US-Handelsdefizit steigt auf höchstes Niveau seit Januar


USA/Wirtschaft

Das US-Handelsdefizit stieg im April auf den höchsten Stand seit Januar. Insbesondere die politisch sensible Handelslücke mit China verzeichnete einen starken Anstieg.

US-Handelsdefizit
US-Handelsdefizit, NYSE, Bild: Gegenfrage.com

Das U.S. Department of Commerce meldete am Freitag, dass das US-Handelsdefizit im Waren- und Dienstleistungssektor im April um 5,2 Prozent bzw. um 47,6 Milliarden Dollar gestiegen ist. Die Exporte sanken in diesem Zeitraum um 0,3 Prozent auf 191 Milliarden US-Dollar, bedingt durch einen Rückgang der Automobil-Ausfuhren. Die Importe hingegen stiegen um 0,8 Prozent auf 238,6 Milliarden Dollar, insbesondere wegen des Imports von Konsumgütern wie Smartphones.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Ein wachsendes Handelsdefizit bremst das Wirtschaftswachstum, schreibt Newsmax. Donald Trump machte die Handelslücke – die Differenz zwischen Exporten und Importen – zum Herzstück seiner Präsidentschaftskampagne. Seine Regierung kündigte an, das Defizit zu reduzieren und schob das Problem auf „missbräuchliche Praktiken“ der Handelspartner Amerikas.

Das Defizit mit China wuchs um 12,4 Prozent auf 27,6 Milliarden Dollar

Bis jetzt ist das US-Handelsdefizit in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,4 Prozent auf 186,6 Milliarden angeschwollen. Die Exporte stiegen um 6,1 Prozent auf 765,6 Milliarden Dollar, die Importe stiegen jedoch noch mehr – um 7,5 Prozent auf 952,2 Milliarden Dollar. Im laufenden Jahr beläuft sich das Defizit im Waren- und Dienstleistungssektor auf 268,7 Milliarden Dollar. Die Banken- und Tourismusbranche verzeichnet einen Überschuss in Höhe von 82,1 Milliarden Dollar.

Trump kritisierte kürzlich Deutschland für seine Exportüberschüsse und warf der deutschen Regierung vor, vom schwachen Euro zu profitieren. Ist die Währung eines Landes schwach, genießen seine Produkte einen Preisvorteil auf ausländischen Märkten. Das Handelsbilanzdefizit zwischen den USA und Deutschland stieg im April um 4,3 Prozent auf 5,5 Milliarden US-Dollar.

Quellenangaben anzeigen
newsmax

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Die Amis müssen ja sogar ihre Raketentriebwerke in Russland kaufen.
…2014 hatte der US-Kongress entschieden, auf Einkäufe russischer Raketentriebwerke zu verzichten und die Erarbeitung eigener Analoga zu beschleunigen. Dieser Beschluss wurde jedoch später im Haushaltsgesetz aufgehoben. Damit darf das Unternehmen ULA, auch Hersteller der Raketen Atlas V, bei Energomasch bis 2020 weitere 20 Raketentriebwerke RD-180 bestellen.
Das Abkommen zwischen Washington und Moskau über die Lieferung von 101 Raketentriebwerken RD-180 in die USA war 1997 geschlossen worden und wird auf eine Milliarde US-Dollar geschätzt…
Aber Merkelchen setzt auch Embargo gegen Russland; man sollte sie mal wecken.

Was wollen die Amis denn der Welt verkaufen, außer Waffen?
Wer will z. B. diese US Autos fahren?
Oder Hormonfleisch?
Genmanipulierter Weizen oder Mais?

Würden die Amis sich nicht mit dem Fracking (unter riesigen Umweltschäden) wieder selbst mit Öl versorgen, sähe die Bilanz noch katastrophaler aus.
Wenn sie wirklich noch die 8.000 Tonnen Gold haben, könnten sie damit nur
9 Monate die Zinsen für die Finanzierung des Haushaltes zahlen.

Viele Grüße
H. J. Weber

Dann versteht man (ich weiß das schon länger), dass ein Mann wie Donald Trump oder Steve Bannon (Sicherheitsberater, nicht mehr im Amt) eine Mission zu erfüllen haben: das jahrzehntelange Handelsdefizit zu verringern. Egal was die Eliten über diese Regierung sagen:
Trump zieht die Notbremse und tut das, was man früher aber etwas zarter hätte tun können. Der freie und unbegrenzte Welthandel führt eben dazu, dass BMW in Mexiko eine Fabrik baut um die Autos anschließend in den USA zu verkaufen. Der freie Welthandel ist somit nicht gut für die USA und Trump weiß das und handelt entsprechend.
Sicher ist da noch das GATT und deshalb wird es nichts mit seinen Sonderzöllen, denn die Regeln des GATT ziehen da ganz enge Grenzen.
Ich denke, die US Eliten verdammen Trump und das was er tut, aber gleichzeitig wissen die: es ist die Reißleine und das verschafft dem Land erst mal Luft.

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