US-Raketenangriff auf Syrien „unverzeihlich“ – Nordkorea


Militär/Nordkorea/Syrien/USA

Nordkorea betrachtet den US-Raketenangriff auf die syrische Armee vom 07. April einen „offenen Akt der Aggression“ und ein Kriegsverbrechen nach Definition der UN und des Nürnberger Militärgerichts.

Die USA müssen nach internationalem Recht bestraft werden, da der militärische Angriff auf Syrien einen offenen Akt der Aggression und ein Kriegsverbrechen darstellt. Diese Aussage traf ein Sprecher des nordkoreanischen Juristenausschusses in einer Erklärung am Freitag.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

„Die USA haben am 07. März mit Dutzenden Marschflugkörpern die Armee der syrischen Regierung angegriffen, unter dem absurden Vorwand der Verwendung chemischer Waffen durch die syrische Armee“, wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA das Statement zitiert.

Diese Handlung könne „niemals verziehen werden“. Bei dem Angriff handle es sich laut Definition der UN-Generalversammlung und des Pariser Vertrags (Briand-Kellogg-Pakt) um eine Aggression und ein Kriegsverbrechen, „wie es definitiv vom Nürnberger Militärgericht festgelegt wurde“.

Pariser Vertrag von 1928

Die USA sprächen sich stets am lautesten für die Umsetzung von Resolutionen aus, da das Land selbst den Pariser Vertrag initiiert und unterzeichnet habe. Der Pariser Vertrag sieht die Ächtung des Krieges vor und verbietet Krieg als politisches Werkzeug. Ein aus nationalen Interessen geführter Angriff gegen ein anderes Land wird in dem Vertrag als völkerrechtswidrig definiert.

„Aber die USA nutzten Aggression und Krieg als Mittel für die Durchsetzung ihrer Politik in Missachtung des Völkerrechts. „Sie führen Raketenangriffe durch und verletzen mutwillig die Souveränität jener Länder, die bei ihnen in Ungnade gefallen sind“.

Die internationale Gemeinschaft solle „den US-Angriff auf Syrien niemals verzeihen, sondern dem Störer des Friedens harte Strafen auferlegen“.

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kcna

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