"90% der US-Bevölkerung könnte sterben"
Ehem. CIA-Chef warnt vor Atomschlag Nordkoreas


Militär/Nordkorea/USA

Der ehemalige CIA-Direktor James Woolsey, der seit den 1960er-Jahren als Top-Berater der US-Regierung fungiert, warnte erneut vor einem Atomschlag Nordkoreas, der 90 Prozent der US-Bevölkerung auslöschen könnte. Typische US-Propaganda oder eine echte Bedrohung?

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Woolsey Nordkorea
Woolsey Nordkorea, Bild: Gegenfrage.com

Der ehemalige CIA-Direktor R. James Woolsey warnte erneut vor einem Atomschlag Nordkoreas gegen die USA. Nun fügte er hinzu, dass Nordkorea bereits die Fähigkeit besitze, einen Satelliten zu benutzen, um die Vereinigten Staaten anzugreifen. Ein Angriff, von dem er glaubt, dass er innerhalb eines Jahres 90 Prozent der US-Bevölkerung vernichten könnte.

In einem exklusiven Interview mit Newsmax sagt Woolsey am Donnerstag, dass die Vereinigten Staaten dem Krieg mit Nordkorea näher sind als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt. Der intensive Fokus auf Nordkoreas Raketenprogramm könne dabei „ein Fehler sein“.

Bereits in früheren Interviews sagte Woolsey, dass Nordkorea bereits Atombomben mit einer Stärke von 20 bis 30 Kilotonnen getestet habe. Zum Vergleich: Die Hiroshimabombe „Little Boy“, die die USA im Jahr 1945 über Japan abwarfen, hatte eine Sprengkraft von 15 Kilotonnen.

Bereits zuvor habe Nordkorea Versuche mit Wasserstoffbomben durchgeführt, die bis zu 3.000 Mal so stark wie Little Boy sind. Die Zündung einer solchen Wasserstoffbombe in den USA könne 90 Prozent der Bevölkerung innerhalb eines Jahres infolge eines gesellschaftlichen Zusammenbruchs und einer Hungerkrise auslöschen, glaubt Woolsey.

Fernsehen, Internet, Telefon, Elektronik, Wasserversorgung, Bankensysteme, Krankenhäuser, Notrufzentralen, Post und viele andere Branchen würden durch einen solchen Angriff komplett ausfallen. Eine Wasserstoffbombe könne die USA „in die 1800er- oder 1300-er-Jahre zurückbomben“, zitiert die US-Zeitung Observer.

Über Jamey Woolsey

Woolsey war von 1993 bis 1995 CIA-Direktor zählt seit Ende der 1960er-Jahre zu den der Top-Beratern der US-Regierung. Er sitzt heute neben seiner Beraterfunktion im Pentagon im Aufsichtsrat von Genie Energy, das in den von Israel illegal besetzten syrischen Golanhöhen nach Öl bohrt.

Unter den Investoren des Öl-Projekts finden sich bekannte Namen wie Jacob Rothschild, 4. Baron Rothschild, Rupert Murdoch, Larry Summers und Dick Cheney. Laut Woolsey befindet sich die Welt bereits im „Vierten Weltkrieg“, der „anständige Regierungen im Nahen Osten hervorbringen soll“.

Alles Propaganda?

Da Woolsey seit Jahrzehnten als Top-Berater des US-Verteidigungsministeriums arbeitet, drängt sich der Verdacht auf, dass mit einem solchen Endzeit-Szenario möglicherweise das altbewährte kommunistische Feindbild wiederbelebt und dadurch Trumps 700 Milliarden-Militärbudget gerechtfertigt werden soll.

Quellenangaben anzeigen
newsmax, observer

15 Comments

  1. Ich denke, bevor die USA N-Korea pulverisieren, müssen die Regierenden dem US-Volk glaubhaft machen, dass der Angriff gegen N-Korea unvermeidbar war, um das amerikanische Volk vor der Vernichtung zu bewahren.
    Bei einem Land, dass die A-Versicherung hat, sind die altbewährten Gründe einen Krieg zu beginnen, wie,
    „wir wurden angegriffen, oder der Gegner hat Massenvernichtungswaffen “ nicht mehr verwendbar.
    Da muss der erste Schlag vernichtend sein.
    Wenn in Korea Südwind herrscht, steigt die Chance auf einen US-Angriff.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  2. Na Ja Helmut
    Nichts dergleichen wird passieren. Dieses ganze Geschrei
    der Amerikanischen Administration ist wie das Angstsingen
    eines Kleinkindes im dunklen Keller . Diese sogenannte
    Supermacht ist verletzlicher als man glauben könnte. Ein
    Paar Atombomben in Großer Höhe über Amerika und das
    Wars dann. Es muß noch nicht mal Jemand sterben daran.
    Ich kann mir nicht vorstellen das Sie so Blöd sind, das
    Risiko auf Sich zu nehmen, auszuprobieren wie China und
    Russland darauf reagieren wenn Sie tatsächlich dieses kleine
    Land mit Atomwaffen angreifen sollten.
    Bislang haben Sie ja ziemlich gleichmäßig Ihre Bomben in
    weiten Teilen der Welt mit verhehrenden Wirkungen
    eingesetzt und es ist Ihnen völlig unbekannt wie es sich
    anfühlt so etwas selber erleben zu müssen. Es könnte
    durchaus sein, das Sie endlich vernünftig werden, wenn
    eine Ihrer Großen Städte in ein Paar Sekunden ausgelöscht
    wird. Das allerdings würde ich selbst meinen Ärgsten Feind
    nicht wünschen!!

  3. Da Nordkorea kein Gegner für die USA ist, fällt der hier angesprochene Angriff aus. Es macht einfach keinen Sinn!
    Dieser Zwergstaat mit sehr begrenzten technischen Fähigkeiten bedroht die Weltherrschaft der USA nicht und deshalb sind all die Sprüche des Donald Trump reine unüberlegte Kraftsprüche.
    China weiß das und kümmert sich nicht darum und wir sollten uns um diesen Nebenschauplatz auch nicht kümmern.
    Zudem habe ich den Verdacht, dass die ganze Nordkorea Geschichte von den eigentlichen Vorgängen ablenken soll.
    Unser Eurasischer Kontinent ist der mit Abstand größte und bevölkerungsreichste Kontinent der Erde. 55 Millionen Quadratkilometer misst unser Heimatkontinent. Nordamerika, einschl. Grönland und der Karibik kommt auf knapp 25 Millionen Quadratkilometer.
    Daraus ergibt sich, dass nur unser Kontinent eine Herausforderung für die USA darstellt und langfristig unterworfen werden soll. Wir in West- und Mitteleuropa sind seit 1945 unterworfen, einschl. den britischen Inseln.
    Aber Russland hat 1990 nur eine Teilkapitulation angeboten und keine Bedingungslose Kapitulation wie im Falle Deutschlands. China hat das nie getan und versucht im Windschatten der Konfrontation USA – Russland zu segeln.
    Allerdings weiß China ganz genau, dass, wenn diese Konfrontation wegfiele, sofort China zum Gegner aufrückt.
    Man stelle sich vor, dass in Moskau eine blaue oder grüne Revolution siegt und Präsident Putin in Richtung China fliehen muss.
    Was passiert dann? Dann gehen in Peking sofort alle Warnlampen an. Denn jetzt ist China der große Gegner und US Raketen und Radare rücken vom Westen her an Chinas Grenze. Das kleine Nordkorea gehört zwar auch zu unserem Kontinent, aber Korea hat mehr mit China als mit Russland zu tun. Ich sehe schon lange die eigentliche Kriegsgefahr in der Ukraine. Nicht nur die weitgehend agrarisch strukturierte Westukraine, sondern auch der „Westen“ ist nicht bereit den Sieg im Putsch von 2014 infolge der Abspaltung der industrialisierten Ostukraine hinzunehmen. Die Krim würden die USA als „Verlust“ vielleicht noch verschmerzen, aber das Donezbecken war und ist schon immer das industrielle Herz der Ukraine. Wenn die USA und Kanada (ich glaube GB und Australien denken darüber nach) „tödliche Waffen“ an die Westukraine verkaufen wollen und irgendwann auch schwere Waffen dabei sind, dann steht es schlecht um den Waffenstillstand auf unserem Kontinent.

  4. Noch ein Punkt, zu diesem Thema.
    Ich habe heute die Meinung der National Review (USA) gelesen,
    wonach die USA zwar die Atomwaffen des kleinen Raketenmanns nicht beseitigen können, aber die USA können Atomwaffen in Südkorea stationieren und Japan dazu ermuntern, eigene Atomwaffen zu bauen.
    Letzteres ist in Japan selbst schon länger in der Diskussion.

    http://www.nationalreview.com/article/449404/north-korean-nukes-wests-deterrent-insufficient?utm_source=Sailthru&utm_medium=email&utm_campaign=NR%20Daily%20Monday%20through%20Friday%202017-07-13&utm_term=NR5PM%20Actives

    Einfach den Artikel kopieren und in das Google Übersetzungsprogramm einfügen.

  5. Ein ehemaliger … CIA-Chef warnt …

    Darauf – einen Lumumba … …

    Erinnert sich wer ?

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Patrice_Lumumba

    Wieso werden allüberall nur „ ehemalige“ Mittäter plötzlich … ehrlich ???
    Und WARNEN !
    Aus gesicherter … Pension heraus …

    WIR werden mit/durch Angst getrieben wohin man … UNS haben will.

    Einen „ Drink“ mit Namen Kennedy gibt es meines Wissens nach nicht, wohl aber gab es Geldnoten gegen den „Petro $“. …

    Genauso wie es die „UN“ wissentlich (!) zuließ das sich in Ruanda ein unfassbar grausamer Völkermord
    stattfand.

    Ich weiß … zu viel miteinander vermischt …

    Wirklich ???

  6. @ Markus

    Wenn NK kein Gegner für die USA ist, warum dann dieser mediale „Hype“ ?
    Dann könnte man – in erster Linie die USA – doch NK einfach ignorieren.

    Kann – oder will man – aber nicht !

    Warum ?

  7. Japan „ ermutigen“ eigene Atomwaffen herzustellen … die Japaner haben hoffentlich nicht vergessen … …

    Himmelfurzundfeuerstein…

  8. Und JA (!) – hätte D nicht knapp davor … kapituliert, wären diese
    „ Bereicherungen“ in D zur Anwendung gekommen. Dafür waren sie vorgesehen.
    Wie „günstig“ das die Kommunikation … nicht so recht klappen wollte ( sollte) … bzgl. Japans Kapitulation.

    Der „Test“ fand statt…

  9. Es gibt einige Literatur darüber:
    Einstein soll sich den US Militärs regelrecht angedient haben um die Atombombe bauen zu dürfen. Seine Bedingung:
    einsetzen gegen Deutschland.

    Das ist die eine Mitteilung. Die andere ist:
    Angeblich sollen die Amerikaner die fertige deutsche Bombe (2 Stck.) aus Thüringen im Mai abtransportiert und nur noch das Schwere Wasser hinzu gefügt haben.
    Glaubhaft wird das nur durch einen Fakt: der linke Phoenix Fernsehkanal brachte vor einiger Zeit den Bericht über den Versuch deutscher Stellen mehrere Fässer Schweren Wassers aus Norwegen per Schiff 1944 nach Deutschland zu verbringen.
    Der britische Geheimdienst bekam Wind davon und der norwegische Fischkutter (mit norwegischen Seeleuten) wurde kurzerhand versenkt.
    Soweit meine Kenntnisse reichen, braucht man das Schwere Wasser für die „Endmontage“ einer Atombombe, also nicht etwa am Anfang.
    Weiterer Beleg: in Ohrdruf (Thüringen) wurden 1946 radioaktive Strahlung und geschmolzenes Gestein aus einem kleineren Atomversuch festgestellt.
    Wenn das alles zutreffend ist, dann warfen die Amerikaner auf Hiroshima und Nagasaki zwei deutsche Atombomben ab.
    Aber die beiden Autoren, dessen Buch ich vor Jahren las, sind zwei völlig unbekannte junge Männer und für mich nicht unbedingt glaubwürdig. Andererseits: die Versenkung des norwegischen Kutters mit dem Schweren Wasser ist Fakt und steht in den Akten des britischen Kriegsministeriums.

  10. Dieser böse, böse Mann … Schildermaler, einfacher Soldat… in Haft genommen und eigentlich somit kein Thema mehr.

    Welch „Karriere“ er aber dann machte … …

    Im Heute regiert eine ehemalige Sekretärin (!) … „Propaganda und Agitation“ … in der ehemaligen DDR ( in der Ukraine ausgebildete , genauer Donbass …. als BKin von D. … …

    Von B.H. Obama höchst(!) geehrt, aber auch höchste(!) – nur nachweislich gebürtigen Juden – zuteil werden könnende Ehrung – ebenfalls… erhalten
    – öffnet gegen jede Rechtsprechung… ignorierend – die Grenzen von D …
    Das Ergebnis sind brennende Israel-Flaggen, muslimische „ Ehrenmorde“ und
    „Gipfel“ mit geschützten (!) Grenzen … Treffen einerseits – und „Gipfel“ Treffen in HH andererseits …

    Diese A. Merkel …

    M. Winkler hat es längst erkannt, diese Frau wird einen A.H. historisch überflügeln .

    Wer erinnert sich der in Tränen aufgelösten A.Merkel ?
    A.Merkel … und Tränen ?

    Ähm …

  11. @ Micheline

    Bitte wenigstens ansatzweise einen Beweis liefern.
    Zumindest die Aussage, AH sei einfacher Soldat gewesen ist nicht korrekt. Er war Gefreiter und erlebte das Kriegsende im Lazarett.
    Merkel im Donbass ausgebildet? Wo steht das, bitte Quellenangabe.

  12. @Micheline
    Sie massakrieren den Kommentarbereich dieser Seite mit unverständlichen haltlosen Einwürfen.
    Es ist erschreckend das zu lesen !

    MfG grillbert aus Hamburg.

  13. @ Micheline

    OK. Also in Donezk studiert.

    Allerdings halte ich AH für einen politischen Versager.
    Wenn ich daran denke welches chaotische Gesamtbild die deutsche Rüstung nach dem 3.9.1939 bot!
    Er hatte die Kriegserklärung von GB und Frankreich nicht für realistisch angesehen. Und deshalb wurden, wie schon 1914, sehr viele in ausländischen Häfen befindlichen deutschen Frachtschiffe beschlagnahmt. Mit nur 56 einsatzfähigen Tauchbooten (oft fälschlich als U-Boote bezeichnet) ging Deutschland in diesen Krieg.
    Das sind die Auswirkungen des 1938 (nach dem Freundschaftsvertrag Deutschland- Frankreich) mit GB geschlossenen Flottenvertrages. 1943 baute Deutschland in einem Monat 35 „U-Boote“ und da soll es nicht möglich gewesen sein seit, sagen wir 1936, mehr als 56 dieser Boote zu bauen?
    Leider liegt mir das Friedensangebot Hitlers an GB und Frankreich aus den Tagen nach dem 3.9.39 nicht im Wortlaut vor. Den genauen Inhalt hat nach meinem Wissen noch kein Historiker publiziert. Es sind alles nur Vermutungen.
    Aber etwas wird er ja wohl angeboten haben, um den gerade angesagten Krieg zu beenden. Vermutlich den Rückzug der Wehrmacht auf die Linie gemäß seinem letzten Angebot von Ende August 1939.
    Hitler fiel leicht auf Verräter herein. Allein der Fall des Admiral Canaris, der es schaffte seinen „Konkurrenten“ Heydrich auf den Posten des Bevollmächtigten in Prag abschieben zu lassen, spricht dafür Bände.
    Der Chef des Oberkommandos des Heeres, soll intern im Offizierskasino immer nur von „dem Schwein“, wenn er Hitler meinte, gesprochen haben. Daran ist aber nur bemerkenswert, dass dies nicht weitergeleitet wurde.
    Die müssen also alle dicht gehalten haben.
    Erst nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 (mit der Hinrichtung von weit über hundert Verschwörern) dämmerte es Hitler, dass die höheren Offiziere von Anfang an gegen ihn eingestellt waren.
    Allerdings und das ist der Punkt: diese höheren Offiziere müssen dafür ihre Gründe gehabt haben.

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