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Todesstrafe für Wikileaks-Informanten?

Seit der Veröffentlichung der rund 90’000 Wikileaks-Dokumente wollen amerikanische Politiker nicht bloss die globale Kontrolle des Internets, sondern auch eine Zensur, in dem unpässliche Websites einfach verschwinden sollen. Hohe Militärs und Politiker fordern durchs Band härteste Konsequenzen für Wikileaks und ihre Informanten. Im Visier dabei vor allem der 22-jährige US-Soldat Bradley Manning, der verdächtigt wird, Wikileaks die Daten zugespielt zu haben. Ihm drohen nun bis zu 52 Jahre Haft. Der republikanische Abgeordnete Mike Rogers, der auch Mitglied im Geheimdienstausschuss des US-Kongresses ist, sagte in einem Interview mit dem Radiosender „WHMI“, dass sich Manning wegen Hochverrats in Kriegszeiten schuldig gemacht hat. Wenn er für schuldig befunden wird, sollte man den US-Soldaten exekutieren, findet Mike Rogers.

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