Sarkozy droht mit "Wiederkehr europäischer Konflikte"


Deutschland/Frankreich/Italien/Militär/Politik/Spanien

Frankreich warnte am Dienstag vor einer Gefährdung der europäischen Einheit, falls die Regierungen der Eurozone nicht entscheidende Maßnahmen ergreifen, um die Schuldenkrise endlich zu bewältigen. Zudem hatte er der Bundesregierung indirekt mit einem Krieg gedroht. 

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Die US-Ratingagentur Moody’s hat den Ausblick für die Bonität Frankreichs vergangene Woche als Folge der wachsenden Staatsschulden auf „negativ“ gesetzt, wie CNN berichtete.  Die französische Regierung erhofft sich nun offenbar einiges vom aktuellen Euro-Gipfel, da sie um die Kreditwürdigkeit des Landes fürchtet, sollten französische Banken vom Staat mit großen Milliardensummen gestützt werden müssen. Die Ratingagentur Moody’s warnte Frankreich deutlich, dass das Land auf dem besten Wege sei die Bestnote „AAA“ zu verlieren. Zudem deutet einiges auf schwerwiegende Differenzen zwischen Frankreich und Deutschland hin. Die Bundesregierung lehnt es tendenziell ab, mit Geldern des Rettungsfonds französische Banken zu retten. Frankreich kann sich weitere Rettungen aber allein nicht leisten.


Werbung, Bild: Amazon.de Rich Dad Poor Dad


Warum bleiben die Reichen reich und die Armen arm?

>> Zum Shop >>


„In dieser beispiellosen Finanzkrise ist es wichtig, dass in den kommenden Tagen sehr wichtige Entscheidungen getroffen werden“, sagte Sarkozy und wies auf die Dringlichkeit hin, rasch Maßnahmen zu ergreifen. Der französische Präsident fügte laut einem Bericht der IBTimes und zahlreichen anderen Medien hinzu: „Diejenigen, die Europa und den Euro zerstören, werden die Verantwortung dafür tragen müssen, wenn auf unserem Kontinent die Konflikte wieder zurückkehren.“ Premierminister François Fillon unterstrich die Notwendigkeit eines schnellen Durchbruchs beim Euro-Gipfel und bekräftigte die indirekte Kriegsdrohung Sarkozys: „Wenn es uns nicht gelingt, wird Europa in großer Gefahr sein.“

Sarkozy sagte heute zu Berlusconi, dass Spanien nicht mehr in der ersten Reihe der Euro-Problemländer stehe – indirekt deutete er damit an, dass Italien dazugehöre. Wo er sich selbst dabei sieht, bleibt unklar. Doch auch dem britischen Premierminister David Cameron fuhr er über den Mund mit den folgenden Worten: „Sie haben eine große Möglichkeit verpasst, die Klappe zu halten.“ Danach sagte er: „Wir haben es satt, dass sie uns kritisieren und sagen, was wir zu tun haben.“ Aber wen meint er mit „wir“? Und woher kommt dieses enorme Selbstbewusstsein? Die maroden Staatsfinanzen Frankreichs können kaum der Grund sein. Also ist es doch eher die militärische Stärke?


Werbung, Bild: Amazon.de Die einzige Weltmacht


Ende des 20. Jahrhunderts hat sich gezeigt, dass die USA die einzige noch verbliebene Supermacht sind.

>> Zum Shop >>


5 Comments

  1. Ich frag mich was will Sarkozy? nur seine Banken retten seinen Tron behalten. Wir haben als deutsche Bürger genug Kriegsentschädigung gezahlt ich glaube bis 2010 und nun droht er Europa mit einer katastropfe. Seine Macht ist auch begrenzt auch wenn Napolion so weit kam und gläglich versagte und Frankreich die Atombombe besitzt ist das kein grund auf seine Forderungen einzugehen. Besser man wählt die Freiheit was denn auch Demokratie bedeutet die in Deutschland immer mehr den Bach runtergeht

  2. Wißt ihr nicht, daß wir noch unter Besatzungsrecht stehen, daß es eine
    „Kanzlerakte“ gibt, daß unser Goldschatz (3460 Tonnen) bis 2099 verpfändet ist, daß wir den Medienvorbehalt bis dahin beachten müssen, daß die Medien keine die „Drei Hohen Mächte“ bezichtigenden Meldungen bringen dürfen? (So „vereinbart“ mit dem Parlament. Rat, Vorsitzende Adneauer u. Carlo Schmid 1948/49)
    Sarkozy nimmmt als einer der „Drei Hohen Mächte“ nur seine Rechte als
    einer dieser drei Staaten wahr und sagt – unter 4 Augen – der Kanzlerin was er will! Allerdings steht in Artikel 43 der Haager Landkriegsordnung v. 1907, „daß spätestens nach 60 Jahren eine Besatzung eines besiegten Landes abzuziehen hat“, aber nichteinmal dieses fordern unsere feigen und volksverräterischen Politiker ein!

  3. Der steht wohl etwas unter Druck. Er soll sich freuen, dass er ein gesundes Baby hat und uns mit seinen Kriegstreiberplänen in Ruhe lassen.

    Selbst die größte Party ist irgendwann mal vorbei … der Geldadel wird schon nicht verrecken, wenn er sich in Zukunft den neuesten Porsche nicht mehr in allen Farbvariationen leisten kann sondern sich auf den EINEN in der Lieblingsfarbe beschränken muss.

  4. Ja er steht unter Druck weil er ja glaubt die Lösung zu sein.
    deshalb der unerwartete besuch bei Merkel.
    Leider schnallt er es nicht und ich hoffe unsere Politiker wenn sie noch nicht ganz dieser Wirtschaftslobby verfallen sind begreifen es ebenfalls und schieben einen Riegel da hinter

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Nach oben scrollen