USA schicken 4.000 Soldaten nach Afghanistan


Afghanistan/Militär/USA

Die USA schicken 4.000 weitere Soldaten nach Afghanistan. Dies gab ein anonymer Regierungsbeamter am Donnerstag bekannt, meldet der Guardian.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Afghanistan
US-Flagge, Bild: Gegenfrage.com

Die Vereinigten Staaten werden etwa 4.000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan entsenden, darunter Hunderte Spezialkräfte. US-Verteidigungsminister Jim Mattis wird diesen Schritt wahrscheinlich nächste Woche bekanntgeben. Die Information stammt von einem Pentagon-Mitarbeiter, der anonym bleiben wollte.

Entsprechende Informationen wurden bereits im Mai von der US-Presse gemeldet. Auch die NATO-Verbündeten sollen Tausende weitere Truppen bereitstellen, so der Guardian-Artikel.

Die USA wollen demnach ihre Präsenz in Afghanistan erhöhen, um die Taliban zurück an den Verhandlungstisch zu bringen. Auch Luftangriffe auf die Taliban kommen angeblich in Frage. Der Schritt muss allerdings noch von US-Präsident Trump genehmigt werden.

Die USA haben derzeit rund 8.400 Soldaten in Afghanistan stationiert. Weitere 5.000 Soldaten werden von NATO-Verbündeten bereitgestellt. US-Verteidigungsminister Jim Mattis erklärte am Donnerstag, die „Versöhnung mit den Taliban bleibt das Ziel“.

„Wir schauen nicht auf eine rein militärische Strategie“, sagte er. Trump, der sich in seinem Wahlkampf gegen den Afghanistankrieg ausgesprochen hat („Obamas Krieg“), schickt nun selbst Tausende Soldaten in das ruinierte Land.

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guardian

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Bleibt zu hoffen, dass diese alle den Tot dort finden werden …

Wir haben einen Labrador Welpen.
Langsam wird er so groß, dass er bis an die Herdplatte kommt, wo oft sehr gut riechende Dinge stehen, bzw. zubereitet werden.
Vor einigen Tagen hat er sich die Pfoten verbrannt.
Jetzt ist der Herd für ihn tabu, er hatte beim ersten Versuch eine durchschlagende Erfahrung gemacht.
Wie es ist gegen einen heißen Ofen zu laufen, haben die Amis immer wieder seit Vietnam zu spüren bekommen.
Aber sie rennen immer weiter gegen heiße Öfen.
Kann es sein, das unser kleiner Labrador mehr Verstand hat?
Was wollen die Amis nun in Afghanistan?
Ich denke, es soll dafür gesorgt werden, dass die Menschen rekrutiert werden sollen, die wir dann Terroristen nennen.
Warum wundern wir uns darüber, dass z.B. die Söhne der Väter und Mütter, die Brüder der Geschwister, die Väter der Kleinkinder und die Männer der Frauen, die durch tausendfachen
Drohnenmord, ohne Anklage, Gerichtsverfahren und Möglichkeit der Verteidigung hingerichtet wurden, uns dann z. B. mit LKWs überrollen oder eine Bombe unter den Hintern legen.
Diese Selbstmordattentäter können sagen:
„Ihr lebt doch in der Demokratie die ihr uns bringen wolltet, und ihr wählt doch die Politiker wie Merkel, die den tausendfachen Drohnenmord (gesteuert aus Deutschland) zulässt“.
Oder sagt ihr Deutschen wieder, wenn es zu spät ist: Davon haben wir nichts gewusst.

Viele Grüße aus Andalusien
H. J. Weber

Das Anrennen gegen Widerstände ist nur deshalb möglich, weil dieses Anrennen außerhalb des Verursachers stattfindet.
Wäre das im Inland ausgefochten worden mit Millionen Toten, wie das in Europa geschah, dann würde wahrscheinlich ganz anders damit umgegangen. Ich denke, dass dieses eine brauchbare Erklärung für dieses in unseren Augen „merkwürdige“ Verhalten ist. Den Amis geht es um Geopolitik, als politisch- strategische Weichenstellungen. Nehmen wir den Fall Nordkorea.
Einerseits weigern sich die USA mit den Drohungen gegenüber Nordkorea aufzuhören. Nordkorea wäre ohne Atomwaffen wahrscheinlich längst überrannt worden. Könnte man meinen.
Aber so einfach ist das nicht. Korea ist ein relativ junger Staat, gegründet erst 1897. Bis dahin mehr oder weniger verwaltet von China. Und das ist der Punkt. China achtet darauf, dass Nordkorea nicht ebenso in den Herrschaftsbereich der USA gerät, wie Südkorea.
Und andererseits? Andererseits bräuchte der nordkoreanische Machthaber, der von niemandem gewählt wurde, nur einen Verteidigungspakt mit Peking abschließen. Das würde das Problem lösen. Das wäre billiger wie die Entwicklung und der Bau nuklearer Raketen. Doch dann müsste das Regime politische Zugeständnisse an China machen- und daran wird es wohl hapern.

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