Russland kauft Gold wie verrückt


Gold/Russland

Russland kauft Gold wie verrückt, mehr als jedes andere Land der Welt. Damit möchte sich Moskau vor wirtschaftlichen Manipulationen durch die USA schützen.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Russland Gold 2017
Russland Gold 2017

Die russische Zentralbank hat zuletzt in einem nie dagewesenem Tempo Gold zugekauft. Laut dem argentinischen Finanzexperten Gabriel Rubinstein zielt diese Politik darauf ab, die russische Wirtschaft im Falle von Krisensituationen zu schützen. Auch gegen Dollar-bezogene „Manipulationen“ durch die USA.


Werbung, Bild: Amazon.de Die Wahrheit über Donald Trump


Spätestens jetzt ist es ist höchste Zeit, sich ernsthaft mit Donald Trump auseinanderzusetzen.

>> Zum Shop >>


„Die Länder halten Gold aus strategischen und defensiven Gründen. Zum Beispiel, wenn die Beziehungen zwischen den Nationen angespannt sind und ihre Währungen an Wert verlieren“, so Rubinstein, Finanzberater und ehemaliger Vertreter der argentinischen Zentralbank.

In solch einer Situation wären seiner Ansicht nach Goldreserven die Grundlage für eine neue Währung. „Die russische Regierung ist der Meinung, dass es besser ist, mehr Goldressourcen als Dollars zu besitzen.“

„Wenn Russland hypothetisch gesehen tonnenweise US-Dollar hält und die USA Schaden der Wirtschaft Schaden zufügen wollen, wäre dies durch Währungsmanipulation möglich“, so der Experte. Gold schütze Moskau vor solch einem Szenario.


Werbung, Bild: Amazon.de Souverän investieren


Normale Sparer haben kaum noch Möglichkeiten, ihren Spargroschen zu vermehren.

>> Zum Shop >>


Goldkäufe Russlands

Die russische Zentralbank hat das Tempo ihrer Goldkäufe deutlich erhöht. Im Zeitraum zwischen Januar und September 2017 hat die Regulierungsbehörde 4,2 Millionen Feinunzen Edelmetalle im Wert von über 5 Milliarden Dollar zugekauft. Dies entspricht 15 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, meldet Sputnik.

Am 1. Oktober hielt die russische Zentralbank 73,6 Milliarden Dollar an Goldreserven, verglichen mit 65,5 Milliarden Dollar im Vorjahr. Russland erhöhte die Ankäufe von Goldbarren, nachdem die USA und die Europäische Union nach dem Referendum 2014 auf der Krim und dem Beginn eines militärischen Konflikts in der Ostukraine Sanktionen verhängt hatten.

Nach Angaben des World Gold Council hat die russische Zentralbank ihren Goldreserven seither rund 100 Tonnen pro Halbjahr hinzugefügt. Mehr als jede andere Zentralbank der Welt.


Werbung, Bild: Amazon.de Requiem für den amerikanischen Traum


Noam Chomsky befasst sich in seinem neuen Buch erstmals mit dem großen Thema unserer Zeit: der sozialen Ungleichheit.

>> Zum Shop >>


Derzeit ist Russland der siebtgrößte Goldanleger der Welt. Hält das Tempo der Zukäufe an, wird das Land schon bald China überholen und auf Platz 6 aufsteigen, so Sputnik weiter. China hält derzeit 1.842 Tonnen. Dabei handelt es sich allerdings um eine offizielle Zahl. Die chinesischen Reserven könnten tatsächlich weit höher liegen.

Im Laufe der vergangenen zehn Jahre hat die russische Zentralbank die Zusammensetzung ihrer Reserven geändert. So wurde der Anteil des Euro seither von 40 auf 26 Prozent gesenkt und die Goldreserven von 8 auf 73,6 Milliarden Dollar erhöht.

Quellenangaben anzeigen
sputnik


Werbung, Bild: Amazon.de Requiem für den amerikanischen Traum


Noam Chomsky befasst sich in seinem neuen Buch erstmals mit dem großen Thema unserer Zeit: der sozialen Ungleichheit.

>> Zum Shop >>


Tags:

15 Comments

  1. Der Besitz von Gold und sei es noch so viel, sichert mir
    noch lange nicht eine Stabile Wirtschaft. Wenn ich mir
    soviel Geld (Dollar) drucken kann wie ich will, dann habe
    ich auch, solange das System funktioniert die Macht über Gold, auch wenn ich wenig davon besitze. Das haben die
    Amis ja schon an die Hundert Jahre praktiziert. Sie wussten
    immer das das System irgendwann zusammen bricht.
    Nur hatten Sie sehr lange Zeit mit Ihren Dollars Ihre Macht zu festigen!
    Das ist genau Das was Sie immer wollten.
    Jetzt allerdings neigt sich Ihre Zeit des Betruges dem Ende
    entgegen aber mit Sicherheit nicht deswegen weil Russland
    oder Andere Staaten jede Menge Gold horten!
    Die USA haben Sich verhoben,bei den Versuch die Welt mit
    Ihren Wertlosen Dollars zu beherrschen. Sie werden an
    Ihrer Eigenen Gier zu Grunde gehen.

  2. Aus obigem Beitrag geht leider nicht hervor, bei wem die russische Regierung Gold kauft.
    Ich nehme an, dass Notenbank und andere staatliche Körperschaften dieses Gold von russischen Bergbaugesellschaften, soweit nicht überhaupt staatlich, kauft. Denn dann wird in Rubel bezahlt.
    Das macht dann auch Sinn.
    Die Chinesen haben deutlich mehr Dollars zur Verfügung und kaufen das Gold gegen Dollars dort, wo es gerade am billigsten ist.
    Die hier versteckte Hoffnung internationaler privater Goldanleger, der Goldpreis würde dauerhaft steigen, dürfte aber wieder einmal trügen: auch dann, wenn kein physisches Gold da ist, kann der Goldpreis mit Optionen nach unten manipuliert werden.

  3. Hallo Markus, nun bin ich ja wirklich ein Goldfanatiker, und es ist auch wirklich ganz gut gelaufen in den Jahren mit Gold, und ich will hier auch nicht wieder die Kurssteigerungen der letzten etwa 20 Jahre hervorheben.
    Aber Gold wird weiter steigen, wie der Wasserpreis, der Brotpreis und jeder andere Preis auch, was gerade für die private Altersversorgung wichtig ist.

    Eine private Altersversorgung geht etwa über 30 Jahre in denen angespart wird und etwa 15 Jahre in denen verbraucht wird.
    Bei allen mir bekannten Modellen, kann man entweder:
    1. Das Angesparte nicht in der ganzen Welt als Rente auszahlen lassen,
    wie z. B. die Riesterrente.
    2. Oder von dem Kapitalertrag müssen Steuern bezahlt werden.
    3. Oder/und man muss in Alter, beim Verbrauch, von dem Ertrag Steuern
    und/oder Sozialbeiträge zahlen.
    4. Oder das Angesparte ist den Behörden bekannt
    5. Oder von dem Ersparten zweigen Banken und Versicherungen schon
    während der Ansparphase, Provisionen, Bearbeitungsgebühren,
    Versicherungssteuer usw. ab.
    6. Oder, wie bei Bundespapieren, weiß man schon vorher wie viel
    Zinsverluste auftreten.
    7. Oder das Angesparte kann nicht von den Erben verwertet werden, weil
    die Ansparung nur Personenbezogen ist, wie z. B. bei Riester.
    8. Oder von dem Angesparten kann nur der Ehepartner beim Ableben des
    Ansparers profitieren.
    9. Oder man kann es nicht auf der ganzen Welt sofort in die
    Landeswährung eintauschen.
    10. Oder das Angesparte kann nach Belieben der Regierungen ganz oder
    teilweise entwertet werden.

    Das alles ist bei Gold nicht möglich., denn Gold hat keinen Gegenpart.
    Was bleibt dann noch, als den Goldbesitzern einzureden , dass Gold auch Jederzeit verboten werden kann.
    Auf der ganzen Welt war Gold noch nie gleichzeitig verboten.
    Und wenn es in einem Land erst einmal soweit ist, dass ein Goldverbot dort herrscht, dann kann der Goldbesitzer das Land verlassen, ohne dass dieses Land sein Vermögen als Druckmittel gegen ihn verwenden kann.
    Als das letzte Goldverbot in Deutschland war, hat vielen Menschen das Gold im Ausland das Leben gerettet, denn wer Gold hat, bekommt auch ein Visa.
    Mit Gold im Depot kann jeder auf der ganzen Welt leben und ein Deutscher darf mit seinem Reisepass in etwa 172 Länder ohne Visum einreisen.
    Das ist Freiheit in ein paar Kilogramm verpackt.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  4. Hallo Helmut,

    ich weiß!
    Du bist der Spezialist im Detailwissen in solchen Dingen, das bin ich nicht.
    Dafür bin ich der Spezialist für den Gesamtzusammenhang und da halte ich mich für ziemlich gut.
    Und deshalb weiß ich, denk zurück an ein anderes Forum,
    dass Gold für Privatpersonen rechtlich etwas anderes ist wie für stattliche Organisationen. Sobald es aus Sicht der Regierungen (weltweit) wieder einen Sinn macht, wird wieder Gold verboten. Aber selbstverständlich nur für Privatpersonen, denn die Staaten brauchen Gold als Wertaufbewahrungsmittel.
    Die „Freiheit in ein paar Kilogramm verpackt“ ist dann nichts mehr wert, wenn Du es nach dem Stichtag verkaufen willst. Die machen einfach ein Gesetz, wonach alles Gold versteuert werden muss und wenn einer die Kaufquittung nicht mehr hat, dann wird geschätzt. Das haben die drauf!
    Sobald es mit dem Bargeld vorbei ist, läuft jeder Verkauf zwangsläufig über einen Bankserver und das Finanzamt hat heute schon einen direkten Draht dazu.
    Schöne Grüße nach Malaga.

  5. Naja- wenn Bargeld verboten wird und Gold auch, dann ist mir immer Gold noch lieber.
    Gold war nur in einzelnen Ländern verboten, und wenn wieder so Regime an die Macht kommen, wie die die in Deutschland schon einmal Gold verboten haben, dann werde ich froh sein, wenn ich einige Kilos im Ausland habe.
    Selbst die Nazis sind nicht an das Gold gekommen, das die Deutschen im Ausland hatten.
    Und die Deutschen, die damals das Golds schon im Ausland hatten, hatten ihre Freiheit und die Existenz im Ausland und wenn es nur für den Neuanfang nach 45 war.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  6. @H.J.Weber
    Das sehe ich genau so!
    Du hast es ja schon erwähnt. Im Ernstfall wird Gold ja nicht mehr zu Bargeld. Dann ist es ein Tauschobjekt gegen alles Mögliche, welches einem das sogar das Leben retten kann.

    In den meisten Ländern in welche man visafrei einreisen kann, also ein zeitlich kurz befristetes Touristen-Visum (visa on entry) bei Einreise erhält, darf man nicht länger bleiben ohne den Nachweis von Vermögen, oder laufend eintreffenden Zahlungen. Sofern Ländern ein Goldverbot aussprechen, so handelt es sich sicher nur um ganz bestimmte Länder, und wie man anschließend kontrollieren will wie und gegen was es eingetauscht wird ist mir unklar. In Asien kauft und verkauft man Gold legal anonym, und jeder Bürger der Bargeld über hat legt sich nach dem Erwerb von Land zuallererst einmal eine Goldreserve an. Für Wertpapiere aller Art gibt es eventuell letztendlich nur zwei Verwendungsmöglichkeiten.

  7. Ein Tauschmittel, wie zu „Schwarzmarktzeiten“ in Deutschland vor der Wärungsreform?
    Also ein Sack Kartoffeln gegen eine Unze Gold?
    Schlechtes Geschäft!
    Niemand nimmt Geld weg, nur die Freiheit die mit dem Bargeld verbunden ist, die ist dann weg.
    Da kann die Oma nicht mehr dem Enkel 10 Mark (oder Euro)
    in das Sparschwein stecken. Mit dem Wegfall das Geldes ist das Geld als Tauschmittel immer noch da, aber es kann nicht mehr abgehoben und Zuhause aufbewahrt werden.
    Es kann nicht mehr angefasst werden und stellt somit keine Materie mehr dar.
    Wer durch die kommende Krise gesund kommen will, sollte Kartoffeln kühl lagern und Konserven für einen Monat bevorraten. Selbst im schlimmsten Fall aller Fälle sollten die Turbulenzen nur wenige Wochen anhalten. Die Börse und die Banken werden immer nur kurz geschlossen.
    Und siehe: danach geht es schon wieder weiter. Selbst der schlimme Aktiencrash vom Oktober 1929 bis in den Sommer 1930 hinein war 1939 schon fast wieder ausgebügelt.
    D.h. Deutschland exclusive, weil der nationale Sozialist Hitler den Daumen auf der Börse hielt.

  8. Ja- ich denke, da muss irgendetwas ganz besonderes falsch verschaltet sein.
    Damit meine ich nun nicht kurzfristige Spekulanten, die sicherlich mit dem richtigen Griff ein Vermögen an der Börse verdienen oder verlieren können, sondern ich meine den langfristigen Anleger, der über 30 Jahre und mehr etwas für seine Altersversorgung tun will.
    Wer im Jahre 2000, bei einem Kurs von 8000 DAX-Werte gekauft hat, hat bis zu dem Zeitpunkt als der DAX auf 13.000 Punkte stand, ca. 62,5% Kapitalertrag gehabt.
    Jeder weiß, dass die 25% Kapitalertragsteuer und der Solidaritätszuschlag nicht die einzigen Kosten sind, die von dem Ertrag abgehen.
    Alles was im Jahre 2000 1 Mark gekostet hat, kostet über den Daumen heute 1 Euro.
    Das eingesetzte Kapital hat sich seit dem Jahre 2000 also in seiner Kaufkraft etwa halbiert.
    Aus etwa 100.000,00 Euro im Jahre 2000, plus 62,5% Kapitalertrag, minus mind. 25% Steuern, auf den Kapitalertrag, sind heute deutlich weniger als 150.000.00 Euro Kapital geworden, die weniger Kaufkraft haben, als die 100.000,00 Euro im Jahre 2000.
    Zusammenfassend:
    Geld verbrannt und auch noch für das Verbrennen Steuern bezahlt.
    Wer im Jahre 2000 für 100.000,00 Euro Goldmünzen gekauft hat, hat heute etwa 390.000,00 Euro und das steuerfrei, da kann man die Inflation noch verschmerzen.
    Nun rechnet der langfristige Aktienbesitzer aber nicht nach und sagt: Schei….e, ich muss etwas ändern, sondern er macht so weiter, obwohl er weiß, dass er immer weiter Geld verbrennt.
    Ist da Stockholsyndrom das falsche Wort?
    Was bleiben dann dem Stockholmsyndromgeschädigten denn dann noch für Argumente, um sich die Investitionen in Aktien schönzureden?
    Keine- man muss Gold kleinreden und was bleibt da als einziges Argument?
    Ein Goldverbot, das es mal in wenigen Ländern gegeben hat, mehr bleibt da nicht.
    Was wirklich kommen wird, wissen wir alle nicht, aber ich bin froh, dass sich meine Investitionen steuerfrei fasst vervierfacht haben.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  9. Ich sehe es wie Helmut Josef Weber. Ich sah 2005 eine Krise aufziehen und hab mich deshalb von Aktien ferngehalten, eine Meinung, bei der ich bis heute bleibe. Kurzfristige Gewinne mit Aktien – okay. Aber langfristig auf keinen Fall.

    An ein Goldverbot glaube ich nicht. Keine Währung der Welt ist mehr an Gold gebunden und sowieso ist tausendfach mehr Kapital im Umlauf, als es Gold gibt. Selbst wenn alles verfügbare Anlagegold der Welt konfisziert würde, könnte man damit vielleicht eine große Bank retten. Da ist es einfacher, kurz mal schnell 1 oder 2 Billiönchen zu „drucken“. Was wiederum ein Argument für Gold ist.

  10. Eigene Erfahrung !
    Anfang der 70er Jahre war ich in England beim Zahnarzt. Im Gespräch mit dem Arzt stellte sich heraus, dass der Besitz von solid-gold in England verboten war. Ich schlug dem Zahnarzt vor Gold aus Holland mitzubringen, da wir ständig zwischen Holland und England hin und her fuhren.
    Die Überraschung kam dann für mich in einer holländischen Bank. Dort hieß es :“ Es ist verboten in Holland Gold zu haben“.
    Das hat mich damals sehr überrascht, denn in der BRD war es nicht verboten. Aber Pornohefte waren verboten, in Holland jedoch nicht. Das begreife wer immer will.

    MfG. grillbert aus Hamburg.

  11. @Helmut Josef Weber
    Du hast sicher Tabellen über den Goldpreis. Und hier nur zwei Beispiele
    1996 Feingold gekauft zum Tageskurs und 2001 verkauft teilweise.
    1998 Feingold gekauft zum Tageskurs und 2004 verkauft.
    Unregistriert ohne irgendwelche Aufschläge, oder Steuern,
    und von dem 96 gekauften Gold ist noch was da.

    Es kommt nicht bei jedem so rüber,obwohl du es gemeldet hast. Mit Gold kann man im echten Ernstfall abhauen, und dort wo man dann ist, dort ist der Umtauschwert dann auch
    nicht ein Sack Kartoffeln oder ne Speckschwarte.

  12. Das stimmt: dort wo man ist- d.h. irgendwo außerhalb der EU.
    Da fällt mir als demokratische Alternative nur die Schweiz und Liechtenstein ein. Das sind zwei sehr gute Fluchtmöglichkeiten, aber leider wegen des sehr hoch bewerteten Franken zu teuer.

  13. Dubai 1971/72
    Ich war auf einem Bohrinselversorger tätig. Wir hatten eine eigene Kaianlage und an deren Ende lag machmal (nachts) eine schwer bewachte Dau. Da mein Kapitän schon länger in Dubai tätig war, befragte ich ihn was die Dau dort wolle.
    Er erklärte mir, dass es eine staatliche Dau wäre die mit Goldschmuggel nach Indien befasst sei, ausgerüstet mit besonders starken Dieselmaschinen, was so nicht zu sehen war.
    Jeder Europäer oder Amerikaner der sich beteiligen möchte, könne mit Mindesteinsatz von 5000$ mitmachen. Der Einsatz wäre bei Lloyds in London versichert, wenn die Dau in Indien Aufgebracht würde.
    Der Scheich von Dubai war in der Region schon immer der reichste Scheich auch lange bevor das Öl gefunden wurde.
    Während ich mit unserem Fernglas das Boot beobachtete (Entfernung 80-100 Meter) näherten sich mehrere Mercedes Limousinen die so schwer beladen waren, dass der Auspuff im Sand schliff. Kleine schwere Holzkisten wurden verladen.

    Im gleichen Jahr, oder Anfang 1972 gab es einen ausführlichen Bericht im „Spiegel“ über diese Angelegenheit. Müsste man im Spiegel-Archiv noch finden können.

    Hintergrund dieser Geschäftsidee war (und ist ?) das Goldverbot in Indien. Jeder Inder der einige $ über hat, kauft Gold und vergräbt es unter seiner Hütte.

    MfG grillbert aus Hamburg.

    PS. Ich habe noch eine Goldpreisliste von ca. 1971. Kann ich hier aber sicher nicht als Anhang einstellen. Für alle die meinen, mit Gold ließen sich keine Gewinne erzielen.

  14. Im laufenden Übereifer wie schön es doch mit dem Gold sei,
    gehen leider die richtigen Zahlen unter.
    So stand der Durchschnitt der größeren Aktienwerte (DAX)
    im Jahre 2000 keineswegs bei 8.000 Punkten, sondern bei 6.000 Punkten. Aber Helmuts Vergleich bezog sich auf die Einführung des Euro als Bargeld und das war nach meiner Erinnerung am 1. Januar 2002. Davon leitet er dann die Inflation ab, die in der Tat 100 % erreicht.
    Und im Januar 2002 stand der Tag bei ungefähr 2.500 Punkten. Wer damals einstieg (bei einem mittleren Wert also und nicht etwa bei einem einzelnen Papier) und diese Papiere bis heute durchhielt, hat also einen Nettogewinn von rund 500 % erzielt, zuzüglich jährlicher Dividenden.
    Auch da können wir von jährlich durchschnittlich 5 % ausgehen. Das macht auf 15 Jahre wieviel? Allerdings mussten Dividenerträge schon immer versteuert werden.
    Steuern mussten darauf selbstverständlich auch nicht bezahlt werden, weil 15 Jahre länger sind wie 12 Monate.
    Die Abgeltungssteuer wurde erst 2009 eingeführt.
    Doch im Beispiel von Helmut wurde das Gold auch nicht verkauft, sondern bis heute durchgehalten.
    Dazu gehört viel Mut nach meinem Verständnis, denn Geld in Gold umzutauschen und darauf 15 Jahre lang auf Dividenden zu verzichten. Das erfordert viel Mut. Man rechnet einfach mit Preissteigerungen beim Gold, d.h. der Abwertung des Papiergeldes gegenüber dem Gold.
    Das kann man machen, weil die Schulden sowieso nicht zurückgezahlt werden können und Papiergeld somit immer wertloser wird.
    Aber die Geldanlage sollte privat bleiben, d.h. hier jemand als Troll zu bezeichnen, nur weil dessen private Entscheidung anders aussieht wie die eigne- das geht denn doch zu weit.

    https://www.boerse.de/boersenwissen/boersengeschichte/20-Jahre-DAX-2008–47

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Nach oben scrollen