Russland möchte Syrien S-200-Luftabwehrsysteme liefern


Militär/Russland/Syrien

Russland und Syrien verhandeln aktuell über die Lieferung von Luftabwehrsystemen des Typs S-200. Über 50 Prozent der syrischen Luftabwehr wurde von Terroristen zerstört.

Russland Syrien Luftabwehrsysteme
Russland Syrien Luftabwehrsysteme, Bild: Flaggen Russland + Syrien

Russland und Syrien befinden sich derzeit in Gesprächen über die mögliche Lieferung weiterer Luftabwehrsysteme, sagte der syrische Präsident Bashar al-Assad in einem Interview mit Sputnik. Zwar sei Damaskus an der neuesten Version russischer Luftabwehrsysteme interessiert.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Dies hänge jedoch immer davon, was gerade verfügbar ist. Und „von der Politik des Verkäufers ab, also Russland. Und es hängt von den Preisen ab“, so der syrische Präsident weiter. Die syrischen Regierungskräfte verfügen derzeit über S-200-Raketensysteme, die auch als SA-5 bekannt sind und in der Sowjetunion hergestellt wurden.

Diese seien nicht in der Lage gewesen, den von US-Präsident Trump angeordneten Luftangriff abzuwehren. Die S-200-Systeme müssten ihr Ziel sehen und die US-Raketen waren auf dem Radar nicht zu erkennen, so Assad weiter.

Er merkte an, dass über 50 Prozent der syrischen Luftabwehrsysteme von Terroristen zerstört worden seien. Diese seien gleich zu Beginn ein Ziel der terroristischen Angriffe gewesen, als die westliche Presse noch über „friedliche Demonstrationen“ schrieb. Und heute versuche der Westen mit seiner Berichterstattung eine Intervention in Syrien zu rechtfertigen.

Laut Syriens staatlicher Nachrichtenagentur SANA sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow, dass Moskau einen Regime Change in Syrien auf der Grundlage falscher Anschuldigungen (Chemiewaffenangriff) „nicht zulassen“ werde.

In Syrien tobt seit März 2011 ein Krieg, der Zehntausende das Leben kostete und Millionen Menschen zur Flucht zwang.

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sputnik, sputnik, sputnik, sana


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