Russland und China gründen gemeinsame Nachrichtenagentur


China/Russland/Wirtschaft

Russland und China möchten im kommenden Jahr eine gemeinsame Nachrichtenagentur gründen, die in beiden Ländern aktiv ist. Zudem soll die Eurasische Wirtschaftsunion mit Chinas Seidenstraßen-Projekt verschmolzen werden.

China und Russland, Bild: Latuff Cartoons
China und Russland, Bild: Latuff Cartoons

Russische und chinesische Behörden haben vereinbart, eine gemeinsame Nachrichtenagentur zu errichten, die in beiden Ländern aktiv ist. Desweiteren soll eine „große Diskussionsrunde“ eingerichtet werden mit dem vorläufigen Namen „Amur Dialogue“, meldet Russia Today. Der Vorschlag wurde während des russisch-chinesischen Forums unterbreitet, das derzeit in Chinas Hauptstadt Peking stattfindet.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Yuri Shuvalov, Vorsitzender des Komitees für Massenmedien in Moskau, fügte hinzu, dass beide Projekte wahrscheinlich im Jahr 2016 umgesetzt werden, welches zum „Jahr der russischen und chinesischen Massenmedien“ erklärt wurde. Er fügte hinzu, chinesische und russische Massenmedien befänden sich derzeit in einer „Qualitäts-Wachstumsphase“ und die neuen gemeinsamen Projekte stünden für gegenseitiges Vertrauen, eine angemessene Einschätzung der globalen Ereignisse und das genaue Verständnis der Positionen beider Nationen zu verschiedenen Themen.


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„Dies betrifft das gesamte Spektrum der internationalen Politik, die wirtschaftliche Entwicklung des eurasischen Kontinents und die Verbindung zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion und der Seidenstraße, da diese beiden Projekte zwar in zwei verschiedenen Ländern entwickelt wurden, aber in Synergie zusammenarbeiten“, sagte Shuvalov gegenüber Reportern.

Die Eurasische Wirtschaftsunion wurde im Jahr 2015 als Zollunion zwischen Russland, Kasachstan und Weißrussland ins Leben gerufen. Armenien und Kirgisien traten später bei, viele weitere Länder haben ihr Interesse an einer Freihandelszone mit der EEU bekundet. Vietnam hat bereits die Vereinbarung unterzeichnet, Indien dürfte bald folgen. Thailand hat sich zu einem Freihandel mit der Union ab 2016 bereit erklärt. Auch Syriens Ministerpräsident Wael Halqi kündigte einen Beitritt seines Landes an. China arbeitet zudem an der Errichtung eines wirtschaftlichen Korridors mit Russland und der Mongolei unter dem historischen Begriff Seidenstraße.

Im Mai unterzeichneten Russlands Präsident Putin und Chinas Staatspräsident Xi Jinping eine Vereinbarung, welche die Verknüpfung der Eurasischen Wirtschaftsunion mit der Seidenstraße vorsieht. Zudem soll die Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Handel und Finanzen verstärkt werden.


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