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Vom radikalen Anti-Kapitalist zum Unternehmensberater
Joschka Fischer früher:
Er lebte ab 1968 in Frankfurt am Main. Später jobbte Fischer im SDS-Verlag Neue Kritik und im größten linken Buchladen am Ort, dem Libresso am Opernplatz. Gleichzeitig begann er die für die revolutionären Studenten obligatorischen Universitätsveranstaltungen als Gasthörer zu besuchen: Vorlesungen von Theodor W. Adorno, Jürgen Habermas und Oskar Negt, die bis zu 2000 Zuhörer hatten. Hier setzte er sich auch mit den Schriften von Karl Marx, Mao Zedong und Georg Wilhelm Friedrich Hegel auseinander. Bis 1975 war er Mitglied der linksradikalen und militanten Gruppe Revolutionärer Kampf. Er beteiligte sich an mehreren Straßenschlachten mit der Polizei („Putzgruppe“), in denen Dutzende von Polizisten zum Teil schwer verletzt wurden. Ein Foto vom 7. April 1973 zeigt den mit einem schwarzen Motorradhelm vermummten Fischer und Hans-Joachim Klein, später Mitglied der Revolutionären Zellen (RZ), wie sie gemeinsam auf einen Polizisten einschlagen.[5] Als Außenminister gestand Fischer seine damalige Gewalttätigkeit ein, wollte sich aber gleichzeitig nicht von ihr distanzieren. Er beteuerte zudem, niemals Molotowcocktails geworfen zu haben. Hintergrund war eine vorläufige Festnahme Fischers 1976 unter dem Verdacht, einen solchen Brandsatz auf ein Polizeiauto geworfen zu haben, wobei ein Polizeiobermeister lebensgefährlich verletzt und dauerhaft entstellt worden war, mit anschließender Freilassung aus Mangel an Beweisen. (Quelle: Wikipedia)
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Joschka Fischer heute:
Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ ist neben BMW auch der Energiekonzern RWE Kunde von Fischers neu gegründeter Beratungsfirma Joschka Fischer & Co., die in diesem Herbst ihr Büro in Berlin eröffne. Partner Fischers sei der ehemalige Grünen-Fraktionssprecher Dietmar Huber (Quelle: Focus).
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Veröffentlicht unter: _Musik · Etiketten: Deutschland, Gewalt, Revolution, Universität, Wirtschaft

















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