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Zentralbanken bereiten sich auf Kollaps der Eurozone vor

Die Zentralbanken in den Ländern der Eurozone stellen sich angeblich auf den Fall der Fälle ein und bereiten sich auf die Ausgabe der alten Währungen vor. Währungsreform ante portas? Europas Eliten schmieden Notfallpläne für den Fall eines Zusammenbruchs der Eurozone.

Die Central Bank of Ireland hat angekündigt, zusätzliche Druckkapazitäten für eine Wiedereinführung des irischen Pfund zu schaffen, wie das Wall Street Journal in einem Beitrag mit der Überschrift “Banken bereiten sich auf ein Leben nach dem Euro vor” berichtet. Im vergangenen Jahr hatte die irische Zentralbank 127,5 Millionen 10 Euro-Scheine drucken lassen, womit die Druckerpressen weitgehend ausgelastet seien. Die vorhandenen Druckkapazitäten könnten den Bedarf nicht decken, sollte das Land kurzfristig einen Ersatz für den Euro benötigen. Darum diskutieren Abgeordnete und Beamte angeblich eine Reaktivierung alter Druckerpressen. Eine weitere Möglichkeit sei die Einbeziehung privater Auftragnehmer, so die Zeitung.

Eines der privaten Unternehmen, das solche Aufträge erhalten könnte, ist das Unternehmen De La Rue PLC aus dem britischen Gateshead. Dort werden bereits Euro-Scheine für mehrere Länder der Eurozone produziert, zudem druckt die Firma auch britische Pfundnoten für die Bank of England. Angeblich äußerte Letztere die Sorge, dass das Unternehmen im Falle eines Zusammenbruchs der Eurozone dank extremer Auftragseingänge überlastet und dadurch nicht in der Lage sein könnte, Druckaufträge für Großbritannien auszuführen. Darum habe die britische Regierung bereits Maßnahmen eingeleitet, britische Interessen in einem solchen Fall zu schützen.

Auch in Griechenland wird gemunkelt, dass das gebeutelte Land die Eurozone bald verlässt und die Drachme wieder einführt, wie der Nachrichtensender Russia Today berichtet. Bilder einer gefälschten Drachme mit einem Bild des ehemaligen Ministerpräsidenten Georgios Papandreou machten im Internet die Runde. Griechenland hält ebenfalls seine alten Druckerpressen bereit.

Auch andere Länder außerhalb der Währungsunion bereiten sich auf Szenarien einer Auflösung der Eurozone vor. Die Schweiz, Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Lettland, die allesamt ihre nationalen Währungen an den Euro gekoppelt haben, um die Stabilität zu gewährleisten, stellen sich angeblich auf eine Rückkehr der Deutschen Mark ein, für den Fall dass der Euro kollabiert.

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3 Antworten zu "Zentralbanken bereiten sich auf Kollaps der Eurozone vor"

  1. spaßbremse sagt:

    Aber vorher ne kleine Hyperinflation sollte schon noch kommen um die Vermögen der Bürger zu enteignen, sonst war der ganze Spaß doch für die Katz’ :)

  2. Heinz sagt:

    Na sowas Freunde!

  3. Matthias sagt:

    So kann man doch beruhigt ins WE einsteigen.

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