erfundene Äußerung Hitlers ist diese von mir zitierte sogar echt. Nachzulesen in „Hitlers Tischgespräche“. Henry Picker wurde zwar in Deutschland geboren, arbeitete aber auch als amerikanischer Journalist und führte vor dem Krieg und während des Krieges Gespräche mit Hitler und schickte ausgewählte Protokolle mit oder ohne Hitlers Wissen in die USA.
    Hitler glaubte bei seinem Angriff auf Polen allen Ernstes, trotz der ihm bekannten Bündnisverträge, dass England und Frankreich zwar protestieren, aber es letztlich nicht zum Krieg kommen werde. Er hatte sich gewaltig geirrt!

  8. @ grillbert

    Teile bitte die zwei Milliarden durch den Faktor 10 und dann ist das mit 200 Millionen realistischer. Wir haben jetzt schon bei rund 1,35 Millionen Immigranten, welche aber ganz überwiegend Wirtschaftsflüchtlinge sind, erhebliche Probleme.
    Sollten „nur“ 13,5 Millionen von diesen Leuten einschließlich deren bekanntem Gewaltpotential, nach Deutschland immigrieren dann sage ich jetzt schon für die AfD ungeahnte Wahlerfolge voraus. Und genau das wird Merkel und die anderen Sozialisten nicht wollen. Die Gehirnwäsche wird zwar auf Hochtouren gebracht, aber das wird letztlich ohne großen Erfolg bleiben. In Schweden, dem anderen Dumpfbacken Staat, gärt es auch schon länger unter der Oberfläche.
    Ich sage voraus, dass noch nicht einmal 20 Millionen in ganz Europa dauerhaft bleiben werden.
    Wir gehen in absehbarer Zeit mit Sicherheit in die Weltwirtschaftskrise 2.0 hinein. Und dann werden sich diese Leute, die uns jetzt regieren, schwerlich halten können.
    Mindestens kommt es zu einer Mehrparteienregierung unter Einschluss der AfD. Die Grünen werden vermutlich verschwinden.

  9. Mindestens 2 000 000 000 (Miliarden) Emigranten sitzen jetzt schon auf gepackten Koffern, was einigen gewissenlosen Politikern sehr willkommen ist.

    MfG. grillbert aus Hamburg.

  10. Hallo Markus,
    auch wird nicht von den Folterungen und Vergewaltigungen durch die Amis gesprochen/geschrieben.
    So ist es doch heute auch noch so, denn stell Dir mal nur vor, Putin würde tausende von Drohenmorde in der Welt befehlen.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

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