Welche Partei soll ich wählen?


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„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ (Mahatma Ghandi)

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

So ähnlich dürfte es der Piratenpartei momentan ergehen. Als sie Anfang 2006 gegründet wurde, schenkte der Kleinpartei kaum jemand Beachtung. Nach den ersten Medienberichten wurde sie als Vertreter von Raubkopierern und Killerspielern belächelt, und inzwischen sind wir so weit, dass hochrangige Politiker kurz vor der Bundestagswahl kalte Füße bekommen und klare Kampfparolen herausposaunen:


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„Jede Stimme für die Piraten ist eine Stimme für den Gulli“, lästert Guido Westerwelle. „Ich finde die Piratenpartei intolerant“, motzt SPD-Frakations-Geschäftsführer Thomas Oppermann. CDU-Präsidiumsmitglied Philip Mißfelder erklärt den Gegner zur „Witzpartei“.

So ganz kann man dieses „Vonobenherab“ der Etablierten nicht ernst nehmen, zumal es bereits massiven Widerstand aus den eigenen Reihen gibt. Hier sei beispielsweise der offene Brief an die SPD vom Metzinger Stadtrat Steffen Uebele (SPD) erwähnt, welcher feststellte, dass Bundestagspolitiker und auch die Abgeordneten seiner Partei massiv gegen Prinzipien des Grundgesetzes verstoßen.

Die Piraten sind eine junge Partei mit super Ansätzen. Sicher, sie bieten auch keine Lösung für die Krise, aber wer bietet das denn von den etablierten Parteien? Mit 2 Billionen Euro Schulden trotzdem kein Geld zu haben und darum die Einkommen deutscher Arbeitnehmer mit 50% zu besteuern, und alle Waren und Dienstleistungen mit Mehrwertsteuer und allen möglichen anderen Steuern zu belasten, um nicht den Staatsbankrott verkünden zu müssen, muss man auch erst ein mal hinbekommen. Und diese Misere ist sicher nicht der Piratenpartei zu verdanken.


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Es handelt sich hier zu unserer Freude um eine Partei, bei der im Gegensatz zu allen anderen Parteien die Übereinstimmung überwiegt.

Also: Am Sonntag Piratenpartei wählen, und keinesfalls eine der großen Parteien (SPD, CDU, FDP, Linke, Grüne…). Wir brauchen mehr Auswahl in diesem Land, mehr Alternativen. Und das wird nur möglich gemacht, indem vom Wähler über den Tellerrand geschaut wird.


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