Syrien: Türkei greift von den USA unterstützte Rebellen an


Militär/Syrien/Türkei

Am Sonntag starben durch türkische Luftangriffe auf eine von Kurden kontrollierte Stadt im Norden Syriens mindestens 35 Menschen. Ankara befürchtet laut einigen Quellen einen wachsenden kurdischen Einfluss nahe der eigenen Landesgrenze. Die kurdischen Kräfte werden von den USA unterstützt.

Türkei
Türkische Botschaft in Berlin, Bild: Gegenfrage.com

Mindestens 35 Zivilisten wurden am Sonntag durch einen Beschuss des türkischen Militärs getötet. Luft- und Artillerieangriffe wurden gegen die nordsyrische Stadt Bir Kousa durchgeführt, welche sich in der Nähe der türkischen Grenze befindet und von Kurden kontrolliert wird. Dies meldet die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Türkische Spezialeinheiten überquerten die syrische Grenze am vergangenen Mittwoch und lieferten sich Gefechte mit kurdischen Einheiten. Die Kampagne war der erste offene Eingriff des türkischen Militärs in den Krieg in Syrien.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Laut einigen Quellen befürchtet Ankara einen wachsenden Einfluss kurdischer Kräfte in der Nähe der türkischen Grenze. Am Samstag fand die erste Kampfhandlung des türkischen Militärs gegen Kurden statt, wobei angeblich ein türkischer Soldat ums Leben kam. Im Süden der Türkei leben mehr als 20 Millionen Kurden, weshalb die Türkei im wachsenden Einfluss der kurdischen Gruppen in Syrien eine Bedrohung ihrer territorialen Integrität sieht.


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Die syrische Regierung verurteilt die türkische Intervention und betonte, dass jegliche Antiterror-Einsätze mit der syrischen Regierung koordiniert werden müssen, anderenfalls stelle dies eine eklatante Verletzung der Souveränität des Landes dar.

Laut dem britischen Guardian steht der Angriff auf kurdisch kontrollierte Gebiete in direktem Widerspruch mit den USA, die kurdische Kräfte im Kampf gegen den Islamischen Staat sowie gegen die syrische Regierung unterstützen. Zuvor hatte ein Pentagonsprecher damit gedroht, dass man kurdische Gruppen vor Angriffen durch russische und syrische Einheiten beschützen werde.

Quellen: xinhua, guardian


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