Pyongyang Times:
Trump setzt auf die „Madman-Strategie“


Nordkorea/Politik/USA

„Trump verwendet offen die sogenannte Madman-Strategie, die die die universelle Ordnung und die Standards der menschlichen Gesellschaft vollständig untergräbt, indem er sein Privileg als amerikanischer Präsident nutzt“, schreibt die nordkoreanische Zeitung Pyongyang Times.

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Trump Madman Strategie Nordkorea
Trump Madman Strategie Nordkorea, Bild: Gegenfrage.com

„Es ist eine Lieblingsstrategie der USA“, so das Blatt weiter. „Obwohl Trump ein außergewöhnlicher Wahnsinniger ist, ist er nicht der Erste, der die Strategie einsetzt“. Es heißt, dieses System wurde von Henry Kissinger geprägt, dem ehemaligen Staatssekretär, der in den 1970er Jahren als Pate der amerikanischen Diplomatie bekannt war.


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Der Kern dieser Theorie sei, dass Gegner von US-Forderungen in einen Angstzustand versetzt werden. Man solle befürchten, dass die USA mit ihrer furchterregenden Macht wütend werden könnten. Die wilden Bemerkungen seien zur Diplomatie dieses abscheulichen Imperiums geworden. Es sei süchtig nach Aggression und zur Plünderung.

Madman-Strategie in Korea- und Vietnam-Kriegen

Die Madman-Strategie diene als „Doktrin der Aggression, die durch die nicht besonders lange Geschichte der USA läuft und die Grundlage ihrer Außenpolitik bildet“. Ein typisches Beispiel sei die Drohung der Eisenhower-Regierung mit Atomwaffen im Mai 1953.

Auch Richard Nixon, der sich während des Vietnamkrieges 1969 in einem Dilemma befand, gaukelte er der Welt eine irrationale Unzurechnungsfähigkeit vor, um im Ostblock Ängste vor einem Atomwaffeneinsatz zu schüren.


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Die Madman-Strategie sei ein Plan zur Maximierung der Autorität, der Willkür und des Schreckens auf der Grundlage der Machtpolitik, welche die USA konsequent verfolgen. Die Opfer dieser Strategie seien lediglich diejenigen, die davor zurückschrecken.

Nicht nur gegenüber Nordkorea, sondern auch gegenüber anderen Ländern werde diese Strategie angewandt, so die Pyongyang Times weiter. Unter dem von Trump gehypten Slogan „America First“ zwingen die USA Europa, Japan, Südkorea und seine anderen Verbündeten dazu, die Ausgaben für den Kauf von in den USA produzierten Waffen zu erhöhen.

Gleichzeitig hebe Trump verschiedene Wirtschafts- und Handelsabkommen für auf, wenn sie aus Sicht der USA ungünstig sind. Die südkoreanischen Behörden hätten die USA angefleht, die Möglichkeit eines Krieges auf der koreanischen Halbinsel auszuschließen und dafür Dutzende Milliarden Dollar bereitgestellt.


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US-Präsident Trump habe jedoch salopp erwidert: „Wenn ein Krieg ausbricht, wird er auf der koreanischen Halbinsel ausgetragen. Und wenn Menschen sterben, dann geschieht das dort“. Und die Amerikaner haben die Südkoreaner in die Neuverhandlung des Freihandelsabkommens hineingezogen und es als „schlimmsten Pakt“ bezeichnet.

Auch Großmächte durch Madman-Strategie unter Druck

China bezeichnet das in Südkorea installierte THAAD-System als Verletzung seiner Hauptinteressen. Die USA betreiben die „Freiheit der Schifffahrt“ im Südchinesischen Meer, um bedrohlich aufzutreten. Zwei- bis dreimal im Monat, selbst mit Flugzeugträgern.

Finanzielle Anti-China-Sanktionen und Handelskriege sind bereits Vorzeichen dieser „strategischen Partnerschaft“. Auch Russland steht vor der rasenden Herausforderung der USA. So etwa ein Überraschungsangriff auf das verbündete Syrien, oder die Verabschiedung eines neuen antirussischen Sanktionsgesetzes.


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Trump kündigt die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen auf. Ebenso Ordnung und Standards, sobald er sie als Last empfindet. Und das Scheitern seiner „Madman-Strategie“ ist die Unabwendbarkeit der Geschichte.

Er wendet schockierende Kriegsrhetorik wie die „totale Vernichtung Nordkoreas“ und die „Ruhe vor dem Sturm“ vermehrt an. Damit möchte er einen Atomkrieg gegen Nordkorea bei den Vereinten Nationen und anderen Organisationen als vollendete Tatsache darstellen.

„Eine große Menge an strategischen Nuklearanlagen, einschließlich nuklearer Trägergruppen in Gewässern in der Nähe der koreanischen Halbinsel und ein noch nie dagewesenes wirtschaftliches Embargo gegen Nordkorea könnte ihn die in der Endphase befindlichen nuklearen Fähigkeiten spüren lassen, wie einen Dolch an seiner Kehle“, so das Blatt.

Finaler Showdown

Er würde letztendlich aus dem Weißen Haus gejagt und wäre der elende Verlierer. Deshalb spricht er immer lauter über die „Bedrohung“ durch Nordkorea. Gleichzeitig treibe er dummes Riffraff (nutzloses Pack) zusammen, um es beim finalen Showdown mit Nordkorea als Schutzschild zu benutzen.

Mit den Ergebnissen einer kürzlichen psychologischen Untersuchung Trumps, seinem Größenwahn und seinen Lügen beabsichtige der US-Präsident Angst und Schrecken zu verbreiten.

Es sei auch kein Zufall, dass seine engsten Mitarbeiter, die er gegen ihren Willen um sich versammelt hat, das Weiße Haus als „Zoo“ bezeichnen. Zur gleichen Zeit biete ein etablierter amerikanischer Medienanbieter eine Belohnung von 10 Millionen Dollar für „schlüssige Beweise“ für eine Amtsenthebung.

Solche Todessymptome der Trump-Administration sind ein klarer Hinweis auf die Zukunft der USA, die mit dem Schein eines Sonnenuntergangs gefärbt ist.

Frei übersetzt aus der nordkoreanischen Pyongyang Times
Quelle


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