Weißhelme retteten Chemiewaffen-Opfer ohne Gasmasken


Krass!/Syrien

Die Weißhelme retteten und behandelten die Opfer der Chemiewaffen-Attacke in Syrien direkt vor Ort, wie sie in mehreren Clips und Fotos zeigten. Allerdings ohne Schutzausrüstung oder Gasmasken, was an der Echtheit des veröffentlichten Materials zweifeln lässt.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Weißhelme Gasmasken Chemiewaffen
Weißhelme Gasmasken Chemiewaffen, Bild: Gegenfrage.com

Dieser Verdacht wird dadurch bestärkt, dass Ärzte in Douma keinen einzigen Patienten mit Anzeichen eines Chemiewaffen-Angriffs behandelt haben. Auch dem Syrische Roten Halbmond sind keine derartigen Fälle zu Gesicht gekommen.

Die Videos wurden veröffentlicht, nachdem mehrere Medien unter Berufung auf militante Quellen berichtet hatten, dass die syrischen Regierungstruppen einen Chemiewaffen-Angriff auf Douma durchgeführt hätten.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat betont, dass Moskau eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls anstrebt. Russische Militärspezialisten hätten nämlich keinerlei Spuren eines chemischen Angriffs vor Ort entdecken können.

Fake News?

Er erinnerte auch daran, dass die Weißhelme bereits im letzten Jahr ohne Schutzkleidung an der Stelle eines angeblichen Sarin-Gasangriffs arbeiteten. Sarin ist unsichtbar und geruchlos und tötet bereits in geringsten Dosen innerhalb von wenigen Minuten. Es handelt sich um eines der tödlichsten Giftgase der Welt und kann sich je nach Wetter bis zu zwei Tage lang ausbreiten.

Das auf Initiative Russlands betriebene Versöhnungszentrum nimmt an, dass es sich bei den Videos um Fälschungen handelt, um einen Waffenstillstand in Syrien zu verhindern.

Die Weißhelme wurden von einem britischen Söldner gegründet, finanziert werden sie von den USA und Großbritannien mit zweistelligen Millionenbeträgen. Laut einigen Beobachtern handelt es sich um eine Organisation, die Kriegspropaganda produziert.

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3 Comments

  1. Diese Machenschafte der USA erinnern an die Kriegstreiberei dereinst im Irak, als man dort „angeblich“ gesicherte Erkenntnisse hate, dass dort Giftgas eingesetzt wurde, das dann aber später nie gefunden wurde.
    Die Strategie scheint auch hier zu sein, soviele Lügen aufzuhäufen wie eben möglich, um einen handfesten Krieg vom Zaun zu brechen.
    Auf der Agenda steht in Wirklichkeit nicht Syrien sondern der Iran. Da man wohl inzwischen begriffen hat, dass man die Krigsmaschinerie nicht im Pers.Golf auffahren kann, weil man dort in der Mausefalle sitzen würde. Die Versorgung der Flugzeugträger usw. wäre durch den Golf von Oman (nach Kriegsbeginn) nicht mehr sicher zu stellen, so braucht man die „gesicherte“ Einflugschneise über Syrien.

    MfG. grillbert aus Hamburg.

  2. Mich wundert, dass bei den Giftgasangriffen keine russischen oder syrischen Soldbücher von Soldaten gefunden wurden.
    Selbst bei den Skripals wurden in der Nähe keine Ausweise von den russischen Attentätern gefunden.
    Aber das war dem CIA dann doch wohl zu dumm.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  3. Schon einmal daran gedacht, was der Zweck der ganzen Übung
    sein könnte?
    Krieg bitte vergessen, darum geht es nicht.
    Aber die USA wollen erstens die neue Gasleitung „Nordstream“
    verhindern (um selbst teures Fracking Gas in Europa abzuladen) und zweitens soll die Fußballweltmeisterschaft torpediert und möglichst verhindert werden.
    Dazu passt auch der Fall Skripal: eine bewusste Verschärfung der Beziehungen und der Atmosphäre gegenüber Russland, dem bisherigen Gaslieferant und Ausrichter der Fußball WM in diesem Sommer.

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