Russland stellt an Seehäfen von Dollar auf Rubel um


Russland/Wirtschaft

Moskau stellt den Handel an russischen Seehäfen von US-Dollar auf Rubel um. Dies ordnete Russlands Präsident Putin an, wie Russia Today meldet.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Seehafen Russland Dollar Rubel
Seehafen Russland Dollar Rubel, Bild: Gegenfrage.com

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Rubel zur Hauptwährung für den Handel an sämtlichen russischen Seehäfen erklärt. Dies meldete RT in Berufung auf die offizielle Website des Kreml. Dafür ist eine Übergangszeit bis nächstes Jahr vorgesehen.

Viele Dienstleistungen an russischen Seehäfen würden noch immer in US-Dollar abgewickelt, obwohl sich diese in Staatsbesitz befinden, sagte Igor Artemyev, Chef des russischen Kartell-Watchdogs FAS.

Putin wollte bereits vor eineinhalb Jahren von Dollar auf Rubel umstellen. Damals sprachen sich jedoch zahlreiche Transportunternehmen aufgrund der Schwankungen des Rubels dagegen aus.

Artemyev kommentierte, dass die jüngste Entscheidung die ausländischen Partner dazu zwingen werde die russische Währung zu kaufen, was den Rubel stärken dürfte.

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rt

7 Comments

  1. Naja- wenn man die A-Versicherung hat, dann kann man sich das erlauben.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  2. Gute Idee !
    Schon lange überfällig !
    Wer den Dollar akzeptiert, stärkt die USA und deren Gewaltmaßnahmen.
    In Brasilien sind sie total verrückt. Ich habe versucht in Brasilien bei den Banken DM zu tauschen, keine Chance. Nicht einmal bei der Nationalbank.

    MfG grillbert aus Hamburg.

  3. Hallo Grillbert,
    ist das jetzt ein Tippfehler, oder wolltest Du wirklich DM tauschen?

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut. J. Weber

  4. Der Moment, um den „Hammer einzustielen“ ist guenstig, denn der Handel zwischen dem Westen und Russland hat z.Z. einen Tiefstand erreicht.

    Langsam hat man auch Umgehungen fuer die verhaengten Sanktionen entwickelt. Da passt es sehr gut , dass man nicht mehr den nachverfolgbaren Weg des Dollar verwenden bzw. beschreiten braucht.

    Somit kann der Handel, wie zu Wikingerzeiten, mit den Russen wieder aufbluehen. Die Yankees braucht man gar nicht mehr zu fragen, denn die hat es damals ja auch noch nicht gegeben.

  5. Natürlich DM. Das war in der DM-Zeit. DM konnte man nur schwarz tauschen und sehr schlecht, weil die Händler mit der Ost-Mark aufs Maul gefallen waren.
    Egal wie lange das her ist, es ist bestimmt heute noch so.
    Die Brasilianer schimpfen zwar über den Ami, aber sie lieben den Dollar. Es gibt sogar Schandlieder wie etwar : Arbeiten für den Yankee-Dollar, o la la la usw.
    Ich bin schließlich einige Takte älter und habe ein Buch darüber geschrieben.
    „Norton Briese, Auf der Jagd nach der Glückselikeit“

    MfG grillbert aus Hamburg.

  6. Der Moment, um den „Hammer einzustielen“ ist guenstig, denn der Handel zwischen dem Westen und Russland hat z.Z. einen Tiefstand erreicht.

    Langsam hat man auch Umgehungen fuer die verhaengten Sanktionen entwickelt. Da passt es sehr gut , dass man nicht mehr den nachverfolgbaren Weg des Dollar verwenden bzw. beschreiten braucht.

    Somit kann der Handel, wie zu Wikingerzeiten, mit den Russen wieder aufbluehen. Die Yankees braucht man gar nicht mehr zu fragen, denn die hat es damals ja auch noch nicht gegeben.

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