48'000 US-Veteranen von Obdachlosigkeit bedroht


Militär/USA

Letztes Jahr landeten 48’000 Veteranen auf der Straße oder wurden durch ein staatliches Programm davor bewahrt. US-Soldaten, die aus den Kriegen im Irak und Afghanistan heimkehren, finden eine schlechte wirtschaftliche Situation, eine andere Heimat und Veränderungen in ihren Familien vor. Zudem leiden sie häufig an psychischen Krankheiten.

Man sleeping on Canadian sidewalk
von The Blackbird (Jay Black)Flickr. Lizenz: CC BY-SA 2.0

Im Jahr 2013 waren fast 48’000 US-Veteranen aus den beiden Kriegen im Irak und in Afghanistan entweder obdachlos, oder wurden durch staatliche Hilfe vor der Obdachlosigkeit bewahrt. Das entspricht fast dem Dreifachen der Zahlen aus 2011, wie das Department of Veterans Affairs kürzlich meldete.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

„Sie kehren heim und finden eine schlechte wirtschaftliche Situation vor. Das Land hat sich verändert. Ihre Familien haben sich verändert. Sie selbst haben sich verändert. Außerdem leiden sie an PTSD (posttraumatische Belastungsstörung) und anderen psychischen Krankheiten“, sagt Gregory Scott, Präsident der New Directions for Veterans. „Wir kennen die langfristigen Auswirkungen auf Irak- und Afghanistan-Veteranen nicht“, sagt John Driscoll, Präsident und Chief Executive Officer der National Coalition for Homeless Veterans laut USA Today.

Ein Mangel an erschwinglichem Wohnraum habe angeblich zur Obdachlosigkeit von US-Veteranen beigetragen, weshalb die US-Regierung einen Hilfsfonds bereitstellte, der sich von 60 Millionen Dollar im Jahr 2011 auf heute 300 Millionen erhöht hat. Der Fonds soll Veteranen dabei helfen eine Wohnung zu finden oder vor dem Verlust ihrer eigenen Häuser bewahren.

Auch in den Jahren 2014 und 2015 soll der Fonds 300 Millionen Dollar umfassen. Es wird derzeit sogar diskutiert, das Budget auf 500 Millionen pro Jahr aufzustocken.

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

Aus den monströs wirkenden Zahlen errechnet sich demnach, dass jeder Veteran also 520 US$ monatlich erhält – ist das nun viel, oder wenig?

Ich meine: Wer aus solch einer erbärmlichen Truppe ausscheidet, muß wohl schon beim Eintreten einen Schaden im Kopf gehabt haben.

@Eckart – Stell dir mal vor, in den USA gibt es Bundesstaaten, in denen
du nach der dritten Straftat -lebenslänglich – bekommst. Welcher Art diese
3. Straftat ist, das ist unerheblich. Stell dir vor du bist ein junger Mann und 2 Vorstrafen hast du schon, und wirst wieder geschnappt. Ein US
Richter ist ohnehin nicht an irgendein Strafmass gebunden, der kann dir in dem Fall auch 25 jahre geben, obwohl du nur ein Fahrrad geklaut hast.
Dann hast du ggf. die Möglichkeit ins nächste Rekrutierungsbüro einzumarschieren (vor dem Prozess)
Bestehst du den Test, bist du -clean- und hast im Gegensatz zu vorher einen bezahlten Job.

Ansonsten gegen sehr viele in die Armee, weil ihr Vater, Großvater und auch der Urgroßvater schon dabei waren. Photos, Orden und Beutestücke auf dem Kaminsims, und morgens wird draußen am Pool das Sternenbanner gehisst.

Es ist in den USA voll normal, wenn ein Sohn seinen Vater NICHT mit Paps oder Dad z.B. bei einer Anweisung antwortet, sondern mit -Sir- (Yes Sir) –
Was das betrifft ist die Bevölkerung genau so gehirngewaschen wie die
in Merkeltanuien zu anderen Dingen. Kriegsverherrlichung ab Geburt in
allen Medien.

Was die dritte Straftat und lebenslänglich betrifft aktuelle Urteile :

Lebenslänglich nach der 3. oder 6. oder 8. Trunkenheitsfahrt im Auto!!

Die Privatgefängnisse müssen ausgebucht sein, damit die angeschlossenen
Produktionsbetriebe max. Profit abwerfen.

http://www.gegenfrage.com/25-prozent-aller-haeftlinge-der-welt-sitzen-in-den-usa/

Ja , Wilhelm ist ja alles „Gut und Schlecht“ was du da schreibst; aber sind 520 $ nun viel oder wenig, denn das wird offenbar im Schnitt gezahlt wenn man wieder vor dem Hamsterrad steht. Lohnt es sich darin dann zu laufen, oder sollte man das tun was man so in der Army gelernt hat – unschuldige Menschen erschießen. Man braucht doch nur den Lauf zu wenden. In der Hölle ist noch genügend Platz, und vor allem – da unten ist es gut geheizt und man bekommt immer eine warme Mahlzeit.

Ich will dir noch eins verraten – dieses Land of the Free ist aus meiner Sicht ohnehin ein No go Area für jeden einigemaßen normalen Menschen.

@Eckart – Dein letzter Absatz ist auch richtig.
Weißt du, Veteranen sind in der Regel die, welche im Einsatz waren. Wirst du verletzt oder bist anders geschädigt, dann biste entlassen, also dienstunfähig, also auch im Sprachgebrauch ein Veteran. Und wie man mit denen umgeht, das Thema schlägt gerade sehr hohe Wellen in den USA bei der Bevölkerung, zumal der braune Lügenbaron schon bei seiner ersten Kandidatur versprach, da Abhilfe zu schaffen. Über die Bürokratie die man durchläuft um überhaupt fianzielle Hilfe zu bekommen, das schrieb ich hier an anderer Stelle schon ausführlich.

Veteranen sind es übrigens, welche die bekanntesten Websites führen, die sich GEGEN KRIEG aussprechen. Und Veteranen sind auch die, welche nie einen Schuss abgefeuert haben, trotzdem schwerkrank durch Agent Orange und DU Ammo. Da könnte man sagen Berufsrisiko, aber das man davon krank wird
wurde vorher ja nicht erwähnt. Mein Mitleid hält sich eh in Grenzen, sofern wir von Berufssoldaten reden, auch das habe ich oft hier erwähnt.
Da die deutsche Bundeskaspertruppe in Afghanistan ja kaum mal aus dem Lager gelassen wird, kommen auch so wenige im Leichensack zurück. Zu wenige, um in Merkeltanien mal ein Umdenken zu bewirken.

hallo KW,
dass viele hirngewaschen sind, mag ja ein Faktum sein, als Entschuldigung lass ich das nicht gelten. Wenn jemand mehrer Straftaten begeht, kalkuliert er ein, dass er erwischt wird, wenn jemand in den Krieg zieht muß er damit rechnen, dass er dabei drauf geht und ganz sicher nicht reich wird, denn sonst würde er todbringende Waffen produzieren statt dieselben anzuwenden. Wenn ein Krieger ins Homeland zurück kommt weiß er ebenfalls was ihn bestenfalls erwartet, schließlich verfügt Amiland über Mio. Veteranen, die hinkend, traumatisiert, heroisch am Veteransday die gestrieften Sterne durch die Luft schwenken, also auch keine Entschuldigung! Dummheit und mangelnde Information ist keine Grund die konsequenzen abzulehnen, im Gegenteil. Ignoranz gegenüber den Tatsachen zeichnet diese Leute aus. Sie glauben zu den Überlebenden Helden zu gehören und fallen hinterher in ein tiefes Loch. Den überlebenden Helden wollen sie privatisieren und vermarkten, der desilusionierte, traumatisierte GI will dann in der Heimat aufgenommen und versorgt sein….hallo, klappt´s noch? Bei den vielen Veteranenschicksalen und -Elend sollte doch selbst dem Blindesten klar sein, dass „seine“ Gesellscahft ihn lediglich als Kanonenfutter sieht. Die Wallstreet soagr lieber tot als verletzt und lebend, weil ein toter GI ist ein guter GI weil billigts.

wpDiscuz
Nach oben scrollen