238.000 US-Veteranen starben ohne Gesundheitsversorgung


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Fast ein Drittel aller physisch oder psychisch erkrankten Kriegsveteranen in den USA, welche vom Department of Veteran Affairs erfasst sind, verstarben während des Wartens auf gesundheitliche Versorgung.

USA-Soldaten
Oath of enlistment to soldiers of 1st Battalion, 327th Brigade, 101st Airborne Division – 2006-02-20“ von Spc. James P. Hunt (on duty) – DoD images. See also the news siory.. Lizenz: Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Charles de Gaulle, ehemaliger Staatspräsident der Französischen Republik, sagte einst, dass man den Charakter eines Staates daran erkennt, wie er nach einem Krieg mit seinen Soldaten umgeht. Den Charakter der heutigen US-Regierung hätte er vermutlich wenig geschätzt.

Denn die heimgekehrten Soldaten, viele von ihnen krank und verwundet, fristen in zahlreichen Fällen ein jämmerliches Dasein: Fast ein Drittel aller seit 1998 vom Department of Veteran Affairs (VA) geführten Veteranen, 238.000 von insgesamt 847.000 kranken Heimkehrern, sind während des Wartens auf gesundheitliche Versorgung verstorben, meldet die Huffington Post in Berufung auf „durchgesickerte Dokumente“.

Insgesamt sind 23,4 Millionen Veteranen gelistet, das VA erhält jährlich 95 Milliarden Dollar für die Versorgung der Soldaten. Nach eigenen Angaben der Agentur erhalten jedoch lediglich 36 Prozent, bzw. 8,5 Millionen frühere Soldaten und deren Hinterbliebene, überhaupt finanzielle Unterstützung.

Ansprüche bestehen in den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung und Ausbildung, Invalidenrenten, Renten für militärische Veteranen sowie für hinterbliebene Ehegatten und Beteiligungen an Beerdigungskosten.

12 Kommentare

  1. Da erkennt man die Hintertür der angeblichen Volldemokraten dieser Weltpolizisten. Einen Konflikt nach dem anderen anzetteln und dann die eigenen Leute verrecken lassen. Und einem solchen Land jubeln noch welche zu?

  2. es ist interessant zu lesen dass das Army Fussvolk ziemlich vernächlässigt wird.
    Das kann 2 Punkte für die Zukunft geben:
    1. Bei Invasionen sind die Amis keine Gegner weil sie nicht verletzt oder gar getöted werden wollen. Deswegen bomben die auch nur von oben rum oder mit Drohnen. Drum Besteht US ja so auf die deutsche NatoSperrspitze. US-Soldaten taugen nix.
    2. Junger Männer gehen erst gar nicht mehr zum US-Militär

  3. Wie pflegte schon mein werter Vater zu sagen: Hättest halt was Anständiges gelernt. Mein Mitleid hält sich massiv in Grenzen, denn offensichtlich hat es sich immer noch nicht rumgesprochen, dass wer sich (freiwillig) zum Militärdienst meldet, evtl. damit rechnen muß, dass ihm entweder der Arsch weg fliegt oder ihm bei seiner Rückkehr vom Project Adventure irgendwelche Extremitäten abhanden gekommen sind.

  4. jolex – Zu deinem Punkt 2.
    Woher hast du diese Information? Artikel / Statistik? Bitte um Link.

    Ich weiß von einer Knappheit an Rekruten in 2005, und die monatlich bzw. jährlich
    benötigte Zahl ist wesentlich geringer als man annimmt. Der Nachwuchs der höheren Offiziere schlägt in der Regel auch die militärische Laufbahn ein. Obama hat außerdem Programme angeleiert die es Immigranten ermöglicht in die US Army einzutreten. Fakt ist jedoch, dass 7 von 10 Amerikanern im Alter von 17 – 24 Jahren aus diversen Gründen nicht geeignet ist und somit abgelehnt wird. Die Qualitätsstandards wurden schon vor Jahren
    erhöht. Für den Zeitraum ab 2020 rechnet man damit, dass nur noch 2 von 10 Amerikanern
    obiger Altersgruppen geeignet sein werden. An Nachwuchs mangelt es nicht. Wir reden hier vom Heer, also der US Army und ihrer Reserve. Die US Luftwaffe und die Navy hat auf sicher keine Rekrutierungsprobleme, und wenn, dann aus dem gleichen Grund.

    Mangel an Leuten weiterhin zum Job DROHNENPILOT. Ist noch nicht so lange her, dass seitens der Bundeswehr Mangel an Nachwuchs gemeldet wurde. Ist aber kein Wunder, wenn
    man das schulische Ausbildungsniveau absenkt, bekommt man halt nur Hirnis. In einer
    modernen Armee von heute ungeeignet, vom körperlichen Zustand mal ganz abgesehen.

  5. @jolex – Ich gönne mir noch einen Nachtrag zu dem Thema

    Erwähnenswert zu dem Thema Nachschub an Kanonenfutter ist die Tatsache, dass von den Rekruten 79% aus Familien stammen, wo bereits ein militärischer Hintergrund beruflicherseits vorliegt. Also da waren schon der Vater, der Großvater und ggf, der Urgroßvater oder noch frühere Vorfahren Berufssoldat. Entweder durchgehend, oder mit zeitlich limitierten Vertrag. Dieser Nachwuchs wird ab dem Kleinkindalter auch schon in diese Richtung hin gezüchtet. Da nennt ein Sohn innerhalb des familiären Umfeldes seinen Vater auch nicht Dad oder Daddy, sondern SIR. Beantwortet selbst als Kind Fragen oder Anweisungen des Vaters mit YES SIR oder NO SIR und lernt als Kind schon den Umgang mit Schusswaffen. Der Vater sorgt dann auch dafür, dass der Sohn nicht zum voll gefressenen unsportlichem Schwabbelsack verkommt, der nur vor der Glotze abhängt. An Geld mangelt es in den Familien auch nicht, und somit bekommt das Kind eine gute Schulbildung und ggf. Studium. Nach dem Studium (möglichst auf einer der bekannten Kaderschmieden oder gleich beim Militär) ist der sichere Job schon mal sicher. Die Chancen arbeitslos zu werden sind gering in höheren Rängen. Mit einem derartigen Hintergrund kann man später gut in der Politik Fuß fassen. Ansonsten kann man im höheren Alter noch eine lokale bewaffnete Bürger-Miliz gründen, das wird oft und gern praktiziert.

    Dass der US Fußsoldat im echten Einsatz nicht viel taugt ist in Militärkreisen weltweit kein Geheimnis. Das schlechte Abschneiden bei vielen Manövern seit Jahrzehnten beweist das schon vor einem Einsatz. Und nur die überlegene Technik aus der Luft bringt es eben nicht, Beispiele gibt es ja genug. Wie panisch (mental) ein US Soldat reagiert sofern es echt eng wird (close combat) können dir Soldaten erzählen die dabei waren. In Vietnam starben mehr US Soldaten durch Selbstmord, als im Kampf und das war im Irak ebenso damals, das Zahlenverhältnis ist in etwa so geblieben. Das sind statistische Fakten! Von den Gefallenen in Vietnam starben viele sinnlos durch irre Befehle, durch fehlerhafte Gewehre und durch -friendly fire- auch das ist nachlesbar! Der Einmarsch in den Irak damals war alles andere als ein Spaziergang. Die Zahlen beweisen das, denn bei mehr 35% der Teilnehmer wurde PTSD festgestellt.

    Ich habe schon erwähnt, dass ich zum Thema der Situation der US Veteranen schon lange Kenntnis habe, und zwar lange bevor dieses Thema überhaupt jemals in Deutscher Sprache irgendwo erwähnt wurde. Durch Kontakte zu US Veteranen bin ich überhaupt erst auf das Thema und die entsprechenden Websites gekommen. Aus dem Grund weiß ich auch, dass Obama vor seinem ersten Antritt als Präsident gerade dieser Gruppe versprochen hat sich um deren Belange zu kümmern und Verbesserungen der Situation anzuleiern. Eine weitere Ansage im Wahlkampf, die (wie die lange Liste der anderen Versprechungen) auch nicht eingehalten wurde. Aber sie brachte ihm aus Kreisen der Veteranen damals viele Wählerstimmen, und mir leichte Probleme mit den Kontakten, da ich bereits damals den Obama als Schönschwätzer und Lügner bezeichnet habe. Die Bearbeitung der Anträge von US Veteranen wird beabsichtigt künstlich in die Länge gezogen. Vor dem Bewilligungsbescheid kommt dann ggf. der letzte Marschbefehl vom lieben Gott persönlich, oder der Selbstmord. Die Selbstmordrate der US Veteranen ist krass. Im Detail nachlesbar hier, die Wortwahl im Absatz unterhalb der Kopfzeile reicht aber auch schon.

    https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_military_veteran_suicide

    @Bürgender
    Bemerkenswert, dass die US Ausgabe der BILD Zeitung, die Huffington Post, die Situation
    verspätet dem breiten US Publikum meldet. Auf Grund von durchgesikerten Dokumenten?? Ich lach mich tot! Diese Zahlen und Fakten melden die entsprechenden Veteranen Websites regelmäßig und im Detail, sogar volle Stories Betroffener bzw. deren Hinterbliebenen auf deren persönlichen Websites, oder im Blog im Detail geschildert. Mit Daten und Fakten! Wird aber kriegsgeile Patrioten weder in den USA noch in Merkeltanien zum Nachdenken zu bewegen

  6. Info: Die Selbstmordrate weiblicher US Veteranen ist 6 Mal höher im Vergleich zur sonstigen weibl. Bevölkerung.

  7. Info: Um den Mangel an Nachwuchs für den Job DROHNENPILOT abzustellen wird es wohl ab 2016 einen kräftigen Bonus geben für Neueinsteiger. Zusätzliche 15.000 US$ sind geplant, und das jährlich für 5 oder 9 Jahresverträge. Außerdem werden erhebliche Geldmengen freigemacht für neue Ausbildungs- und Trainingseinrichtungen. Möglicherweise auch in der Drohnen-Relaisstation Merkeltanien. Man wird es erfahren, wenn H4 Bezieher vom Job Center aufgefordert werden
    sich dort zu bewerben.

  8. Hey KW, der mit den H4lern, dem Schoppzeter und den Drohnen finde ich klasse! Vollbeschäftigung dank Droh(e)n(d)en Toten; die BRD würde damit den NAZIS in der Ukraine alle Ehre machen.

  9. @Werner – Denk mal global. Denk mal an die Arbeitsplätze in den USA und die vielen
    hoch bezahlten Posten rund um das globale Thema Rüstung. Rheinmetall ist überall,
    Heckler & Koch produziert nicht nur in den USA. Glock und die ehemalige belgische
    Waffenschmiede FN Herstal längst von den Amis gekauft. Die gute AK-47 in Lizenz überall
    produziert weltweit. Pakistan in Sachen Handfeuerwaffen die Zentrale, preisgünstigster
    Anbieter. Munitionsfabriken in den USA weiterhin Probleme die Nachfrage zu decken.
    Fachkräfte strömen nach Deustchland, dito in die USA und somit müssen (anders als 39-45)
    die Frauen nicht mehr in die Rüstungsbetriebe. Mit was soll die ISIS denn gewinnen, wenn der nachschub ausbleibt?? Ist mir aber schon klar, dass dir Querulant wirtschaftliche Vorgänge nicht in den Kopf wollen. Wir reden hier von Dingen die ALTERNATIVLOS sind! Und bei der Lage auf dem Arbeitsmarkt in den USA strömt auch weiterhin reichlich Kanonenfutter freiwillig in die Rekrutierungsbüros. Prima Job! Essen, Bekleidung und Unterkunft frei, Weiterbildung und Auslandsreisen. Nur negativ bei Arbeitsunfällen aller Art, denn dann bist du raus!

    Aber für dich eine positive Nachricht :
    Der Waffenhersteller COLT hat Konkurs angemeldet! Wenn das John Wayne noch erlebt hätte.

    Wünsche dir ein drohnenfreies Wochenende
    Gruß kw

  10. Da bekommen nun ein paar der schießwütigen Cowboys eine große Portion der „Freiheit“, „Demokratie“ und „Menschenrechte“ zurück, die sie anderen Völkern so großzügig gebracht haben!

    Man sehe sich den Film „Geboren am 4 Juli“ an!

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