102,1 Millionen US-Bürger ohne Job


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In den USA haben derzeit 102,1 Millionen Menschen keinen Job, ein Drittel der Gesamtbevölkerung. Die Erwerbsquote (participation rate) liegt nun bei 62,6 Prozent, der niedrigste Wert seit 1977.

not in labor force
Obama, Bildquelle: Deesillustration.com

Am Freitag gab das Bureau of Labor Statistics bekannt, dass im Mai 38.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Dies ist weit weniger als die 158.000 Jobs, die von Analysten prognostiziert wurden und liegt auch weit unter der benötigte Menge, um mit dem Bevölkerungswachstum Schritt zu halten. Insgesamt handelt es sich um den schlechtesten Arbeitsmarktbericht seit sechs Jahren, meldet die Activist Post.

Die Obama-Regierung behauptet dennoch, dass die Arbeitslosenquote im vergangenen Monat nach unten ging. Fast in jedem Monat seit Obamas Amtsantritt im Weißen Haus flog eine große Anzahl Amerikaner aus der Arbeitslosenstatistik raus und wurde auf „not in labor force“ umgebucht. Dort landen „dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehende“ US-Bürger im arbeitsfähigen Alter, insgesamt handelt es sich um 94,71 Millionen Menschen. Allein zwischen April und Mai erhöhte sich diese Zahl um 664.000.

Rechnet man nun die Zahl der „offiziell arbeitslosen“ Bürger (7,4 Millionen) zur „not in labor force“ hinzu, erhalten wir eine Gesamtsumme von 102,1 Millionen Amerikanern im erwerbsfähigen Alter, die derzeit keinen Job haben. Die Erwerbsquote (participation rate) liegt nun bei 62,6 Prozent, der niedrigste Wert seit 1977.

19 Kommentare

  1. Nun wird auch klar, warum die USA einen Krieg gegen Russland vom Zaun brechen wollen. Mit den toten Soldaten klärt sich die Arbeitslosenzahl, mit der Rüstungsindustrie steigen die Arbeitsplätze. Diese Rechnung haben schon immer die ratlosen Mächtigen aufgemacht, um so von den inneren Problemen ihres Landes abzulenken.

  2. Wie kommen die deutschen vom Einfluss der USA weck ? Was den Arbeitsmarkt der USA angeht frage ich mich ,wieso denen nichts besseres einfällt wie Ein Krieg ! Traurig was zur Zeit auf dem Erdball los ist 🙁

  3. @Bürgender – Hier ein Textauszug in dem beschrieben wird warum
    die Arbeitslosenquote etwas gesunken sein soll

    The unemployment rate dropped because people unable to find jobs ceased looking and are no longer counted as being in the labor force. If you are unemployed but not considered part of the labor force, you are not included when unemployment is measured. The BLS says that in May there were 1.7 million Americans who “wanted and were available for work,” but “were not counted as unemployed because they had not searched for work in the 4 weeks preceding the survey.”

    Der volle Artikel von Paul Craig Roberts hier

    http://www.informationclearinghouse.info/article44810.htm

  4. @ Bürgender, wenn du es so nennen willst, viele Arbeitslose
    fallen aus der Statistik in den USA raus, sollte dir aus der BRD bekannt sein.

  5. Genau! Die fallen dort aus der Arbeitslosenstatistik hinaus, in die „not in labor force“-Statistik hinein.

  6. @ Bürgender

    Was ist mit den 30-35 mio. Illegalen in den USA?
    Die werden auch nicht in der Statistik geführt

  7. Die USA gehören zu der langen Liste von Nationen, welche Illegale rasch wieder abschieben und ihre Grenzen auch dementsprechend versuchen zu schützen.In all diesen Ländern ist die illegale Einreise ein Straftatbestand ebenso logischerweise eine Arbeitsaufnahme. In Deutschland ist Illegalität ebenso ein Straftatbestand.

    Warum sollte man also einen Illegalen der verbotenerweise doch arbeitet, oder den Illegalen der nicht arbeitet, in eine Arbeitslosenstatistik einfügen? Das müsste mir mal einer erklären, auch technisch. Diese Personengruppe ist nicht im Besitz einer Sozialversicherungsnummer.

    Die Zahl der Illegalen in einem Land kann man nur schätzen und diese Zahl veröffentlichen.

    Wieso macht man sich als Deutscher Gedanken über Illegale in den USA? Man sollte sich über die Illegalen erregen die sich in Deutschland aufhalten und deren aktuelle Zahl auch nur geschätzt werden kann.

    Uraltes Thema, hier Fundsache auf Suchbegriff.
    Artikel aus 2005

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/illegale-einwanderer-ohne-papiere-aber-immer-mit-fahrschein-a-344560.html

    Dass Immigranten und Illegale in den USA hochgradig kriminell sind, kann man in offiziellen US Statistiken und hundert Artikeln
    nachlesen. Das betrifft vorranging den Straftatbestand Mord.
    -:
    Suchbegriif : illegal crime statistic usa

  8. Manipulation der Arbeitslosenstatistik beherrschen deutsche Politiker und Medien auch aus dem Handgelenk.
    In einem Anfall von „Wahrheitsliebe“ hat die Bild-Zeitung am 4.Febr. 2005 unter dem Titel : So viele Menschen sind in Deutschland wirklich ohne Job.
    In der Aufstellung kamen sie auf 8 158 518. Wenige Tage später waren es wieder 2 850 000.
    Der 4. Febr. 2005 war das Machtvakuum zwischen Schröder und Merkel. Da hat man sich mal kurz aus der Deckung gewagt !

    Das findet man auf Seite 2 der Bild vom 4.2.2005

    MfG. grillbert aus Hamburg.

  9. @grillbert – Aktuell in den Mainstreammedien die Meldung, dass immer mehr Senioren arbeiten. Gemeint sind damit Rentner. Also die, die schon in der Regel als Arbeitnehmer 40 – 50 Jahre eingezahlt haben.

    Die syrischen Ärzte, Ingenieure und IT-Spezialisten aus Nordafrika erhalten weiterhin viel Geld für Null Arbeit, und werden sicher nicht in der Arbeitslosenstatistik auftauchen.

    Aus den 80er Jahren kenne ich aus Hamburg einige Tricks im Detail, wie damals die Statistik gefälscht wurde, immer kurz bevor die Veröffentlichung fällig war

    Gruß vom Palmenstrand
    kw

  10. @ kw.
    Meine Erfahrung bei der Seefahrt ist: Ausländer dürfen ohne Befähigungsnachweis hohe Positionen bekleiden.
    Das wurde mir auch von einem gut informierten Beamten des Bundesverkehrsministeriums (Bonn), bestätigt. Die Adresse mit Tel-Nr. habe ich noch, möchte ich aber hier nicht veröffentlichen. Man sollte solche wirklich ehrlichen Leute nicht blosstellen.

    Ostasiaten, Russen, Polen, Ukrainer durften, und dürfen immer noch, mit gekauften Patenten als Schiffsoffiziere zur See fahren.
    Für ca. 8 – 10000 $ kann man in Manila ein Patent kaufen. Die Fähigkeiten die damit verbunden sein sollten, hat man damit natürlich nicht erlangt.
    Mit diesen blinden Typen bin ich bis 1985 zur See gefahren und habe in einem 18-22 Stunde/Tag deren Verfehlungen ausgebügelt, bis ich die Schnauze voll hatte.
    Gegenwärtig haben wir das auch an Land. Der deutsche Facharbeiter muss Jahre lernen und div. Schulen besuchen, die Ausländer allerdings nicht. Diese Leute werden in kurzen Anweisungen vorbereitet und bekommen Positionen die sie nicht beherrschen, eben wie in einer Bananenrepublik.

    MfG. grillbert aus Hamburg.

  11. In den 50/60 Jahren hatten die USA fast 30 Flugzeugträger im Dienst,
    ab 2017 werden es nur noch 8 Flugzeugträger sein und weiter fallend

  12. @MJ – Es geht in diesem Artikel um die aktuelle Arbeitslosenstatistik, und nicht um die Kriegsschiffe der US Navy.

    Und es sind derzeit 10 Flugzeugträger in Service. Keiner davon
    ist mit einem Datum der Ausmusterung gelistet.

    Dazu ein Neubau der fertig ist und demnächst in Dienst gestellt wird
    Dazu ein Neubau, der bereits auf Kiel gelegt wurde und 2020 fertig sein soll
    Dazu einer in Planung der 2025 fertig sein soll

    Also nix mit weiter fallend, sondern dein Kommentar nicht nur am Thema vorbei, sondern eine Falschmeldung.

    Wäre hilfreich sich vor dem kommentieren zu aktualisieren. Zu US Themen, speziell zu militärischen Dingen, aber besser NICHT auf deutschsprachigen Websites.

  13. Wir Deutschen haben ab 1958 den Amis die Arbeit weggenommen.
    Die Rio-Schiffe gehörten einer US-Reederei, waren aber bereits auf Liberia-Flagge ausgeflaggt. Gebaut bei deutschen Werften wurden sie sogleich (1957/58) unter Liberia-Flagge vom Stapel gelassen. 1964/65 war ich dann auch dabei. Uns war nicht bewusst, dass wir den Amis die Arbeit wegnehmen.
    Wenn damals ein Deutscher, oder irgend ein anderer Ausländer auf einem US-Schiff angemustert worden war, wurde er spätestens nach Ankunft in einem US-Hafen von der Union von Bord geholt.
    Das hatte für den Ausländer den Vorteil, dass er wenigstens etwas Englisch gelernt hatte, oder sein Englisch verbessern konnte.
    Auf Deutschen Schiffen geschieht das nicht. Bei Ankunft in einem Deutschen Hafen, bleiben die Ausländer an Bord. Die Deutschen Gewerkschaften sind Papiertieger.

    MfG grillbert aus Hamburg.

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