Fremdschämen in Japan:
„Wusste überhaupt nicht, dass es so viele Länder gibt“ – Trump


Japan/Politik/USA

Trump sagte während seines Besuchs in Japan, dass er bei seinem Amtsantritt als Präsident „unerfahren und schlecht informiert“ gewesen sei. Er habe nicht einmal gewusst, „dass es so viele Länder gibt“. Außerdem sprach er Präsident Abe mit dem Vornamen an, was in Japan als extrem unhöflich gilt.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Trump Shinzo Abe Japan Asien
Trump Shinzo Abe Japan Asien, Bild: Gegenfrage.com

US-Präsident Donald Trump hat seine Unkenntnis in Geographie und internationaler Politik offenbart, indem er sagte, dass er nie gewusst habe, dass es „so viele Länder gibt“, meldet PressTV. Diese Aussage traf er am Montag in Japan während seines Asien-Besuchs.


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Er gab zu, dass ihm die Anzahl der Länder der Welt nicht bekannt war, bis er Präsident wurde und Glückwunschanrufe von Weltführern für seinen Wahlsieg erhielt. Der US-Präsident erzählte auch von seinem ersten Treffen mit Japans Präsident Shinzo Abe, den er etwas mehr als eine Woche nach seinem Wahlsieg im November kennengelernt hatte.

Voll ins Fettnäpfchen

„Meine Beziehung zu Shinzo hatte einen ziemlich schwierigen Anfang, da ich nie um ein Amt kandidierte. Und hier bin ich! Ich hatte nie ein Amt, deshalb war ich nicht besonders erfahren. Und nachdem ich gewonnen hatte riefen mich alle aus der ganzen Welt an. Ich wusste überhaupt nicht, dass es so viele Länder gibt“, sagte Trump.

Der Geschäftsmann, der plötzlich zum Politiker wurde, erklärte weiter, wie unerfahren und schlecht informiert er bei seinem Amtsantritt gewesen sei. „Ich wusste nicht, dass man die Weltführer nicht treffen sollte, ehe man im Amt ist, was am 20. Januar war“, sagte er.


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„Man hätte es einfach nicht tun dürfen, da dies als schlechter Stil gilt. Es war nicht höflich das zu tun und ich verstehe das aus der Sicht des Präsidenten, dessen Platz man einnahm“, so Trump weiter. In japanischen sozialen Netzwerken sorgte dieser Kommentar für Empörung und Spott.

In Japan gilt es übrigens auch als „schlechter Stil“, jemanden mit dem Vornamen (Shinzo) anzusprechen. Dies ist nur persönlich nahe stehenden Personen vorbehalten und gilt anderenfalls als extrem unhöflich (hier mehr dazu)

Trumps Asien-Reise

Trumps Besuch in Japan war Teil einer 12-tägigen Asien-Reise, die darauf abzielt, die internationale Gemeinschaft dazu zu bewegen, mehr Druck auf Nordkorea auszuüben. Der US-Präsident wird sich auch mit den Staatsoberhäuptern in Südkorea, China, Vietnam und den Philippinen treffen.

Quellenangaben anzeigen
presstv


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