Putin: Wir haben kein Recht, Assads Rücktritt zu fordern


Politik/Russland/Syrien

Russlands Präsident Putin sagte, Syrien sei ein souveräner Staat und Assad ein vom Volk gewählter Präsident. Moskau habe darum nicht das Recht, Assad zum Rücktritt aufzufordern. Er kündigte ein Ende der Bombardierungen in Syrien an, sobald das syrische Militär keine Hilfe mehr benötigt.

"Vladimir Putin-5 edit" מאת Kremlin.ru. ברישיון CC BY 3.0 דרך ויקישיתוף.
Vladimir Putin-5 edit“ מאת Kremlin.ru. ברישיון CC BY 3.0 דרך ויקישיתוף.

Russlands Präsident Wladimir Putin sagte, Syrien sei ein souveräner Staat und Assad ein vom Volk gewählter Präsident. Aus diesem Grund habe Russland kein Recht, Assad zum Rücktritt aufzufordern. „Denken wir nur daran, wie legal und ethisch unser Verhalten wäre, wenn wir den Kopf eines befreundeten Staats nach Moskau einladen und ihn zum Rücktritt auffordern würden?“

„Syrien ist ein souveränes Land und Bashar al-Assad ein vom Volk gewählter Präsident. Also haben wir das Recht, derartige Fragen mit ihm zu diskutieren? Natürlich nicht“, sagte Putin während eines Interviews mit den Nachrichtenagenturen Interfax und Anatolia. Er betonte außerdem, dass Russlands Bombardierungen in Syrien nur so lange andauern würden, wie Assads Truppen Hilfe benötigten.

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Westliche Politiker fordern immer wieder offen einen Rücktritt Assads. So sagte etwa US-Außenminister John Kerry im September, Assad müsse gehen. Die britische Regierung verkündete im März, für Assad gebe es „keine Zukunft“ in Syrien. Der frühere Botschafter Saudi-Arabiens in den USA sagte im vergangenen Jahr, die Krise in Syrien werde „hoffentlich“ zum Sturz des syrischen Präsidenten führen.

Seit 2011 toben Unruhen in Syrien. Laut westlicher Presse handelt es sich dabei um „innenpolitische Unruhen“, tatsächlich aber wurden diese zunächst durch heftige Nahrungsmittelspekulation westlicher Banken ausgelöst, worauf Präsident Assad nach kurzer Zeit mit einigen politischen Reformen reagierte. Dadurch ebbten die Proteste zwar rasch ab, die USA nutzten jedoch den Moment und schleusten von nun an Zehntausende ausländische Kämpfer ins Land, die seither versuchen die syrische Regierung zu destabilisieren. Seit September 2015 kämpft Russland an der Seite der syrischen Regierung.

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7 Comments

  1. Der russische Präsident hat Recht, denn er ist es, der eine auf dem Völkerrecht basierende, praktikable Lösung parat hat. Nicht der „Westen“. Unter dem Laizisten Assad konnten Christen, Jesiden, Schiiten, Sunniten in Frieden miteinander leben. Den Menschen ging es gut, wie in Lybien und im Irak. Erst als „der Westen“ Demokratie dort hineingebombt hat, herrschen Krieg, Angst und Chaos. Stichwort: „Flüchtlinge“.

  2. Die Banditen sind inzwischen in der verblödeten BRD. Als Fallschirmjäger der NVA ist es mit zu wider, hier viele Worte zu machen, ich warte darauf, daß die Waffen sprechen und dann werde ich keine Worte machen, weder in BRD deutsch, noch arabisch

  3. Ich bin nun wirklich kein Freund von Putin, aber manchmal glänzt er im Gegensatz zu den westlichen Mächten. Gerade indem er einen gegensätzlichen Kurs einschlägt und nicht versucht stur seine Interessen, die der Lobbyisten, durchzusetzen. Gerade findet in Deutschland einen Umdenken, also eine Art narrativer Wechsel der öffentlichen Meinung statt. Selbst Redakteure die für die „Zeit“ arbeiten pochen auf eine Verfestigung der deutsch-russischen Freundschaft. Das staatliche Medium ARD und ZDF haben es in dem Fall nicht geschafft genügend Meinungen gegen Russland zu polarisieren. Es scheint doch noch genug Menschen zu geben, die noch einen kritisches Bewusstsein besitzen.

  4. All diese Politiker im Westen und USA sollten sind Kriegstreiber und Barbaren die vor nichts zurück schrecken nicht mal vor vorgetäuschten
    Terroranschlägen von Geheimdiensten mit vielen Toten die man dann einfach anderen in die Schuhe schiebt ,das Volk wird es schon glauben ,so wie kürzlich 13.11.05 in Paris oder März in Paris ,11.9.2001 Amerika ,Mäerz Absturz der Maschine in Südfrankreich ,Absturz Sinai Flugzeug Rußl. usw.
    Alles trägt die Handschrift dieser Geheimdienste und ihrer Auftraggeber die Politiker im Westen .Diese sollte man vernichten um endlich den Frieden zu erlangen.

  5. Gerade weil Putin der Ansicht ist, das Assad nach der Schwächung der IS durch Rußland den Kampf alleine zu ende bringen kann wurde mit aller Macht des Westen mal schnell ein Terroranschlag in Paris durch Geheimdienste der GB ,Frankreich und der CIA vorgetäuscht um in Syrien gegen die IS vorzugehen und auch noch Deutschland mit rein zuziehen nur um zu verhindern das Assad an der Regierung bleibt sonst wäre aus dieser Sicht des Oberterrorist ( Obama und seinem EU-Anhängsel )alles Umsonst gewesen .Ich kann nur hoffen das diese Kriegstreiber von USA ,EU und TÜrkei richtig was drauf bekommen !!!!

  6. Wehrt Euch, bevor unsere Regierung auch noch weitere Kriege mit unterstützt. Diese Politik ist brandgefährlich und vielleicht ist das auch das Ziel der USA und die Aufgabe von Frau Merkel.
    Zum Wohle des Deutschen Volkes?

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