Russische Bomber erneut an US-Grenze aufgetaucht


Militär/Russland/USA

Erneut sind russische Bomber nur wenige Kilometer vor dem Festland der USA aufgetaucht. Dieses Mal ließ die US Air Force jedoch keine Kampfjets aufsteigen.

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Zum zweiten Mal hintereinander sind russische Bomber des Typs Tu-95H vor der Küste Alaskas aufgetaucht. Diesmal waren sie sogar nur knapp 60 Kilometer vom US-Festland entfernt. Sie wurden am Dienstag um 17 Uhr Ortszeit entdeckt. Anders als am Montag stiegen jedoch keine Kampfflugzeuge der US Air Fore auf, um die Bomber abzufangen.

Stattdessen entsandte das US-Militär einen Luftaufklärer des Typs E-3 Sentry, auch bekannt als AWACS. Die russischen Bomber starteten von einer Airbase in Petropawlowsk, Russland und kehrten fünf Stunden später zu einer Airbase in Anadyr zurück. Beide Standorte befinden sich in Ost-Russland, etwa 1.000 Meilen entfernt.

Bereits im Februar wurde in der Nähe der US-Ostküste ein russisches Spionageschiff gesichtet. Auch dieses drang jedoch nicht in US-Territorium ein und blieb in internationalem Gewässer.

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msn