Pentagon weiß nichts von möglichem Angriff auf Venezuela


Militär/USA/Venezuela

US-Präsident Trump hat nach Nordkorea nun auch Venezuela mit Krieg gedroht. Im Pentagon weiß man allerdings nichts von einem möglichen Angriff auf Venezuela.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
USA Venezuela Trump
Flaggen USA und Venezuela, beide gemeinfrei, Bild: Gegenfrage.com

Nachdem die US-Regierung bereits Sanktionen gegen das wirtschaftlich schwer angeschlagene Venezuela verhängt hat, droht Präsident Trump nun mit einem Militäreinsatz. Zuvor hatte Trump bereits Nordkorea mit Krieg gedroht.


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In einer Erklärung meldete das Pentagon jedoch, dass man keinen Auftrag erhalten habe, sich auf einen Krieg gegen Venezuela vorzubereiten. Man wisse nichts von einem bevorstehenden Militäreinsatz. Aus diesem Grund wurden Medien an das Weiße Haus verwiesen.

Einen Tag vor Trumps Drohung hatte Venezuelas Präsident Nicolas Maduro zum wiederholten Mal um ein Telefongespräch mit seinem US-Amtskollegen gebeten, was jedoch abgelehnt wurde. Maduro lud die Vereinigten Staaten ein, dem „gegenseitig respektvollen“ Dialog zuzustimmen. Er fügte hinzu, dass er im September in New York der Generalversammlung der Vereinten Nationen beiwohnen werde.

Trump in Lateinamerika immer unbeliebter

Andere lateinamerikanische Politiker und Diplomaten reagierten empfindlich auf Trumps Säbelgerassel gegenüber Venezuela. So sagte etwa der chilenische Außenminister, dass Chile eine militärische Intervention in Venezuela entschieden ablehne.


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Die ehemalige argentinische Botschafterin in Großbritannien und Venezuela Alicia Castro kritisierte „jeden, der den Frieden und die Sicherheit auf dem Kontinent bedroht“. Und Mexikos ehemaliger Präsident Vicente Fox schrieb auf Twitter, dass nur ein „Dummkopf Krieg gegen seinen Nachbarn führen“ würde. Weiter schrieb er, dass Gewalt keine Antwort sei.

Es gibt Spekulationen, dass Trump den sozialistischen Ländern Venezuela und Nordkorea droht, um von schweren Problemen innerhalb seiner eigenen Regierung abzulenken. So glaubt etwa der mexikanische Journalist Jorge Ramos, dass die jüngsten Drohungen einen solchen Versuch darstellen könnten.

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telesur


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