Schon mal gehört?
100 Sklaven pro Tag


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Zwischen 1525 und 1866 wurden 12,5 Millionen Afrikaner entführt und in den USA, der Karibik und Südamerika als Sklaven verkauft.

Pro Jahr entspricht diese Zahl durchschnittlich 36.650 Personen, pro Tag etwa 100 über einen Zeitraum von 341 Jahren. Darüber hinaus wurden etwa gleich viele zwischen dem 9. und dem 19. Jahrhundert nach Asien verfrachtet.



England verbot die Sklaverei im Jahr 1839. In den USA ist die Sklaverei seit dem Ende des Bürgerkriegs im Jahr 1865 verboten. Ende des 19. Jahrhunderts folgten auch Kuba und Brasilien. Heute existiert die Sklaverei offiziell noch in wenigen islamischen Ländern, darunter der Sudan.

Einige Gelehrte aus Saudi-Arabien sind bekennende Befürworter der Sklaverei. Im Jahr 2006 wurde in Miami, USA, ein Prozess wegen organisierter Sklaverei gegen einen Scheich aus Dubai geführt.

2 Kommentare

  1. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts nahm Dänemark die führende Rolle im Sklavenhandel in der Karibik ein. Erst am 1. Jan 1803 trat das 1792 gesetzlich beschlossene Verbot des Sklavenhandels in Kraft.
    Aber bis dahin haben sich die dänischen Fürsten dumm und dämlich verdient.
    Ja, ja, die ach so lieben Dänen – bloß reden darf heute keiner über diesen Teil ihrer oftmals dunklen Geschichte.

  2. Na, wenigstens spart man sich heute die langen Transportwege und investiert dafür in psychologisch geschultes Personal.

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