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Political Correctness: Schluss damit!
Die Kriminalität in Deutschland steigt. Deutsche Polizeibeamte, Staatsanwälte und Richter könnten Bücher mit ihren Storys füllen. Denn während bis in die 1980er-Jahre noch Punks und Neonazis um die Vorherrschaft auf den Straßen kämpften, wurden die Gerichtssäle um eine weitere, inzwischen wesentlich dominantere und brutalere Gruppe an Straftätern ergänzt: sogenannte “Straftäter mit Migrationshintergrund”. Dieser Begriff ist politisch äußerst korrekt und definiert moderne Straftäter leider eher ungenau. Denn in der Regel spricht man hier nicht von Migranten aus Dänemark, Belgien oder Großbritannien. Und unter dem Begriff “Südländer”, wie Straftäter in etlichen Zeitungsartikeln ebenfalls oft bezeichnet werden, dürfen sich aus deutscher Sicht auch Österreicher und Schweizer angesprochen fühlen.
Doch Hand aufs Herz: Jeder Leser eines solchen politisch korrekten Beitrags weiß intuitiv, dass zwanzigköpfige Gruppierungen, welche pöbelnd und prügelnd durch die Straßen ziehen, ursprünglich nicht aus Süd-Tirol oder dem Burgenland stammen. Sondern dass wir hier primär über Angehörige türkischer, albanischer oder arabischer Clans sprechen. Jeder nächtliche Spaziergang durch ein Problemviertel von Berlin, Bremen, Hamburg, Köln, Frankfurt oder irgendeiner anderen Stadt bestätigt diese gewagte Vermutung eindrucksvoll.
Ich möchte hier keine weitere Diskussion entfachen, wer in Europa bzw. im deutschsprachigen Raum für die meisten Straftaten verantwortlich ist. Die grundsätzliche Frage ist hier viel mehr das “Warum”. Woher kommt diese Ablehnung seitens der etlichen Gewaltstraftäter gegen die einheimische Bevölkerung und den deutschen Staat? Gibt es hier Menschen erster und zweiter Klasse? Werden Minderheiten unterdrückt?
Schenkt man den meist in Großstädten populären türkisch- und arabischstämmigen Interpreten deutschsprachiger Rapsongs Glauben, herrschen in Deutschland inzwischen amerikanische Verhältnisse. Von Drive-By, Messerstechereien und gar Drogenhandel “um über die Runden zu kommen” ist die Rede. Ein Blick in diverse Polizeistatistiken oder ins Presseportal bestätigt diese Aussagen sogar teilweise. Was zum Teufel ist denn hier los?
USA
Die größte Volkswirtschaft der Welt hat in der Tat große Probleme mit Kriminalität, Slums und Verelendung in den Großstädten. Hier sind begünstigende Umstände für eine hohe Kriminalitätsrate deutlich sichtbar. So gab es vor nicht allzu langer Zeit und teilweise auch heute noch tatsächlich ein ausgeprägtes Rassismus-Problem. Schwarze wurden dort in der Vergangenheit unterdrückt und in Ghettos angesiedelt. Das Sozialsystem in den USA ist im Vergleich zu dem in Deutschland sehr mager: Maximal fünf Jahre seines Lebens hat man Anspruch auf Sozialleistungen, danach ist Schluss. Die Kosten für eine Krankenversicherung sind in den USA sehr hoch, sodass momentan etwa 40 Millionen US-Bürger nicht versichert sind. Eine ärztliche Behandlung ist in den USA extrem teuer, doch muss sie ohne Versicherungsschutz selbstverständlich selbst bezahlt werden. Daher sind in den USA für knapp 50 Prozent aller Insolvenzfälle unbezahlte Rechnungen für medizinische Leistungen die Ursache.
Zusammengefasst: Wer nicht arbeitet, der hungert. Wer nicht arbeitet und krank wird, der hat eben Pech. Da derzeit knapp 39 Millionen Menschen in den USA Lebensmittelmarken beziehen (also jeder achte US-Amerikaner!), kann man davon ausgehen, dass diese Probleme dort auf sehr viele Menschen zutreffen. Betrachtet man die riesigen Slums von Chicago, Detroit, Philadelphia, New York oder Los Angeles erkennt man relativ schnell, wo die größte Not zu finden ist. In Flint (Michigan) leben über 26 Prozent der Einwohner heute unterhalb der Armutsgrenze (bei den unter 18jährigen sogar 38 Prozent) und über 40 Prozent der Immobilien stehen leer. Auch gibt es in den USA ein ausgeprägtes Problem mit gewalttätigen Polizisten. Das alles legitimiert zwar keine Kriminalität, erklärt sie aber weitestgehend.
Deutschland
In der sozialdemokratischen Bundesrepublik Deutschland herrschen dagegen wahrlich andere Verhältnisse. Hier gibt es Vollversorgung für jeden Bürger, egal welcher Herkunft. Ob Immigrant oder Einheimischer, jeder bekommt mindestens Hartz-4 + ggf. Kindergeld + Wohnung, niemand muss frieren oder hungern. Sozialleistungsempfänger erhalten Anspruch auf Bildung, Kleidung und ärztliche Versorgung. Es gehören sogar ein TV-Gerät und Urlaub zur Grundversorgung eines jeden Hartz-4-Haushalts. Eine Diskussion über Ansprüche auf Alkohol und Zigaretten, wie sie immer wieder ernsthaft geführt wird, grenzt im Vergleich zu der Situation in den USA an blankem Hohn.
Auch der Begriff “Polizeigewalt” ist hierzulande geringfügig anders zu verstehen: Sind in den USA herumlungernde Schwarze oder Latinos in der Regel die Prügelopfer abgenervter Cops, sind es im deutschsprachigen Raum eher die Polizisten selbst, die immer öfter Opfer roher und vor allem sinnloser Gewalt werden. Allein von 2005 bis 2009 hat die Gewalt gegen Polizisten um 60 Prozent zugenommen. Jeder vierte deutsche Polizist wurde laut einer Umfrage während seiner beruflichen Laufbahn getreten oder geschlagen. Gegen arabische Clans in deutschen Großstädten fühlt sich der Staat inzwischen machtlos. Doch im Gegensatz zu den USA gibt es für Brutalität, Diebstähle oder Bandenkriege keinerlei Begründung, da es niemandem an etwas fehlt. Niemand in Deutschland wird diskriminiert, Bildung und Gesundheit wird von der Allgemeinheit finanziert, jeder hat genug zu essen und jeder darf sich überall aufhalten. Also wo ist das Problem? Warum werden Migranten, vorzugsweise türkische und arabische, so oft kriminell, wo der deutsche Staat sie doch Tag für Tag mit üppigen Geschenken überschüttet?
Sind diese Menschen im deutschen System überfordert? Laut einer österreichischen Studie versagen türkische Migranten unverhältnismäßig oft am vergleichsweise hohen Schwierigkeitsgrad in den Schulen. Es ist anzunehmen, dass Ähnliches auch auf Deutschland zutrifft. Man könnte die Ursache dafür in der Sprache suchen, aber kann man in der dritten oder vierten Generation nicht erwarten, dass die deutsche Sprache perfekt beherrscht wird? Und warum schaffen es Vietnamesen, Portugiesen, Griechen, Japaner, Australier oder Italiener mit ebenfalls vorhandenem Sprachdefizit weitaus öfter zu guten Schulnoten als Türken?
Sind die Probleme im ethnischen Hintergrund zu suchen? Warum heißt ein türkischstämmiger Junge mit deutscher Staatsangehörigkeit in der vierten Generation noch immer “Mustafa” oder “Emirhan”? Nicht dass ich diese Namen ablehnen würde. Doch langfristig drängt sich der Verdacht auf, dass man sich überhaupt nicht in die deutsche Gesellschaft eingliedern möchte. Heißen türkisch-arabische Migranten, welche wir angestrengt versuchen zu integrieren, in 100 Jahren noch immer “Mustafa” oder “Emirhan”? Warum entscheidet man sich nicht wenigstens für “kompatiblere” Namen wie Dennis/Deniz, Jasmin/Yasmin oder Michael/Mikail? Wie geht diese Entwicklung weiter? Diese Leute grenzen sich dadurch doch selbst von der deutschen Gesellschaft ab, allem Anschein nach mit voller Absicht. Wo bleibt der Wille zum Zusammenleben? Werden die Deutschen von ihren Einwanderern abgelehnt?
Warum wird es für deutsche Männer in der Regel gefährlich, wenn sie sich mit einer Kosovarin, Türkin oder Araberin liieren möchten? Gab es etwas vergleichbares nicht schon einmal vor 70 Jahren? Das hat nicht im Geringsten etwas mit Kultur oder Tradition zu tun, sondern handelt es sich hier ganz klar um klassischen Rassismus, der die Deutschen frontal vor den Kopf stößt. Der Deutsche fühlt sich ausgegrenzt, minderwertig, verhöhnt, abgelehnt. Der perfekte Nährboden für Unruhen. So viel soll gesagt sein dürfen: In diesem Land ist kein Platz mehr für eine “Herrenrasse”. Kein Platz mehr für Rassismus!
Mein Appell an die deutsche Politik, an die Einwanderer, an die Journalisten, an die gesamte Gesellschaft: Sprecht Probleme wieder offen an! Moderne “Political Correctness” ist absolut schädlich und für die Mülltonne. Man kann Probleme nicht lösen, indem man sie verschweigt, Probleme müssen wieder an- und ausgesprochen werden dürfen. Nur so kann die Integration von 4 Millionen Muslimen in Deutschland (eine amtliche Erfassung der Muslime gibt es nicht) überhaupt funktionieren. Die Deutschen sind ein gastfreundliches und weltoffenes Volk und freuen sich über jede kulturelle Bereicherung. Doch drängt man sie weiter in die Ecke durch Ablehnung seitens muslimischer Migranten und strenge Zensur seitens Politik und Medien, dann wird die Integration in diesem Land kläglich scheitern.
Eine interessante Dokumentation über Ghettos in Deutschland im Vergleich zu Ghettos in den USA:
Veröffentlicht unter: Kolumnen · Etiketten: Bildung, Deutschland, Euro, Geld, Gesellschaft, Gewalt, Großbritannien, Italien, Medien, Militär, Österreich, Schweiz, System, Unruhen, USA, Welt, Wirtschaft

















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