Weg vom Dollar?
Russland kauft massiv Gold zu


Russland

Russland ist derzeit der größte Goldkäufer der Welt. Gleichzeitig ist das Land der drittgrößte Goldproduzent. Angeblich versucht Moskau sich vom Dollar unabhängiger zu machen.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Gold Russland
Gold Russland

Russland hat die Goldkäufe laut Zahlen des World Gold Council enorm erhöht. So soll die Zentralbank die Zukäufe im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt haben. Zudem soll ein auf Gold basierende internationaler Handel etabliert werden.

Über mindestens 1.250 Tonnen verfügt die russische Zentralbank aktuell. Allein im zweiten Quartal 2017 entfielen 38 Prozent allen von Zentralbanken erworbenen Goldes auf die russische Zentralbank. Dafür hat das Institut seit über zweit Jahren keine Devisen mehr zugekauft.

„Die sechstgrößten Goldvorkommen der Welt, sie machen 17 Prozent des nationalen Vermögens aus“, sagte der WGC. Hinzu kommt, dass Russland derzeit nicht nur der größte Goldkäufer der Welt ist, sondern gleichzeitig auch der drittgrößte Produzent. Damit, so schreibt der PressTV, möchte sich Moskau unabhängig vom Dollar machen.

Auch China hat eine aggressive Kampagne gestartet und kauft Goldbarren im großen Stil – aus ähnlichen Gründen wie Moskau. Beide Länder haben Mechanismen geschaffen, mit denen Händler Transaktionen mit Gold durchführen können, um die Macht des Dollars im bilateralen Handel zu marginalisieren, meldet RT.

Quellenangaben anzeigen
wgc, rt, presstv


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4 Comments

  1. Gold ist Freiheit, denn es macht Bürger unabhängig von Regierungen, ist auf der ganzen Welt gültig, kann anonym gekauft werden, hat Jahrtausende seinen Wert behalten und hat keinen Gegenpart.
    Oder warum horten Regierungen hausende von Tonnen Gold?
    Gerade von Regierungen sollte man doch erwarten, dass sie wissen was auf uns zukommt.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  2. Hallo Helmut,

    zu diesem Thema hatten wir uns vor Jahren in einem anderen Forum ausgetauscht.
    Generell gebe ich Dir Recht, fordere Dich aber auf über den Unterschied konstitutioneller Käufer (wie Notenbanken und staatliche Stellen) und Privatpersonen nachzudenken.

    Es droht generell ein Goldverbot und zwar dann, wenn das aus Sicht der Regierungen erforderlich ist.
    Aber dieses Goldverbot wird nur Privatleute betreffen, genau wie das unter Roosevelt 1933 geschah.
    Schließlich benötigen Regierungen und Banken ein Wertaufbewahrungsmittel.

    @ Bürgender
    Ich hatte mich, da meine Antwort an @ Kaiser Wilhelm lange nicht erschien schon zu Dreiviertel innerlich von diesem Forum verabschiedet. Nun erscheint die Antwort aber doch, wenn auch etwas verkürzt wie mir scheint.

  3. Hallo Markus,

    das ist alles richtig, aber verbotenes Gold ist mir immer noch lieber als entwertete Banknoten.
    Jetzt in „ruhigen Zeiten“ ist ja schon der Euro gegenüber Gold seit etwa 17 Jahren um etwa 70% entwertet worden.
    Oder anders herum, eine Ware von 1000 Euro kostete im Jahre 2000 etwa
    110 g Gold, heute nur noch etwa 28,5 g.
    Und alle Kursgewinne legal steuerfrei und auf der ganzen Welt gültig.
    Wenn es mir in Spanien nicht mehr passt, kann ich meine ganze private Altersversorgung mitnehmen und selbst in Bolivien bekomme ich Ware dafür, versuche das mal mit Aktien, Riester, Allianz oder Direktversicherungen.
    Gold ist Freiheit, denn ich habe mit Niemandem etwas zu tun, sogar legal auch nicht mit dem Finanzamt.
    Was kann man sich mehr wünschen?

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

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