Russland könnte britische Armee „an einem Nachmittag“ plattmachen – Denkfabrik


Großbritannien/Militär/Russland

Großbritanniens Armee wäre einem Angriff eines „Feinds wie Russland“ hoffnungslos ausgeliefert. Nach nur einem Nachmittag wären die Briten geschlagen. Dies schreibt eine Denkfabrik. Wahrscheinlich ist hier aber nicht Russland der „Feind“, sondern Budgetkürzungen beim britischen Militär.

Russland britische Armee
Flaggen von Russland und Großbritannien, beide gemeinfrei

Russland könnte die britische Armee an nur einem Nachmittag plattmachen. Dieser Auffassung ist die britische Denkfabrik Centre for Historical Analysis and Conflict Research. Dies sei das Ergebnis von Budgetkürzungen. „Eine wirksame Kampfstärke gegen einen Feind wie Russland“ sei dadurch „effektiv beseitigt“ worden.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Durch die „Cuts“ seien die Fähigkeiten der britischen Armee „erschöpft“. Der Bericht argumentiert, dass die britischen Streitkräfte zwar „nicht vor einem unmittelbaren Risiko eines direkten Angriffs durch einen fremden Staat stehen“. Es gebe jedoch „ein paar plausible Szenarien“, in denen sie in einen Konflikt nach dem Angriff auf ein anderes Land gezogen werden könnte.

An dieser Stelle muss man sich fragen: Ist Russland hier der „Feind“, oder vielleicht doch eher die Budgetkürzungen? Das Centre for Historical Analysis and Conflict Research ist nämlich ein Think Tank der britischen Armee und für die Analyse von aktuellen und früheren Konflikten, sowie die Ausbildung junger Soldaten zuständig.

Quellenangaben anzeigen
mirror, newsexplored, army

3 Comments

  1. Tut mir leid, alles primitive Stimmungsmache. Die wollen nur begründen, warum die Rüstungsausgaben mit immer noch mehr Schulden steigen sollen.
    Die alles entscheidende Frage aber lautet: warum sollte Russland England überfallen wollen?
    Immer dann, wenn es wirtschaftlich nicht mehr so gut läuft und die Nachfrage nach zivilen Gütern nachlässt, kommen die Militaristen auf die Idee die Produktion militärischer Güter anzukurbeln. Immer dasselbe!
    England steckte 1914 noch eine Rezession in den Knochen, als im Frühjahr 1914 das Attentat auf den österreichischen Thronnachfolger eingefädelt wurde. Immer dasselbe!
    Irgendwann muss doch das Volk aufwachen und diesen höchst einfachen Mechanismus zu durchschauen.

  2. Tut mir leid? Steht doch auch so im Artikel. Da (vor allem auf Facebook) anscheinend nur die Überschrift, in seltenen Fällen noch das Fettgedruckte des Artikels gelesen wird, hab ich das mal oben ergänzt.

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