Gedanken über Pegida


Deutschland/Kolumnen

Äußerst interessant, die verschiedenen Meinungen über dieses Phänomen, genannt “Pegida“, zu lesen, zu sehen und zu hören. Aus jeder Beurteilung artikuliert sich der persönliche politische Standpunkt des Betrachters. Ein Gastbeitrag von Kommentator Helmut.

pegida

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Was sind das nun für Leute? Solche, die mit Ausländern nichts am Hut haben? Das ist doch Unsinn. Jeder, der Augen im Kopf hat und noch etwas in der Birne, um das Gesehene zu verarbeiten, weiß, daß seit der Jahrtausendwende in den deutschen Landen einiges schiefläuft. Hat zwar schon früher begonnen, aber ab dem „2“er wurde es richtig spürbar. Natürlich gabs da schon andere warnende Stimmen, – aber die wurden schnell in die entsprechenden Schubladen gesteckt, meist mit brauner Überschrift.

Bei Sarrazin tat man sich schwer, als bekannten Sozialdemokraten. Paßte überhaupt nicht ins Bild, deswegen der Versuch des Parteiausschlusses. Die Richterin Heisig wurde verselbstmordet, man könnte noch weitere Beispiele nennen.

Natürlich ist der Auslöser eine Erscheinung, die in den meisten Großstädten immer mehr überhand nimmt. Klar weiß jeder, wie es in den 60er Jahren war, als man das Wirtschaftswunder hochpushte und aus vielen Ländern Arbeitskräfte als sog. Gastarbeiter holte. Das waren meist Südeuropäer, aber auch Türken und Nordafrikaner, letztere meist aus Marokko. Dabei entwickelten sich Zentren der jeweiligen Kulturen, es gab z.B. das spanische Zentrum, das jugoslawische, griechische, etc. War auch als Einheimischer ganz interessant, dort mal hinzugehen und sich die Veranstaltungen, – auch die gastronomischen Angebote-, anzusehen.

Aber es war alles im Rahmen, auch, – was die Zahl betrifft. Niemand fühlte sich überfordert, – die Gastarbeiter waren alle angestellt, bezahlten in die Sozialkassen sowie ans Finanzamt, und letztlich leerten sie auch die Mülleimer aus, für die sich der Einheimische schon zu gut war. Auch in Wien als traditionelles Zentrum der Verschiedenartigkeit der Kulturen akzeptierte man, daß auf den Viktualienmärkten die Türken immer mehr das Verkaufsbild prägten, – aber wer war denn schon als Wiener bereit, um 4 Uhr früh auf den Großmarkt zu gehen, um dort Obst und Gemüse für den Standplatz am Markt einzukaufen?

Dann kam der Nachzug der Familienangehörigen. Damit beganns. Menschlich verständlich, aber vom Zahlenverhältnis her nicht mehr proportional. Da kamen nicht nur die Frauen und die Kinder, auch die Omas und die Schwägerinnen aus Anatolien und weiß Gott, wo noch her. Kann mich noch an einen Kurden erinnern, der bei uns arbeitete, der seine drei Ehefrauen mitbrachte. Das Ausländeramt war damals echt damit überfordert, schon aus rechtlichen Gründen.

Natürlich war das der Beginn der Probleme. Denn während der Türke (um mal bei dem Beispiel zu bleiben), der auf dem Markt sein Obst und Gemüse anbot, sehr wohl daran interessiert war, daß er deutsch sprach, damit man das Anpreisen seiner Ware auch verstehen konnte, interessierte das sein Gefolge, das zuhause blieb, kaum. Den türkischen Gemischtwarenhändler, der im türkischen Laden nur mehr an seinesgleichen verkaufte, erst recht nicht. Erst später, als der Deutsche auch Gefallen an seinem Fladenbrot fand, änderte sich das etwas.

Natürlich kam dann das Sozialgefüge aus dem Gleichgewicht. Wenn nur einer arbeitet, um dadurch für 3 – 5 Sprößlinge Kindergeld zu beziehen und noch zwei oder drei erwachsene Familienangehörige durchzuschleifen, dann sieht das plötzlich anders aus als vorher. Aber man hat abgewiegelt, man hat es banalisiert, – und solange der Einheimische nicht dabei benachteiligt wurde, wars ja auch egal.

Dann kam aber 1990 und der Fall des Eisernen Vorhangs. Die EU und die späteren Nachfolgeerscheinungen des Zuzugs von speziellen Mitgliedern der Gesellschaft aus Rumänien und Bulgarien sind überall bekannt, nicht nur in gewissen Straßenzügen in Duisburg. Das war ein anderes Klientel, – in überwiegender Zahl eben keine Eisenbieger oder Maurer, die man auf Baustellen brauchte. Dort hatte man ohnehin schon genug Arbeitskräfte aus Polen, der Tschechei und aus Ungarn. Bei diesen Nationen waren ja noch eher Facharbeiter vorhanden.

Jetzt war dem gläubigsten Regierungsbefürworter natürlich klar, daß sein persönliches „Gürtel-enger-schnallen“ auch mit den Sozialausgaben zusammenhängen könnte, die da zu Hauf für Nichteinheimische aus dem Staatssäckel herausfließen. Als es dann mit dem zunehmenden Asylantenproblem immer frappanter wurde, wobei von irgendeinem Schreibtisch aus in irgendein Krankenhaus, das aus Kostengründen schließen mußte, irgendwelche Asylanten einquartiert und unterhalten werden sollen, die wiederum untereinander aufgrund der kulturellen Unterschiede andauernd im Clinch liegen, dann wird es auch dem Tolerantesten unter uns zuviel.

Sicher kochen dabei auch manche rechte Gruppen ihr Süppchen auf diesem Herd, aber Fakt ist doch, daß die spürbaren Nachteile immer deutlicher werden, hauptsächlich in den größeren Städten. Geld ist keines mehr da, bei der Bildung wird – so wie überall – gespart, – aber die schulpflichtigen Kinder der Ausländer, die gar kein Interesse haben, sich nach Landessitte zu integrieren, drücken den Standard in den Volks- und Hauptschulen derart hinunter, daß auf die einheimischen Kinder gar keine Rücksicht mehr genommen werden kann. Religiöse Vorfälle deckeln das Ganze dann nur noch, wie das Beispiel des Ägypters, der ein Kruzifix auf einer öffentlichen Grünfläche einfach absägte, weil ihm so danach war.

Wenn man noch die Kriminalitätsraten betrachtet (darüber darf man in Berlin bezüglich des Ausländeranteils in den dortigen Gefängnissen gar nichts sagen, – das wäre bereits rassistisch), sowie die zunehmende Verschmutzung mancher Stadtteile, in denen man kaum mehr ein deutsches Wort hört, usw., – dann ist es für jeden, der dem Volk aufs Maul schaut, klar, daß das so nicht funktionieren kann. Für viele Politiker aber anscheinend nicht.

Jetzt mag es ja sein, daß das für Pegida der Anlaß war, – weil es eben zu extrem gehandhabt wurde. Jemanden davon zu überzeugen, daß er wegen des abnehmenden Bildungssystems auf die Straße geht, oder wegen des Kaufkraftverfalls seines Einkommens, oder wegen unsinniger EU-Politik, – das sind Ausnahmen, die sich dafür aus dem Sessel bewegen. Man hält die Deutschen und die Österreicher satt, indem man die Lebensmittelpreise nach unten drückt. Daß der Bauer davon nicht mehr leben kann, steht auf einem anderen Blatt, – aber ein satter Bauch demonstriert nun mal nicht.

Nun aber kommen mehrere Dinge zusammen. Nicht nur die zunehmende Abwärtstendenz der Wirtschaft, nicht nur die fehlende Perspektive auf dem Arbeitsmarkt und überhaupt für die Zukunft unserer Kinder, sondern die seit geraumer Zeit künstlich geschaffene Konfliktsituation mit Rußland gewinnt an Bedeutung. Welche Gefahr daraus hervorgeht, spüren viele, obwohl sie es nicht genau artikulieren können. Schon gar nicht kann man die Hintergründe durchschauen, die uns von den Medien vorgegeben werden.

Jeder, der sich für die jüngste Geschichte interessiert, weiß, daß der Westen mit der Nato-Ausdehnung nach Osten sämtliche Versprechen im Rahmen der 2+4-Verhandlungen gebrochen hat. Die historischen Reden von Gorbatschow sowie von Richard von Weizsäcker sind klanglos verhallt, – die Europäer haben nichts begriffen, und die Amerikaner haben ihre fatale Politik durchgesetzt.

Dieses Ränkespiel mit der Ukraine ist derart undurchsichtig, daß niemand mehr weiß, welche Interessen hier wirklich verfolgt werden. Sie zielen hauptsächlich darauf ab, den Russen in die Knie zu zwingen. Aber auf Kosten von wem? Geht es alleine um die Ausdehnung der Nato bis an die Grenzen Rußlands, oder sind da nicht die wirtschaftlichen Interessen der Amis viel dominierender? 

Es gibt Stimmen, die die Provokation von Putin mit der Zielrichtung erklären, daß dieser den Kopf verliert und die Handelsbeziehungen mit Europa, insbesondere die Energielieferungen, auf Eis legt. Mit dem Gashahn zudrehen würden die Amis wiederum ihr Freihandelsabkommen für ihre Waren und vor allem für ihre Energielieferungen leichter durchbringen, wo doch bei vielen Europäern Ressentiments gegen TISA, CETA und TTIP existieren. Wenn man die restriktive Politik der Amerikaner bezüglich Fracking in und außerhalb der USA beobachtet, auch die Milliardenverträge mit dem Energieversorger in der Ukraine, dann spricht das eine klare Sprache.

Was aber die meisten Menschen beschäftigt, das ist das leichtfertige Spiel mit dem Feuer eines im Raum stehenden Krieges, den keiner will. Die Menschen ahnen, daß man ihnen Sand in die Augen streut, über Regierungserklärungen, über die Massenmedien, auf alle erdenkliche Weise. Die Menschen fühlen, daß sie Zug um Zug auf einen militärischen Konflikt mit den Russen vorbereitet werden. Der Clou ist dabei, daß die Europäer genötigt werden, die Embargos gegen Rußland mitzutragen, wobei viele Mittelbetriebe in Deutschland wirtschaftlich ins Hintertreffen geraten, die Amis selbst aber erweitern ihre Handelsbeziehungen mit Rußland zu gleicher Zeit.

Angst vor der Zukunft, Angst um die Existenz, Angst vor Überfremdung, Angst vor Krieg, – und noch so manches andere mehr, – das bringt die Leute nun auf die Straße. Wie faßt man das in Worte? Man nennt es „Pegida“. Oder ist wirklich jemand so naiv, zu glauben, daß jeder Teilnehmer bei den Demos nur deshalb auf die Straße geht, weil er sich dagegen wehrt, daß neben ihm ein Afrikaner wohnen soll? Die Menschen haben alle möglichen Motive, – wenn sie etwas eint, dann ist es die Unzufriedenheit mit den bestehenden Verhältnissen.

Wie war denn das in den 30er Jahren in Berlin oder in München, später auch in Wien? Was steckte denn da hinter den meisten „Heil“-Rufen? Der eine rief es, weil er wieder Arbeit und Einkommen wollte, der andere, damit er wieder eine bezahlbare Wohnung bekam, der nächste wieder, damit man ihm den Strom aufdreht, der ihm mangels Zahlung abgedreht worden war. Die fanatischen Nazis waren in der Minderheit, – daß sie später das Sagen hatten, lag an der Lethargie und der Gutgläubigkeit der Leute, -und aus demselben Grund erlauben sich diejenigen, die an der Macht sind, ihren eingeschlagenenen Weg zu gehen; – und der Wille des Volkes wird ignoriert.

Vor dieser Geschlossenheit der Willensbekundung haben nun diejenigen Angst, die satt in ihren Regierungssesseln sitzen und am Volk vorbeiregieren. Deswegen wird alles versucht, die Leute gegeneinander auszuspielen, nach dem Prinzip „Teile und herrsche“. Deswegen fördert man Gegendemonstrationen gegen Pegida und die Montagsdemonstrationen, deshalb diskreditiert man die Organisatoren, deshalb beschimpft man die Teilnehmer als fremdenfeindlich, usw.

Aber auch diejenigen, die die Politik gegenüber Rußland in Frage stellen, werden mit aller Macht in den Medien attackiert. Man beachte nur die Kampagne der „Zeit“ mit der Veröffentlichung des Aufrufs der 60 Prominenten zum Dialog mit Rußland, und die Reaktion darauf. Auch die Zeit hat mit der Steuerung ihrer Kommentare pro und contra hier kräftig zurückgerudert. Anscheinend haben sie nicht mit einem derartigen positiven Echo auf den Aufruf der Prominenten gerechnet, man sah es ja anfangs an den Leserkommentaren, – bis diese zensiert wurden.

Pegida ist die einzig ernst zu nehmende Gefahr für diejenigen, die sich im „Cafe Bilderberg“ einig sind, und eine reale Chance für Europa. In vielen deutschen Städten ist diese Bewegung mit bedeutsamen Mitgliederzahlen schon im Gange, in Österreich nennt man es die „Friedensdemonstrationen“, die auch in vielen Städten organisiert werden. Stelle man sich mal vor, der Funke springt nun über, – auf Griechenland, auf Italien, auf Frankreich, usw.usw.

Es geht schon lange nicht mehr um den Euro oder um irgendeine rote oder schwarze Politik. Es geht darum, der Mehrheit der Bevölkerung wieder eine lebenswerte Perspektive für die Zukunft zu eröffnen, und das in Frieden mit den Nachbarländern, auch mit den Russen. Es geht darum, nicht mehr den Segen der Absolution auf das Hegemoniestreben der Amerikaner zu geben, das sich hinter dem Schutzschild der NATO versteckt.

Darum wird Pegida als Bewegung bekämpft, – erst unlängst auch von Herrn Gauck, der ja als ehemaliger Geistlicher in Personeneinheit Kirche und Staat repräsentiert. Letzteres war in der Geschichte immer eine unheilige Allianz, die nie Gutes gebracht hat. Bei Merkel war es ja nicht anders zu erwarten.

Was ist angesagt: Links hängt man sich in einen Linksgerichteten ein, rechts in einen Rechtsgerichteten, und gemeinsam, Schulter an Schulter, wird marschiert. So wird Einigkeit demonstriert, Einigkeit darüber, daß es so nicht mehr weitergehen kann. Einigkeit darüber, daß man in Frieden leben will, in einem durch sichere Arbeit erreichbarem Wohlstand, in gegenseitiger Toleranz mit den Mitbürgern, egal welcher Herkunft, die aber auch ihrerseits Toleranz und nicht Dominanz unter Beweis stellen. So wie es bei den Amerikanern beim Marsch auf Washington im Oktober 2013 war, – der Inhalt des Manifestes von Sean Barnes trifft auch weitestgehend auf die Europäer zu.

Pegida ist ein Instrument, mit dem eine Veränderung erreicht werden kann, – gewaltlos, in Erinnerung an die damaligen Montagsdemos in Leipzig, die letztlich zum Sturz eines kommunistischen Regimes in der DDR geführt haben. Das wissen die Parteien, die Medien, und viele mehr. Jeder, der hier versucht, politische oder gesellschaftliche Unterschiede zu suchen und diese gegen die Idee auszuspielen, handelt im Interesse derer, denen das Wohl des Volkes egal ist.

Handelt im Interesse derer, die unbedingt wollen, daß alles so bleibt, wie es ist, oder noch schlechter wird. Handelt im Interesse derer, die nur ihre Pfründe sichern wollen, auf Kosten der Mehrheit des Volkes. Handelt im Interesse derer, denen auch ein neuer Krieg vor der Haustüre egal ist, und die sogar noch unsere Söhne und Töchter dafür geben würden.

Jeder, der sich über den Sinn oder die Chance zum Erfolg von Montagsdemos in Europa nicht im Klaren ist, seien diese Zitate von Ghandi mit auf den Weg gegeben:

Zuerst ignorieren sie dich,
dann lachen sie über dich,
dann bekämpfen sie dich
und dann gewinnst du.

Sei du selbst die Veränderung,
die du dir wünschst für diese Welt.

Foto: © strassenstriche.net (CC BY-NC 2.0)

63 Comments

  1. Danke Helmut für den Gastbeitrag. Zwar wollte ich nichts über Pegida veröffentlichen, da die Massenmedien dieser Bewegung aus welchem Grund auch immer eine riesige Plattform bieten. Aber dennoch bin ich auf Lesermeinungen dazu gespannt.

    Ich sehe das alles etwas anders (gemäß Punkt 3 in der Abstimmung in der rechten Sidebar), und bin generell gegen jede Bewegung innerhalb der Bevölkerung, die einen anderen Bevölkerungsteil ablehnt. Ob Neonazi, Antifa oder was auch immer, ist für mich alles grundsätzlich das selbe. All diese Bewegungen tragen zu einer geteilten, zerstrittenen und damit leicht regierbaren Bevölkerung bei und dienen somit letztendlich der Politik.

    Die Bevölkerung – und diese besteht heute nun mal auch aus vielen Moslems, die ganz sicher nie mehr weg gehen werden – sollte den Ist-Zustand hinnehmen und zusammenhalten, damit die Politik die Bürger endlich nicht mehr nach Belieben herumschubsen kann. Alles andere bringt nix.

    Bin auf Meinungen zu deinem Artikel gespannt.

    Bürgender / Gegenfrage.com

  2. Treffender Gastbeitrag !
    Ein Bevölkerungsanteil ist, wie du es nennst , aber noch kein Anteil der Bevölkerung , Helmut.
    Was soll ein Staat im Staate sein ?
    Es gibt hier nichts zu beschwichtigen.
    M.f.G
    Horst

  3. Sehe ich wie Bürgender.

    Man ließt/hört täglich in jedem großen Medium von „Pegida“. Und das innerhalb von wenigen Wochen. Am 19.07.14 war die erste bundesweite! Mahnwache in Berlin mit ca. 7000 Teilnehmern. Da wurde weder im TV, noch in den großen Printmedien drüber geschrieben. Ähnlich wie bei der Friedensdemo am Schloss Bellevue ( 13.12. ) mit ca. 4000 Teilnehmern.
    Bei Pegida haben anfangs 1500 Leute gereicht, um in jeder Tagesschau darüber zu berichten.
    Sofort gab es sogar Sonntags zur Primetime beim Jauch(e) Günther Talkrunden über Pegida.
    Da wurde alles getan, um die ganze „Geschichte“ bekannt zu machen.
    Bei den Mahnwachen wurde das genaue Gegenteil gemacht..mit dem Ergebnis, dass die Mahnwache keiner kennt, bis auf die Teilnehmer.

    Dann dieser dümmliche Name…“patriotische Europäer“?
    Ich habe nichts gegen Europa aber ich glaube das der Großteil der Pegida Teilnehmer, auch Bulgaren, Rumänen, Slowaken oder Polen nicht unbedingt hier haben will…also was soll das?
    Da wird -finde ich- von oben eine „pro Europastimmung“ verbreitet ( die es im Volk eigentlich nicht gibt ) und die „Islamisierung“ bzw. der Islam, als „Tumorzelle“ allen Übels verkauft.
    Das funktioniert aufgrund des Bildungsniveaus der Deutschen ja auch sichtbar gut. Man muß den Leuten nur paar Jahre erzählen das alle Moslems Terroristen sind und schon schlottern dem Michel die Knie…obwohl man damit -wie so oft- eine Minderheit zum Schuldigen einer Entwicklung macht, die das Resultat einer asozialen, elitenhörigen Politik sind.

    Der Pöbel ist durch Pegida wieder geschickt in 2 Lager geteilt worden, was den Regierenden den Vorteil verschafft, unbeliebte Themen wie TTIP,TISA,Bankenrettungen etc. ohne großes Aufsehen zu „verhandeln“. Und während der Michel sich über „wir schieben schneller ab“ Gesetze freut, merkt er -mal wieder- nicht, das er den Eliten auf den Leim gegangen ist.

    Mir kommt ( das geht schon beim Namen „Pegida“ los ) die Regierungskritik in der Breite zu kurz. Bei vielen Argumenten/Interviews von Demonstranten, habe ich das Gefühl, dass sie sich nach einem „pauschalen Einreisestop/Aufnahmestop“ zurück vor die Glotze setzen würden und meinen „jetzt wird es besser“.
    Das sehen ich allerdings nicht so…

  4. Guter Beitrag , mich wundert es schon lange wie die Deutschen das alles ertragen ,hoffentlich werden noch viel mehr munter . Die Menschen sollten erkennen wer sie selber sind , das sie der Suveraen sind , nicht der manipulierte und im wachkoma dahin siechende Buerger den sich Bruessel und die Westliche Allianz wuenschen . Es ist notwendig und Recht wenn die Leute Verantwortung uebernehmen , Veraenderung geht nur von unten nach oben . Die oben sind unterwegs in ihrer selbstherrlichen Arroganz , betaeubt von Zinsezins und Wachstumswahn
    trotzdem , ein gutes ervollgreiches friedvolles 2015

    http://m.youtube.com/watch?v=8Lz_qPvKCsg

  5. Sebbo: Natürlich respektiere ich Deine Meinung.

    Was ich geschrieben habe, entspricht rein meiner Anschauung. Vielleicht ist es gar nicht so der Realität als mehr einer Vision entsprechend.
    Wenn ich von etwas überzeugt bin, dann davon, daß die Mehrheit derer, die da auf die Straße gehen, das nicht vor Angst vor den Ausländern tun, sondern daß hier ein ganzer Topf von Punkten mitspielt, mit denen die Leute nicht mehr einverstanden sind.
    Und das natürlich in Verbindung gebracht mit der Ignoranz der Politiker, die am Volk vorbeiregieren.

    Eine Mailfreundin hat es sehr gut formuliert, in der Form:
    „Es werden Milliarden von Euros in Banken gesteckt – um diese zu „retten“. Ein Bruchteil davon würde reichen, um alle Flüchtlinge aus Syrien in HOTELs unterzubringen. aber …
    Deutsche/Österreicher finanzieren lieber Banken als Flüchtlinge.
    Offensichtlich.“

    Wobei ich dazu bemerkt habe, daß es nicht die deutsche oder österreichische Bevölkerung ist, sondern die jeweiligen Regierungen.

    Trotzdem sehe ich in diesen Montagsbewegungen eine historische Chance, – auch, wenn es vielleicht derzeit noch nicht komplett in diese Richtung geht. In anderen Mails habe ich geschrieben:

    „Stell Dir mal folgendes Szenario vor:
    Fest steht für mich, wenn die es alle schaffen würden, z.B. die Pegidas aus allen Städten und die Friedenmahnwachen dazu, und das nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Österreich, diese alle an einen Tisch zu bringen, wonach ein Strategiepapier und eine gemeinsame Vorgehensweise erarbeitet wird, – was würde dann passieren?

    Ich weiß es. Dann würden Sondereinsatzkommandos der Polizei kommen und die alle in U-Haft stecken. Deshalb bin ich von meiner These so überzeugt. Ich bin der Meinung, daß es, wenn es mit Kopf gemacht wird, zu einem europäischen Flächenbrand führen kann, der sich auch in den USA (wieder)entzünden kann.

    Für mich die einzig machbare Alternative zum Café Bilderberg und NWO.“

    Ich schrieb in dem Beitrag meine Meinung, – vielleicht auch einen Teil meines Wunschdenkens. Was nicht ist, kann ja noch werden, mit etwas gutem Willen.

    War mal einer, der ein Zitat geprägt hat: I have a dream…
    Klar kann ich mich nicht mit so jemanden vergleichen, aber auch ich darf meine Träume haben, daß es einmal besser wird.

    Es gibt nur ganz wenige Vorteile vonder Abwärtssituation, wie sie zur Zeit stattfindet, z.B. in Rumänien: Silvester 2014/2015 waren in unserer Stadt nicht einmal mehr 10 % der Silvesterknaller zu bemerken als früher. Die Leute legten Wert darauf, daß statt der Knallerei der Kühlschrank über die Feiertage nicht mehr so leer ist wie sonst üblich….

  6. Dresden ist von hier nicht weit.
    Auch unsere leute fahren nach Dresden und beteiligen sich an Pegida. Wie sollten sich die Demonstranten denn nennen ? APO, für die Abschaffung undemokratischer Werte, oder Wertkonservative ? So schnell könnte man doch nicht schauen wie V Leute mit Molotovcoctails geschmissen hätten. Das Regime ist doch nicht blöd. Sie haben seit 70 Jahren Erfahrung im Umgang mit der Opposition. Wo sind denn die Republikaner,oder die Piraten ?
    Nein spazieren gegen die MSN und die dahinterstehende Politik ist das einzige Mittel dem staatlichen Terror ein Tritt zu versetzen. Wenn es bald millionen Bürger sind, sollte sich etwas verändern.

  7. Ich Ausländer 32 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in Deutschland. Hier zur Schule gegangen und soweit ich mich erinnern kann berufstätig. Angefangen als Pimpf mit Prospekteverteilen, bis zur Ausbildung weiter in die Vollzeitbeschäftigung. Keinen Tag arbeitslos immer ins System bezahlt. Jetzt möchte ich euch fragen was ihr mit mir und meinesgleichen machen wollt? Oder gilt auch hier die Devise neben dem trockenem brennt auch das feuchte Kollateralschaden halb.

  8. Bitte keiner soll sich angegriffen fühlen mein obiger Beitrag dient nur als denkanstoss mehr auch nicht. Aber möchte die wissenden unter euch fragen, dient diese ganze Flut an uns Ausländern nicht dazu, das wir uns gegenseitig an die Gurgel gehen? Gesteuert das ganze von bestimmten Kreisen der Machtelite? Hab mal gelesen zwischen Frieden und Revolution liegen nur 9 Mahlzeiten. Diese 9 Mahlzeiten werden gerade von der Elite wegrationalisiert.

  9. PEGIDA „Für Jedermann“…Persönliches – Engagement – Gegen – Internationale – Demagogie (+) Augenwischerei…
    Schöner Parteiname wie ich finde ! Diese Deutung ist neutral und damit kann sich jeder Bürger im Sinne seiner Mitbestimmung identifizieren…wenn er will.

  10. Super Beitrag Helmut. So weit weg (Siebenbürgen) und doch im Mentalen mitten drin in Deutschland. Ich lese deine Kommentare gerne besonders wenns um Natur geht wette ich mit mir selber das da was von dir mit dabei ist 🙂
    Ich habe ne Halbschwester mit direktem Draht nach Grossscheuern da denke ich immer dran wenn ich von dir lese. Ist das weit weg von Dir?
    Gruss Jolex

  11. Ausländer:
    Ich dachte, daß es doch eindeutig rübergekommen ist, in meiner Beschreibung, aber ich stelle es nochmal klar:
    Es geht nicht um das „Entfernen“ der Ausländer, wäre ja völliger Quatsch. Worüber sich die meisten aufregen, sind die Auswüchse, die dabei unangenehm ins Auge fallen. Klick mal die 4 Beispiele an, die im 9., 10. und 11. Absatz blau gefärbt sind. Man könnte noch unzählige anführen.

    Was würde passieren, wenn bei meinem Urlaub in Medina das Hotel direkt neben der Moschee steht, wo der Muezzin 5 x am Tag herumschreit. Dann würde ich zur Rezeption gehen und mich darüber beschweren. Was würde dann passieren? Ich kann mirs gut vorstellen…..

    Wenn wir grad bei Saudi-Arabien sind, – da gabs ein Interview im Spiegel mit Prinz Sultan bin Salman als dem dortigen Tourismus-Chef. Ich zitiere einige Passagen aus dem Zusammenhang:
    „Moderner Tourismus funktioniert nur, wenn er eine soziale Komponente hat, wenn, um es deutlicher zu sagen, die Touristen Respekt für die lokalen Sitten und Gebräuche haben. Das betrifft nicht nur Saudi-Arabien.“
    „Es gibt in Saudi-Arabien keinen Kompromiss, was unsere Werte angeht, das moralische Fundament, auf dem dieser Staat ruht. Es gibt hier kein Bier zu trinken, daran wird auch der Tourismus nichts ändern. Hätten wir solche Kompromisse je nötig gehabt, dann hätten wir sie gemacht, als wir arm waren. Das haben wir aber nicht.“

    Auch ich bin hier in Rumänien Ausländer. Auch ich muß mich gewissen Regelments anpassen, und das wußte ich bereits vorher. Denn ich habe das Land mehrmals bereist, bevor ich mich entschlossen habe, mich hier niederzulassen.
    Trotzdem nur ein Beispiel:
    Im Zentrum einer deutsch geprägten Stadt in Siebenbürgen lebt eine Frau, die einen übertriebenen Hang zu den Straßenhunden hat. Sie selbst wohnt in einer Mietwohnung mit 2 Zimmern und drei Hunden, stellt aber vor das Eingangstor des Hauses zu späten Abendstunden mehrere Schüsseln mit Fressen für die Straßenhunde hin.
    Jetzt wissen das die Hunde natürlich, da gibts auch läufige Hündinnen dabei usw. Im Sommer bei offenem Fenster dann zu schlafen, ist mit viel Störungen verbunden. Dazu kommt der Umstand, daß die Hunde auch die Abfallkörbe durchwühlen, die aus Plastik sind und mit den Aufhängungen dem Gewicht der größeren Hunde nicht standhalten;- sie werden heruntergerissen.
    Ich sprach die Frau darauf an und fragte sie, ob sie denn das nicht auch störend empfindet, wenn am Sonntagmorgen die Leute zur Kirche gehen und die Abfallkörbe in unmittelbarer Nähe liegen da am Boden und der Unrat darum herum verteilt. Ihre Antwort: Wenn es mir hier nicht gefällt, dann soll ich halt dorthin zurückgehen, wo ich hergekommen bin…

    Meine Anmerkung: Auch hier ist das Versagen der Politik schuld. In diesem Fall die Stadtverwaltung, die sich nicht um diese herrenlose Hunde kümmert. Mittlerweile tut sie es aber.

    Ich persönlich habe überhaupt nichts gegen Ausländer. Im Gegenteil, ich habe sie auch in Deutschland immer beschäftigt, – alle möglichen Nationen. Auch in die Zentren bin ich gegangen. Im jugoslawischen Zentrum habe ich den Kolo getanzt, im griechischen den Sirtaki, und daneben habe ich in einer spanischen Musikband mitgespielt, – ganz abgesehen von der Tatsache, daß ich eine Ausländerin zur Frau habe.

    Jetzt geht es aber nicht um mich, sondern um diese Bewegung. Und genau hier denke ich, daß es den meisten genauso geht wie mir. Die Auswüchse der Ausländer schaffen erst das Ausländerproblem, was durch die Fehler und Unterlassungen der politisch Verantwortlichen begünstigt wird. Es gibt genügend Staaten auf der Welt, bei denen ein höherer Anteil an Ausländern existiert, und die eben keine Probleme haben, – aufgrund klarer gesetzlicher Vorgaben von Seiten der Politik.

    Abschließend will ich nochmal unterstreichen, daß trotz allem das Thema mit den Ausländern ein untergeordnetes ist, das einfach nur als Einstieg verwendet wird. Die anderen Probleme sind mindestens genauso gravierend, wenn nicht noch mehr. Ich will sie erst gar nicht alle aufzählen, es würde zu weit führen. Aber die Tatsache, daß die Leute von der Politik nicht mehr beachtet und ernst genommen werden, daß man an ihnen vorbeiregiert, was unter Umständen bis zu einem neuen Krieg führen kann, – das ist es doch, was sie auf die Straße treibt.

    Und das ist auch gut so, – damit unsere Enkel nicht kommen und später sagen – „warum habt ihr nicht, warum seid ihr nicht, – habt ihr denn nicht gesehen?…“

    Als typisches Beispiel gestern in 3sat die Sendung:
    20:15 – Urban Priol: TILT! – Tschüssikowski 2014.

    Die Stelle mit Gabriel wg. des Freihandelsabkommens mit den USA, – ich hab mich köstlich amüsiert:
    Da war die Rede davon, daß Gabriel erklärte, man könne den Passus mit den Schiedsgerichten leider nicht mehr aus dem Vertrag herausverhandeln. Darauf Pirol wörtlich: “ …dann unterschreib halt nicht, du Depp..“

    Bleibt die Frage, ob Gabriel auch die Sendung sieht, – aber eher nicht. Was bleibt übrig? Auf die Straße gehen, – das sieht er vielleicht.

  12. @ Ausländer

    Ich bin ebenfalls in D geborener und aufgewachsener „Ausländer“, 38Jahre alt, Abitur, angeschlossene Berufsausbildung und guter Steuerzahler.
    Ich denke nicht, daß sich diese PEGIDA-Bewegung gegen Menschen wie uns richtet, es geht um viel mehr. Was will man denn von „Ausländern“ wie uns mehr verlangen, als das sie sich integrieren, arbeiten, ihre Steuern bezahlen und ihren Beitrag leisten zur Entwicklung dieses Landes. Ich persönlich besitze NICHT den deutschen Pass, denn ich habe mich bewußt dagegen entschieden. Doch was hat der deutsche Pass mit Integration zu tun? Gar nichts. Integration bedeutet für mich, das hiesige Gesetz zu achten und die Werte zu akzeptieren und am sozialen Leben teilzunehmen und sich nicht abzuschotten (Ghettoisierung).

    Bezüglich des Islams bin ich der Meinung, daß der Islam nicht nur eine Religion ist, sondern eine Ideologie, eine Weltanschauung. Der Islam tritt sehr fordernd und aggressiv auf, alle Länder Europas haben große Probleme mit dem Islam(isten), siehe Holland, Frankreich, Österreich, Schweden, Norwegen, GB…warum ist es fast ausschließlich der Islam und deren Anhänger, die Probleme in diesen Ländern verursachen? Ich habe nie gehört, das Chinesen, Vietnamesen oder Thais einen alten Rentner in der U-Bahn ins Koma getreten oder einen jungen Deutschen abgestochen hätten.

    Und wenn ich dann solche Sätze höre im Kanacken-Deutsch wie :“Ich fick deine Mutter du deutscher Hurensohn“ und das hier im Lande, da platzt mir der Kragen, alles schon erlebt (als Zuschauer, wobei ích diesem Schwanzgesicht am Liebsten die Kehle aus dem Hals gerissen hätte). Ich denke, die Menschen in D (auch die Muslime) haben hier alle Freiheiten die man sich wünschen kann, sie können ihren Glauben leben, Freitags in die Mosche gehen zum Beten, alles in Ordnung, alles Gut. Doch ich habe etwas gegen dieses asoziale Benehmen und das Ausruhen in der sozialen Hängematte. Und ich habe auch etwas dagegen, daß sie uns hier ihren Koran und ihren Glauben aufdrängen wollen („Lies“) und wir Christen dafür im arabischen Raum bestenfalls jahrelang im Knast verbringen würden oder gehängt oder „gemessert“ würden .

    Wenn ich mir jetzt überlege, daß der Anteil Muslime in der Bevölkerung ca. 5% beträgt und wir jetzt schon solche Probleme mit diesem Pack haben (die Polizeistatistiken sprechen dafür), wie wird es erst dann sein, wenn deren Anteil noch weiter gestiegen ist. Jaa, ja ich weiß, sind ja alles nur „Einzellfälle“…nee, eben nicht.

    Wißt ihr, ich als Ausländer traue mich wenigstens, diese Probleme auch an- und auszusprechen im Gegensatz zu euch deutschen, denn bei mir zieht die Nazi-Keule, Rechts-Keule oder auch die Antisemiten-Keule nicht, die Nazi-Keule ist ohnehin nur für euch deutsche Vorbehalten. Nicht einmal die Schweizer und die Österreicher sind so tief gesunken wie die Deutschen und lassen sich mit diesen Keulen bearbeiten. Und genau deshalb habe ich auch Sympathie für die Pegida-Bewegung. Es geht darum, auch öffentlich auf Mißstände in diesem Land hinzuweisen, ohne gleich als Rechts oder Nazi beschimpft zu werden. Und genau dafür stehe ich ein.
    Und ich habe keine Angst, daß sich Pegida eines Tages auch gegen mich richten könnte. Natürlich gibt es dort auch ein paar „ewig-gestrige“, auch echte Nazis und Skinheads, aber die sind nur ein verschwindend geringer Teil der Bewegung und deshalb gleich alle zu diffamieren ist einfach dumm und geschmacklos.

  13. Bürgender:
    Ich hab aus Prinzip kein Facebook. Also kann ich nur Deine drei Sätze kommentieren.

    Erlaube mir, daß ich das – ums etwas deutlicher zu machen – etwas überspitzt ausdrücke:

    Wenn die arabischen Länder mal damit aufhören, die christlichen Minderheiten zu verfolgen und zu unterdrücken, und den ersten christlichen Feiertag dort einführen, dann bin ich der Erste, der in allen 16 Bundesländern einen Antrag für die Einführung der moslemischen Feiertage stellen wird.

  14. schade dass die mehrheit nicht sieht dass dieser grauenhafte name ausschließt und ein feindbild suggeriert was es an sich nicht gibt

    sehr schade, sonst würde die bewegung wirklich großen zuspruch finden, da sie vieles richtig macht

    aber vor einer islamisierung zu warnen wäre wie vor den atombomben therans oder den imperalialen anstrengungen russlands oder dem nationalismus der inuit zu warnen

    sehr sehr schade

    grüße und frieden und einsicht in die dinge

  15. islamisierung?

    die amerikanisierung ist das problem!

    sieh drohnenmorde DURCh deutschen boden allein (ramstein)

  16. @Helmut
    Ich finde es natürlich auch nicht gut, dass Minderheiten verfolgt werden. Aber warum sollen hier Millionen Moslems keinen Feiertag haben dürfen? Aus welchem Grund denn nicht?

    Bezüglich deines Einwands: Syrien ist auch ein arabisches, islamisches Land, Weihnachten (25.12.) ist dort meines aber Wissens ein Feiertag. Freitags haben muslimische Geschäfte geschlossen, Sonntags christliche. Warum soll nicht jeder machen dürfen, was er will, solange das niemanden beeinträchtigt? Beeinträchtigt es jemanden, wenn Moslems hier ihr Zuckerfest feiern und wir halt unser Weihnachten?

    Ich will hier niemanden in Schutz nehmen oder verteidigen, aber eben auch niemanden angreifen. Deine Asylanten-Argumenten sehe ich genauso wie du. Aber an einem friedlichen Miteinander kann sich doch niemand wirklich stören.

    Die Reaktion deiner schmuddeligen Straßenhunde-Nachbarin halte ich übrigens für total daneben.

  17. @Helmut

    Ich verstehe dich und würde es begrüßen, wenn sich Pegida in deine geschilderte Richtung bewegen würde. Auch ich sehe da eine Chance etwas zu erreichen, allerdings bin ich noch weit davon entfernt zu glauben, dass die Mehrheit der Teilnehmer die wahren Verursacher als solche erkannt hat.

    Es gibt im Netz mittleiweile genug Interviews von Teilnehmern, worin man leider zu 90% Begriffe hört wie Kultur, Werte, Abendland, Abschiebung, Moschee, Angst, Islamisierung etc.
    Wenn ich mich dann aber bei mir auf Arbeit umschaue, wo kaum Ausländer arbeiten, sehe ich weit und breit auch keine Werte, geschweige denn einen Bezug zu einer „christlich geprägten Kultur“ auf die man sich bei Pegida immer bezieht. Man demonstriert sozusagen für Sachen, die man selbst seit Jahren nicht lebt.
    Aber fast jeder dort findet Pegida klasse. Von Themen wie TTIP,CETA,TISA etc. haben die noch nie ein Wort gehört.
    Da hat auch der Großteil nicht begriffen wie Geopolitik funktioniert.

    Bei mir überwiegt die Skepsis, da für mich die Ausländer-/Islamkritik bei der Bewegung klar im Vordergrund steht. Wäre das nicht der Fall, wären -vermute ich- wenn überhaupt 3000 Menschen auf der Straße.

    Nicht ohne Grund hat die Bewegung im Osten ( auch ich bin aus Sachsen ), den stärksten Zulauf. Hier bekommst du ->aktuell<- keine 10000 Leute für Frieden, Pressefreiheit oder eine andere Politik auf die Sraße. Das funktioniert nur mit Fußball oder Fremdenfeindlichkeit….ist leider so.

    Ich hatte im Bekannten-/Arbeitskollegenkreis zuletzt viele Diskussionen ( auch vor Pegida ) zum Thema Flüchtlinge/Ausländer etc.. Ich sehe viele Kollegen nun mit anderen Augen. Da kommen Dinge zum Vorschein, da wird einem speiübel…und das von Familienvätern mit teilweise 4 Kindern.

    Ich bin mir der Chance einer Montagsdemo bewußt und hoffe sehr, dass sich die Sache so entwickelt wie du/ich es wünschen. Ich bin recht überzeugt davon, dass die Bewegung von der Politik mit Wohlwollen gesehen wird.
    Denn es gab lange kein Thema, was die Medienlandschaft so massiv überlagert hat wie Pegida…

    Generell fehlt es mir für eine echte Montagsdemo, an aufgeklärten Bürgern, die nicht bei der erstbesten Gelegenheit, gegen Minderheiten bzw. die Leute hetzen die unter einem stehen.

  18. @ bürgender
    ich bin mir fast sicher das sich keiner gegen eine islamischen feiertag in D. stellt. ABER NUR WENN:
    – der für alle gilt
    – der voll bezahlt wird
    nur für Moslems ist wohl nicht durchzusetzten.
    einen Tag weniger arbeiten oder Schule würde keine Sau stören.
    Wenn es einer ist wo die „Christen“ nix von haben wie z.b. Ostersonntag der immer Sonntags ist dann würden „wir“ das „dene“ nicht gönnen

  19. Lieber Ausländer2!

    Vielen Dank für Ihre deutlichen und absolut richtigen Worte! Sie haben alles wunderbar detailliert erfasst.

    Ich wünsche Ihnen ein frohes Neues Jahr und alles Gute!

    Minnie51

  20. Jolex:
    Du hast das „Nein“ falsch interpretiert.
    Ich meinte auf Deine Frage: „Ist das weit weg von Dir?“ eben „nein“, weil das nur ca. 1 Autostunde entfernt ist.

  21. Ich finde, dass pegida aus Menschen besteht, die Sorgen haben, Ungerechtigkeit empfinden und einfach nicht am Negativen vorbeisehen. Mies sind diejenigen, die kritische Bürger immer und immer wieder in den Nazitopf stecken. Stecke man Frau Merkel für 3 Monate in eine Wohnung eines Brennpunktes, etwa Duisburg, und sie kann mitreden – aber vorher nicht. Man kann Ungerechtigkeit spüren. Kohl ließ Aussiedler kommen, und wegen billigerer Polinnen verlor ich zwei Jobs. „Fremde“ hier im Wohnblock haben eine mangelhafte Erziehung in puncto Rücksicht genossen und lärmen stets. Ein Araber musterte mich vom Fahrrad aus und spuckte auf die Straße. Er würde mir in seiner Heimat an die Gurgel gehen, wenn ich es wagte als Frau nach 19 Uhr das Haus zu verlassen. Ich bin fest davon überzeugt, pegida ist ein Treff kritischer Bürger. Man hat zu viele Sorgen und ist als länger hier Einheimischer benachteiligt, bzw. empfindet es so. Sei es bei der Jobsuche (wo schon mal gerne ein türkischer Mitarbeiter einen länger hier lebenden Deutschen abweist, obwohl er zwischen Freiwilligendienst und Ausbildung Hilfe braucht und berechtigt ist), oder bei anderen Situationen, wo andere, kürzer hier Lebende bevorzugt werden (so geschehen bei Einlass der Aussiedler, die lt. Anweisung von oben, also Kohl, eher in Arbeit zu bringen waren und die „Deutsche“ hintenanstehen musste, da sie nichts vermittelt bekommen durfte, lt. Vermittler). Dazu kommt das große Übel der Wohnungsbelegungen. Ich finde, wenn die Regierung uns Kuschelei mit Neubürgern nahelegen will, dann sollen sie Wohnungen bauen – in allen Größen, für alle Bürger, schön und bezahlbar. Diese Enge, dieser Dreck, diese fehlenden Ordnungshüter in Vororten, die auf Einhaltung von Regeln achten könnten wie die Ahndung von zunehmender Vermüllung, ist das alles Absicht? Sollen wir unzufriedener werden? Also, ich hasse keine Ausländer. Es gibt alles Schlechte auch bei länger hier lebenden Deutschen. Der Effekt, warum pegida gut ist, ist der, a) Sorgen zu teilen und b) vor einschleichenden, den Islam begleitenden Wärtern zu warnen. Sie kommen mit den friedlichen Leuten mit, sind bezahlt, sorgen dafür, dass Vätern zugeredet wird die Töchter strenger zu halten und zu kleiden, um eine strikte Glaubensumsetzung und -verbreitung zu unterstützen. Das sieht man in allen arabischen Ländern. Ihr Begleitmittel sind dann „Terroristen“, von denen sie sich zum Schein distanzieren. Sie sind aber ebenfalls bezahlt und gebraucht, damit die ganze Bevölkerung in Angst gehalten wird. Eine Islamkuschelpolitik ist also berechtigterweise zu hinterfragen. Noch ist es überschaubar und keiner will brave Gläubige kritisieren. Ich denke Moslems wissen selbst wie es in den Heimatländern läuft und sind z. Teil auch deshalb lieber hier. Syrer sind ja auch nicht weg von der Heimat, weil der Islam dort friedlich gelebt werden darf. Essenz: Meinungsfreiheit und Wohnraum für alle!

  22. Jebem ti majku – das ist die serbische Version dessen, was AUSLÄNDER2 als Kanaken-deutsch bezeichnet. Wenn man serbokroatisch versteht, weiss man, dass das relativ häufig in dieser Bevölkerungsgruppe verwendet wird. Nicht sonderlich geschmackvoll, aber … Fakt. Und Serben sind vieles – aber mehrheitlich keine Islamisten.

    Aber Menschen, die schreiben „(als Zuschauer, wobei ích diesem Schwanzgesicht am Liebsten die Kehle aus dem Hals gerissen hätte)“ – verraten vieles über sich. „Schwanzgesicht“ würde ich zumindest auch nicht als deutsche Hochsprache bezeichnen. Auch das Wort „Pack“, das Ausländer2 für Muslime ganz verwendet, spricht nicht gerade für einen wertschätzenden Umgang mit Menschen.

    Typisches Beispiel: da hat mal wieder jemand jemanden gefunden auf den er runter schauen kann. Ausländer2 schaut runter auf die Muslime.

    Und so funktioniert PEGIDA: die Armen haben noch Ärmere auf deren Kosten sie sich „gut“ fühlen können. Ein H4-ler ist ja immer noch was besseres als so ein muslimisches Islamistenschwein.

    Darum „funktioniert“ PEGIDA im Osten, wo es fast keine Muslime gibt, hervorragend. Denn dort findet man große Mengen an Verlierern, an Opfern des Wirtschaftssystems. Das sind die Armen, die dringend jemanden brauchen, auf dessen Kosten sie wieder was „Besseres“ sein können. Und wenn die hören, dass man dieses oder jenes für Ausländer macht – ob es wahr ist oder nicht, sei mal ganz dahingestellt – sind sie sofort dabei.

  23. Wer jahrelang , teils unter Polizeischutz, auf Lesereise geht …

    „Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung . “

    m.youtube.com/watch?v=xDHaUv-hPuw&itct=CDgQpDAYASITCJawloKy9sICFcQvHAodODsAoFIHU29tdW5jdQ%3D%3D&client=mv-google&gl=DE&hl=de

  24. @Nazitopf

    Dein Kommentar ist -für mich- ein typischer Kommentar eines Sympathisanten/Teilnehmer von Pegida. Es wird immer von Sorgen und kritischen Bürgern gelabert (auch in deinem Kommentar). Liest man deine Zeilen dann komplett, kommt da außer Ausländerkritik garnichts.

    Auch ich finde es kontraproduktiv und dumm, jeden der da läuft als Nazi zu beschimpfen. Viele Kommentare haben aber definitiv eine gewisse Stoßrichtung und das ist scheiße.

    Stimmungen gegen Minderheiten hatten wir doch schon oft genug, kann man sich nicht endlich mal den Leuten über uns widmen?
    Warum muß man die Schuld immer den schwächsten geben?
    Steht der Ausländer mal nicht parat, ist der Arbeitslose schuld. Hat der widerum keine Schuld, liegt es am unqualifizierten Billiglöhner der nebenbei noch austockt…. immer die gleiche Leier.

    Nun haben sich alle mal kurz lieb und geben den Moslems die Schuld das in Deutschland alles den Bach runter geht..

    @altes Weib

    Sehr gut !

  25. @ altes Weib

    Jebi i ti mater svoju- ich als Kroate will mich mit dir Serbin jetzt nicht über diese Eigenarten streiten. Geh mal zu einem Kosovo-Albaner und sag ihm mal „Jebem ti mater“ und du wirst innerhalb Sekunden ein Messer im Hals stecken haben. Soviel zum Thema „Ehre“ oder „Familienehre“. Es ist aber nichts ehrenhaftes daran, die Mutter des Anderen zu beschimpfen, Familie zu beschimpfen ist Tabu, für die Muslime erst recht. Und warum nehmen ausgerechnet DIE sich das Recht heraus, so die Deutschen zu beschimpfen. Was ich nicht will, daß man mir es antut, daß tu ich auch dem Anderen nicht an.

    Und die Serben sind keine Islamisten…hahaha, der war echt gut. Ihr hasst die Moslems genauso wie die Kroaten, also komm mir nicht in diesem heuchlerischen Ton. Ich weiß sehr gut, was damals in Bosnien und Kroatien abging, da muß ich mich von einem Kriegstreibervolk wie euch Serben nicht belehren lassen. Aber lassen wir das, diese Diskussion bringt hier nichts.

    Für mich sind nicht alle Moslems „Pack“, sondern nur die die sich nicht zu benehmen wissen und da gehört „Jebem ti mater“ unter Anderem dazu. Und was unsere bosnischen Muslime angeht: die sind so westlich geprägt, die sind nicht rückständig und zurückgeblieben wie die heutigen Türken und Araber, ich habe während der Zeit des Balkankrieges sehr viele Kontake gepflegt mit bosnischen (muslimischen) Flüchtlingen und habe auch heute noch Kontakt zu ihnen, was ich von euch Serben nicht behaupten kann.

    Komm mir bitte nicht auf diese Tour, gerade du, altes serbisches Weib, solltest dich besser ein bischen zurückhalten mit deinem Geheuchel.

  26. Irgendwie habe ich den Eindruck, daß es da zwei paar Stiefel gibt. Man muß auf der einen Seite mal für sich selbst, mit anderen, – wie auch immer – das persönliche Verhältnis zu Ausländern klären, einschl. zu den Asylanten.

    Auf der anderen Seite muß man sich darüber im Klaren werden, was man eigentlich will, – bezogen auf die derzeitige verfahrene Situation.
    Wir haben eine Tendenz, die in die Richtung geht, daß –

    – sich der Einkommensverlust sowohl der arbeitenden Bevölkerung als auch der Rentner immer mehr zuspitzt

    – sich die Politik der Westmächte immer mehr der Konfrontation als der Kooperation mit anderen Staaten zuwendet, – am aktuellsten mit Rußland

    – die NATO sich zunehmend mehr als Angriffsbündnis und nicht mehr als Verteidigungsbündnis sieht

    – die Bildung sowohl in den allgemeinbildenden Schulen als auch in den Fachschulen immer mehr den Bach runtergeht,

    – die bezahlbaren Mietwohnungen immer weniger warden

    – sich das Gesundheitssystem in eine Richtung entwickelt, die wir niemals für möglich gehalten hätten

    – wir unseren Kindern kaum mehr eine Perspektive für die Zukunft anbieten können

    – unsere gewählten Volkstreter das in Wirklichkeit gar nicht interessiert.

    Jetzt stellt sich die Frage, ob wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, oder irgendwann (und das sehr bald) in der Lage sein werden, sowohl ein vernünftiges Verhältnis zu der Ausländerproblematik zu finden und das Ganze in den aufgelisteten Katalog zu integrieren.

    Dann kann man sich auch über die wichtigen Probleme unserer Zeit unterhalten, die von TISA, CETA und TTIP über die nachteiligen Folgen der Globalisierung gehen, usw.

    Für mich definiert sich das immer mehr in die Richtung der nebligen Vermischung der Probleme, – der eine nennts eben Überfremdung, weil er es anders nicht definieren kann , der ander anderswie, – aber alle fühlen wir, daß wir in eine Richtung driften, die nichts Gutes in der Zukunft bringt.

    Wir sollen uns einfach erstmal darüber im Klaren sein, ob wir überhaupt eine Veränderung wollen, – und die organisiert sich nicht am Wirtshaustisch. Das typisch Deutsche ist nämlich: „Wasch mich, aber mach mich nicht naß“.

    Auf diese Weise wird alles so bleiben, wie es war, und es wird weiter den Bach hinuntergehen.

    Diejenigen sollen sich mal zusammenfinden, die wirklich was an der Schraube drehen wollen. Die Voraussetzung ist, erst mal festzulegen, WAS wir überhaupt wollen.

    Konfuzius sagte sehr treffend:

    – Wenn die Begriffe sich verwirren, ist die Welt in Unordnung.

    – Bevor ihr euch streitet, klärt die Begriffe.

    – Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden.

    – Der Blick auf die kleinen Vorteile macht große Leistungen unmöglich.

    Ich habe die Angewohnheit, mich immer der Diskussion zu stellen. Dabei habe ich mit Linksextremen genauso diskutiert wie mit Rechtsextremen. Unter der Voraussetzung, daß ein gewisser Intellekt vorhanden und auch etwas Bildung dabei ist, habe ich immer wieder festgestellt, daß die Vorstellungen und Ziele gar nicht so gegensätzlich sind, wie man meint. Die Wege werden zumeist unterschiedlich gesehen, das Ziel ist überwiegend identisch.

    Die Hauptproblematik sehe ich in der Definition des Umgangs mit dem Ausländerproblem, weil wir alle nicht tolerant sind, mich eingeschlossen. Tolerant in dem Sinn, daß wir versuchen, bei diesem Thema auch vorurteilsfrei sich die Meinung des anderen anzuhören, darüber nachzudenken, und dann erst zu bewerten.

    Wir sind davon überzeugt, daß wir die Weisheit dabei mit dem Löffel gefressen haben und schotten uns gegen alles ab, was uns von unserer Vorstellung abbringen könnte.

    Ich weiß es von mir, – aber viele unter uns wissen es nicht.

    Wenn wir nicht über diesen Schatten springen können, dann gibt es mit Sicherheit eine Gruppe, die über uns alle lacht: Merkel, Faymann, und wie sie sonst noch heißen.

    Denn es wird sich nichts ändern, – im Gegenteil. Es wird noch schlimmer kommen.

    Das sind keine Weissagungen eines Propheten, – das sagt mir der klare Hausverstand. Es wird soweit kommen, daß wir uns auf der Straße gegenseitig die Köpfe einschlagen, – so was nennt man „Bürgerkrieg“. Wenn wir überhaupt dazu kommen und nicht irgendwo an einer Front stehen, die uns gar nicht interessiert….

  27. Ausländer2:
    Schön Du bist also Kroate. Wie kommt es, daß ich an das ehemalige Titoland, resp. an dessen Bewohner, obwohl ich nie dort war,so gute Erinnerungen habe?

    Es war in meiner Zeit in Deutschland. Ein Kroate hat mir immer die Haare geschnitten. Mit ihm habe ich mich über vieles unterhalten, über seine Heimat, die Wojwodina, wo er gelebt hat. Auch über das Verhältnis zu den Serben hat er mir erzählt. Auch, daß die meisten früher dort Tür an Tür in Frieden gewohnt haben.

    Oft war ich im jugoslawischen Zentrum. Das Interessante: Da waren Serben neben Kroaten, neben Bosniern und Montenegrinern, auch Slowenen waren dabei. Wir haben den Kolo getanzt, natürlich auch die Cevapcici gegessen, Sliwovitz getrunken und auch den Amselfelder.
    Sie hatten ihre Trachten, hatten ihre Kindergruppe, und nahmen auch an verschiedenen Veranstaltungen der Stadt mit Aufführungen teil.

    Was mir dort gefallen hat, – da gabs keinen Streit, da wurde ich auch aufgenommen, als wenn ich einer der ihren wäre.

    Ja , das Fluchen, das geht nun eben in der serbokroatischen Sprache besser als im Deutschen, so wie es auch im Rumänischen und Ungarischen besser geht. Nur, – daß es kaum mehr eine persönliche Verunglimpfung ist als viel mehr eine eingewöhnte Redensart, das wissen die Wenigsten.

    Warum spreche ich das alles an: Warum hats dort funktioniert, – warum gabs dort Harmonie? Klar gabs mal im Suff auch mal die eine oder andere Auseinandersetzung, aber es ist nie in Handgreiflichkeiten ausgeartet.

    Auch bei den Serben gibts natürlich Islamisten, aber auch die waren gemäßigt, die haben genauso ihren Schnaps mit uns getrunken, – auch zuhause bei meinem Vater, – wo einer aus dieser Gruppe die Terrassenplatten verlegt hat.

    Ich denke, daß alle mal kapieren müssen, daß es einen Unterschied gibt zwischen den europäischen „Ausländern“ und den Ausländern von anderen Kontinenten.

    Wenn man sich über Problemsituationen unterhält, dann dürften die europäischen Ausländer außen vor sein. Das ist mein Eindruck.

    Was natürlich nicht als Abwertung auf andere Ausländer verstanden werden soll. Aber die Europäer als Problemfaktor bei den Ausländern hinzustellen, finde ich unangebracht.

  28. Helmut-1
    Nun, das ehemalige Tito-Land war Jugoslawien, nicht Kroatien. Jugoslawien war ein Vielvölkerstaat mit unterschiedlichen Ethnien und Religionen, die durch Tito’s harte Hand zusammengehalten wurden. Kaum war er tot, brach dieses Konstrukt nach zehn Jahren auseinander.

    Im damaligen Jugoslawien haben Serben, Kroaten und Muslime friedlich miteinander gelebt, man hat sich respektiert und geachtet und es gab auch viele Mischehen untereinander, gerade in Bosnien. Es gab eine gemeinsame Kultur und alle Nationen (auch die Muslime) und egal welchen Alters hörten sogar dieselbe Musik und tranken auch zusammen gerne mal ihren Slivovic.

    Doch der Krieg hat alles verändert. Gerade in Bosnien (ich nehme Bosnien gerne als Beispiel, weil Bosnien sozusagen der Schmelztiegel für die drei Nationen Kroaten, Serben und Moslems war) hat man gesehen, wozu plötzlich der eigene Ehemann, Schwager oder der Nachbar und der vermeintlich beste Freund auf einmal fähig war, weil er plötzlich und über Nacht zum Feind wurde. Und das hat nun dazu geführt, daß die Menschen dort heute zwar wieder in Koexistenz zusammenleben aber man bleibt doch vermehrt unter sich, unter seinesgleichen. Das Mißtrauen und der Argwohn ist noch groß.

    Das „Teile und herrsche“-Prinzip hat bei uns auf dem Balkan voll gewirkt. Die Teilung des Landes und der Krieg mitsamt der Erlebnisse und Erfahrungen hat dazu geführt, daß der Nationalismus wieder erstarkt ist, ich nehme mich da nicht heraus. Und ich denke, es wird bestimmt noch eine Generation dauern, bis sich die Menschen wieder so verstehen, wie „damals“, so wie du es kanntest.

    Aber nochmal zu Pegida: ich schere nicht alle Muslime über einen Kamm. Fakt ist jedoch, daß die Zahl der Straftaten in der muslimischen Bevölkerung überdurchschnittlich hoch und die Hemmschwelle zur Gewalt sehr niedrig ist. Mich stört, daß dann eine Bundeskanzlerin Merkel kommt und behauptet, wir müßten uns mit diesen kulturellen Unterschieden anfreunden oder sie akzeptieren. NEIN, muß ich nicht, ich akzeptiere keine Gewalt egal von wem, egal ob von links, rechts oder Islam. Mich stört es auch, daß solche Leute dann vor Gericht aufgrund ihrer Herkunft mit Samthandschuhen angefasst werden und sogar bei schweren Straftaten mit laschen Bewährungsstrafen davon kommen.

    Ich möchte, daß das Gesetz geachtet wird und keine Sharia, die nach dem mittelalterlichen „Auge-um Auge-Zahn um Zahn“ Prinzip funktioniert. Und ich finde, daß man auch das Recht haben soll, solche Mißstände anzusprechen ohne gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden.

    Die Muslime haben hier in D alle Rechte, sie können ihren Glauben leben und ihre Moscheen bauen. Doch all diejenigen, die unsere christlich-europäischen Werte und den Rechtsstaat und auch die einheimische Bevölkerung verachten, die haben auch die Freiheit ihre Koffer zu packen und in ihre Heimat zurück zu kehren. Mal sehen, ob und wie lange es in ihren Heimatländern dann besser geht, als hier in Deutschland.

  29. Ausländer2:
    Ich erlaube mir, Deine Ausführungen zu kommentieren. Damit es nicht zu lang wird, werde ich das in zwei Teile teilen.

    Der 3. Absatz macht mich sehr nachdenklich. War es wirklich nur die harte Hand Titos, die das alles verhindert hat? Sind die Menschen nicht in der Lage, in der Freiheit auch in Frieden zu leben? Oder waren es die Ustaschas und die Jetniks, die mit ihren überzogenen Ideen auf offene Ohren gestoßen sind? Oder waren es die kulturellen oder religiösen Unterschiede?

    Nun hat der Serbe zwar eine andere Mentialität als der Kroate, – aber das alleine kanns doch nicht sein. Der Unterschied zwischen der Orthodoxie und dem Katholizismus kanns doch auch nicht sein, beide sind doch Christen. Obwohl das kein ultimatives Argument ist, – in Nordirland sieht man es ja auch. Allerdings sind es dort politische Interessen, wobei die Religion nur vorgeschoben wird.

    Wenn man aber die Brennpunkte in der Welt betrachtet, dann kommt man immer wieder drauf, daß der Islam insolviert ist. Sei es mit dem Christentum, sei es mit dem Hinduismus, usw.

    Soll man nun dem Islam für alles verantwortlich machen? Auch das wäre Unsinn. Ich kenne die Suren, die zum friedlichen Nebeneinander aufrufen genauso, wie ich die Stellen im Koran kenne, die den Andersgläubigen vernichten sollen. Aber diese Vielzüngigkeit gibt es ja auch in der Bibel. Klar spricht das Neue Testament da eine andere Sprache, aber im Alten Testament findet man genügend aggressive Stellen (z.B. 5. Buch Mose, Kapitel 20, Vers 10-18).

    Schwierig für jemanden wie mich, das zu durchschauen, insbesonders in Jugoslawien, – zumal ich dort nicht gelebt habe. Aber auch hier in Siebenbürgen leben orthodoxe neben den evangelischen und den katholischen (Rumänen, Ungarn und Deutsche), und jeder kommt mit dem anderen aus. Auch die waren mal in der Unfreiheit, – warum vertragen denn die sich? Von der Schweiz als traditionellen 3-Nationen-Staat wollen wir erst gar nicht sprechen.

    Den Islam in Europa zu verbieten, wäre genauso ein Blödsinn. Genügend kenne ich, die dieser Religion angehören, die nichts anderes wollen, als nur in Frieden mit seinem Nachbar zu leben, egal, welcher Religion der angehört. Ich sehe es auch, wenn wir zum Schwarzen Meer fahren, – an der Küste sind genügend Muslime, die auch Rumäninnen zur Frau haben, und denen man überhaupt nicht anmerkt, daß sie einem anderen Glauben angehören.

    Schwierig, darauf eine Antwort zu finden.

  30. Wenn ich mir aber die letzten drei Absätze ansehe, dann wüßte ich nicht, was daran falsch sein sollte. Aber auch diese Ausdrucksweise wird von manchen bereits als rassistisch interpretiert. Wobei das von der Wortwahl ohnehin Blödsinn ist, – denn da es angeblich keine Rassen bei den Menschen gibt, kann es auch keinen Rassismus geben.

    Was ich mich frage, ist folgendes:
    Warum nehmen die Leute aus anderen Kulturen nicht die Standards aus den Ländern für sich in Anspruch, die sie anderen auferlegen, die als Gast in ihr Land kommen? Würden sie das in Deutschland tun, gäbe es bei weitem nicht diese Probleme.

    Warum aber wollen die meisten Flüchtlinge nach Deutschland? (http://www.welt.de/politik/deutschland/article126035894/Deutschland-erhaelt-die-meisten-Asylantraege.html). Natürlich ist es selbstverständlich, demjenigen, dessen Leib und Leben bedroht und er deswegen auf der Flucht ist, zu helfen und ihn aufzunehmen. Darum gehts ja gar nicht. Das, was sich damals mit der St.Louis im Mai 1939 ereignet hat, können sich allenfalls Kuba und die USA erlauben, – für Deutschland wäre das untragbar.

    Aber wenn ich aus einem anderen Kulturkreis komme, und aus einem Land, in dem ich verfolgt werde, in ein Land, dessen Sprache und Kultur ich nicht kenne, dann müßte es mir doch egal sein, wohin ich komme, – Hauptsache, ich werde dort nicht mehr bedroht. Oder sollte doch die „Qualität des Polsters“ in dem neuen „Nest“ eine Rolle spielen?

    In dem Moment, wo ich in solch einem Drittstaat angekommen wäre, würde ich mich absolut ruhig verhalten und meinem Schöpfer täglich dafür danken, daß ich mich in Sicherheit befinde. Unverständlich für mich, wenn man sich dann mit anderen, die sich genauso im Asylverfahren befinden, regelrechte Schlachten liefert,- von anderen Exzessen ganz zu schweigen.

    Und da kommen wir auf den wunden Punkt: Wenn man sich da (hörbar – und nicht im stillen Kämmerlein) Gedanken drüber macht, ob das wirklich Verfolgte sind, die da auf der Türmatte stehen, und ob da nicht andere Interessen dahinter stehen, dann wird man bereits mißtrauisch beäugt. Wenn man sich dann noch weitere Gedanken macht (ich zitiere einen guten Mailfreund); –

    „Ich kenne alles zum Thema Wohlfahrtsnomaden, ich habe alles gesehen. Auch bereits in den 70er Jahren die Instruktionen (schriftlich) die in Afrika für 50 US$ verkauft wurden. Das ist Service der Schleuser, die ja bezahlt werden von den ach so armen Flüchtlingen. In der Broschüre stand haarklein drin, wie man sich zu verhalten hat, wenn man in Hamburg ankommt. Mit Adresse, Stockwerk, Zimmernummer und Namen des jeweils zuständigen Sachbearbeiters im Ausländeramt damals. Auch Adresse des Anwaltes, der den Asylantrag schon fertig in seinem Textautomaten hatte. Da wurden nur die persönlichen Daten des Klienten verändert, und schwupp, kam das Ding aus dem Drucker. Immer der gleiche Text, ich habe ihn noch im Gedächtnis.“

    -dann läuft man schon alleine deshalb Gefahr, weil man das abdruckt, als Nazi bezeichnet zu werden. Ich weiß nicht, ob das wahr ist, was da steht, – aber es ist vorstellbar. Darüber hinaus kenne ich die Seriosität der Quelle, von wo ich es habe. Wie krank ist eigentlich unsere Gesellschaft? Ab wann muß alles tabuisiert werden, aber die Thematik über Herrn/Frau Conchita Wurst darf man in allen Einzelheiten ausschlachten, mit und ohne Klamotten?

    Wir haben Frieden in Europa, so soll es auch bleiben. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß das alles nur darauf angelegt ist, unseren Kontinent in Unfrieden zu stürzen. In Schweden brennen schon die ersten Moscheen. Soll es darauf hinauslaufen? Gott behüte.

    Und dann wird sofort von vielen, die irgendwas aufschnappen, was sie bei diesen Montagsdemos gehört haben (egal aus welcher Richtung) ein Strumpf daraus gestrickt, um ihn gegen die jeweiligen Aktivisten zu verwenden. Von links, von rechts, und von oben. Vielleicht, weil sich das nicht gehört, auf die Straße zu gehen?

    Soll mir mal jemand nur einen Punkt aus dem Positionspapier von Pegida sagen (ich habs nämlich gelesen), der ihm nicht gefällt. Dann aber bitte mit Begründung, damit ichs auch verstehen kann. Und bitte den Originaltext ohne zusätzliche weiterführende Interpretationen mit „hätte, könnte, würde“.

  31. ist doch gut, dass mich mein gefühl nicht getäuscht hat AUSLÄNDER2 – ich hatte so ’ne ahnung, dass es sich bei dir um einen kroaten oder slowenen handeln könnte … darum habe ich bewusst, die serbische variante gewählt. wollte doch mal wissen, wie du reagierst.

    nein, ich bin keine serbin. ich bin ’ne waschechte deutsche – wie helmut-1 bestätigen kann. schließlich kennen wir uns sogar persönlich … ich sage nur rohrleitung im keller. alles klar helmut? 🙂

    aber du bist auch wirklich brav über das „serbische“ stöckchen gesprungen, das ich dir vor die nase gehalten habe. und wenn „Schwanzgesicht“ zu deinen „christlich-europäischen Werte“n gehört, … kann ich auf diese gut verzichten.

    es geht mir um menschen. das individuelle verhalten. NUR das schaue ich mir an. DEN MENSCHEN und sein individuelles verhalten. es ist MIR scheissegal, was für einen nationalität, rasse oder religion ein mensch hat. was zählt ist wie er sich verhält.

    ach ja: niemand ist besser oder schlechter aufgrund von nationalität, rasse, religion, bildungsstand, beruf oder einkommen.

    auch wenn m.e. die meisten der pegida-anhänger genau das gefühl nötig zu haben scheinen.

  32. wie bitte helmut?
    du schreibst: „Auch bei den Serben gibts natürlich Islamisten“
    also wenn … dann gibt es erstmal muslime – und darunter mögen evt. auch islamisten sein. aber deren anteil ist in etwa so hoch wie in sachsen. also quasi nicht existenzt.

    hier die zahlen laut konrad adenauer stiftung:
    Fast 85% der 7,3 Millionen Einwohner Serbiens bezeichnen sich nach aktueller Volkszählung als serbisch-orthodoxe Christen. Die Muslime des Landes stellen zwar nur drei Prozent der Gesamtbevölkerung, bilden aber in mehreren Gemeinden Südserbiens die Mehrheit. Weitere fünf Prozent sind römisch-katholische Christen, die Übrigen gehören anderen oder keiner Gruppe an.
    http://www.kas.de/serbien/de/publications/34804/

    mich würde es auch mal interessieren, wo die bösen islmaisten bereits die sharia in deutschland eingeführt haben – gegen die sich die braven pegidas so vehement glauben wehren zu müssen. also mir ist kein ort bekannt. ich bitte um kompetente aufklärung.

    aber ja: es KÖNNTE natürlich sein, dass irgendwann so was VIELLEICHT passieren wird. darum muss man HEUTE unbedingt etwas dagegen tun. es gibt wirklich nichts wichtigeres. wehret den anfängen.

    allerdings: genau dieses argument verwenden schäuble & co zur begründung ihrer antiterror-gesetze, mit denen sie seit jahren zug um zug unsere freiheit demontieren. es KÖNNTE sein, dass in deutschland ein terrorist aktiv werden könnte. wehret den anfängen. darum brauchen wir vorratsdatenhaltung, kamera-überwachung, kontrolle des zahlungsverkehrs, internetüberwachung …. da müssten die pegida-freunde hier ja wirklich von der anti-terror-gesetzgebung seit 9/11 begeistert sein. oder täuscht das?

  33. In Bezug auf die Geschichte möchte auf folgendes bereits älteres Interview verweisen: http://quer-denken.tv/index.php/beitraege/11-archiv/652-der-verratene-widerstand

    Würde man hierzulande nicht dermaßen eindimensional, populistisch und propagandistisch die Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts darstellen bzw. den Ersten Weltkrieg, das Diktat von Versailles mit Weimarer Republik und das Dritte Reich (=illegal per Notverordnung regierte Weimarer Republik) mit dazugehöriger Wiederaufnahme der Kampfhandlungen als isolierte Ereignisse betrachten erscheinen die aktuellen Ereignisse in einem ganz anderen Licht. Fakt ist auch, dass wir nur einen Waffenstillstand haben und die BRD bis heuer nur ein Besatzungskonstrukt ist (Deutschland (=Völkerrechtssubjekt Deutsches Reich) ist spätestens seit dem 14. August 1919 unter Fremdverwaltung und seit dem 8. Mai 1945 militärisch besetzt). Dementsprechend gilt bis heuer das Besatzungsrecht und Berlin ist bis heuer kein Bestandteil der BRD (vgl. 1.) BGBl. 1990, Teil I, Nr. 27, S. 1068, ausgegeben zu Bonn am 20. Juni 1990; 2.) BGBl. 1990, Teil II, Nr. 36, S. 1273-1276, ausgegeben zu Bonn am 2. Oktober 1990; 3.) BGBl. 1990, Teil II, Nr. 42, S. 1386-1389, ausgegeben zu Bonn am 9. November 1990).

    Zum oben genannten 2+4-Vertrag (korrekt wäre 0+4- bzw. 0+6-Vertrag) möchte ich ergänzen, dass dieser bis heuer nicht ratifiziert wurde (vgl. Artikel 8-10 sowie die Ratifizierungsurkunde der BRD(!) sowie die abweichenden Unterschriften von Genscher). Den eingescannten Vertrag (PDF mit 29 MB) ist über den Link http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/373160/publicationFile/153338/ZweiPlusVierVertrag.pdf zu erreichen. Dass es sich bei diesem vermeintlichen Vertrag um keinen Friedensvertrag handeln kann beweist allein der Blick in die Anlage 2 des Protokolls Nr. 354B des französischen Vorsitzenden beim Dritten Treffen der Außenminister der Zwei plus Vier vom 17. Juli 1990 in Paris.

    Ich weiß zwar jetzt nicht wie gut die Leser auf diesem Blog über die angebliche Wiedervereinigung informiert sind, jedoch hat eine solche nicht stattgefunden. Außerdem haben in der BRD zu keinem Zeitpunkt grundgesetzkonforme Wahlen stattgefunden und seit 1990 haben die von den Alliierten eingesetzten Verwaltern endgültig keinerlei Legitimation mehr.

    Ganz allgemein möchte ich zur PEGIDA sagen, dass es sich nach meiner Auffassung um eine vom System geschaffene Bewegung handelt, um etwas Druck aus dem Kessel abzulassen. All diejenigen, die das Finanz- und Wirtschaftssystem verstanden haben wissen, dass dieses System spätestens seit 2008 tot ist. Unter Berücksichtigung der Forderungen von PEGIDA sind diese sehr nahe am bestehenden System. Die ganze Zuwanderung verschärft nicht nur die soziale Schieflage, sondern maximiert auch die ökonomischen Ungleichgewichte, die zu einer Verschärfung der Situation in den Herkunftsländern der Wirtschaftsflüchtlinge führt. Schaut euch doch nur einmal die Situation in der EU an. Hier haben sämtliche Länder freiwillig auf die eigene Währung verzichtet, obwohl diese primär durch Abwertung der eigenen Währung ihre Wettbewerbsfähigkeit gewahrt hatten und sich auf diese Weise auf Kosten der BRD sanieren/bereichern wollten. Hierbei haben diese Ländern zwar ebenfalls das Grab der BRD gegraben, jedoch ihr eigenes Grab schneller geschaufelt. Und am Ende sind wir wieder an allem Schuld. Es soll mir bitte niemand mit der Position argumentieren, dass die Pläne von Morgenthau oder Kaufmann heute keine Rolle mehr spielen würden. Die sind aktueller denn je. Die haben sich nur für eine subtilere Variante entschieden. Mit den ganzen Bankenrettungsprogramme der letzten Jahre wurden ohnehin primär deutsche und französische Banken gerettet.

    Des Weiteren handelt es sich bei den vermeintlichen Kriegsflüchtlingen nur um Opfer von westlichen Terrororganisationen wie z. B. CIA, MI6, NATO, Mossad oder deren Joint Ventures Gladio, al Qaida oder IS initiierten Kampfhandlungen. Ein weiterer Grund für diese Flüchtlingsströme ist die Überbevölkerung und das Gutmenschentum hierzulande.

    Ferner wird hierdurch von den wahren Unruhestiftern abgelenkt. ICh frage mich ohnehin was das für eine degenerierte Gesellschaft ist, die zwar je nach Umfrage bis zu 90 % den EURO, die EU, die NATO und den ESM ablehnt, jedoch im Rahmen der letzten nichtigen Scheinwahlen ganze 80,4 % der abgegebenen Stimmen auf Parteien entfielen, die die zuvor genannten Punkte befürworten? Dabei haben sogar die Propagandamedien dem Stimmvieh die Wahrheit über die nichtigen Wahlen vor dem Wahltermin auf dem silbernen Tablett serviert oder sogar am 8. August 2013 hat Gysi bestätigt, dass das Besatzungskonstrukt fortbesteht und somit alle Wahlen ohnehin eine Farce sind. Daher sind die Forderungen nach Volksabstimmungen absoluter Nonsens. Gleiches gilt auch für alle anderen Wahlen hierzulande.

    Ein weiterer Kritikpunkt, den ich habe ist, dass nach meiner Auffassung wiedereinmal die Mitteldeutschen gezielt diskreditiert werden, weil diese im Gegensatz zu den den Westdeutschen nicht so einfach die Siedlungspolitik der Alliierten über sich ergehen lassen möchten. Daher stößt diese PEGIDA besonders in Dresden auf fruchtbaren Boden und die Leute merken es noch nicht einmal, dass sie schon wieder verheizt werden. An dieser Stelle möchte ich erst einmal mein Kommentar schließen.

  34. Sandra:
    Interessant, aber ziemlich kompliziert zu lesen, weil viele Dinge durcheinandergeworfen werden, die eigentlich miteinander nichts zu tun haben.
    Wenn wir vom Hauptthema mal ausgehen, dann hat wohl kaum das Stauffenberg-Attentat was damit zu tun, genauso wenig wie der Euro und der 2+4-Vertrag.

    Deshalb will ich mich nur auf das beschränken, was die Aussage zu Pegida betrifft, – sofern ich das überhaupt richtig verstanden habe. Aus dem letzten Satz geht die Meinung hervor, daß die Leute nicht merken, daß sie verheizt werden. Bleibt die Frage, von wem. Weiter oben steht die These, daß Pegida eine vom System geschaffene Bewegung ist.

    Sehe ich so ähnlich, – weil vielerlei Umstände dazu geführt haben, daß die Leute unzufrieden sind und auf die Straße gehen. Wenn diese Aussage (vom System geschaffen ) aber so verstanden werden soll, daß diese Bewegung „von höchster Stelle“ gelenkt und initiiert wurde, dann kann ich das kaum nachvollziehen.

    Ich schwimme hier etwas, weil ich nicht weiß, wie ich die vorgenannte Aussage verstehen soll.

    Tasache ist aber, daß so manche daran glauben, daß diese Bewegung von „oben“ (vielleicht von der Groko) angeleiert wurde. So war auch die Meinung eines Kommentators bei der Propagandaschau. Als Begründung führte er einen link an, bei dem auf die Bundeszentrale für politische Bildung verwiesen wird.

    Also – die Logik, daß das Gemerkel keinen Spaß mehr dran hat, auf Putin einzudreschen und sich deshalb eine andere Spielwiese geschaffen hat, auf die sie losprügeln kann, in Form von Pegida, – das ist mir zu hahnebüchen. Das Ganze noch in Übereinstimmung mit den Roten, den Blauen, den Grünen und den Linken. Als I-Tüpfelchen ist der Klerus auch mit dabei.

    Allerdings ist mir die Argumentation sowie die Methode bei der Propagandaschau auch etwas suspekt – hoffentlich irre ich mich. Zum einen ist die Kommentarform so gestaltet, daß ich auf diesen entsprechenden Kommentar gar keine Antwortmöglichkeit mehr habe, – er sollte also als Schlußsatz so stehen bleiben. Dazu die Argumentation mit der Bundeszentrale, – den Klub und seine Einstellung kenne ich seit den 70er Jahren.

    Das aber, was mich am meisten nachdenklich macht, ist die absolut fehlende Identitätsangabe (Impressum). Ich denke, daß ich die Gesetze in Deutschland zur Genüge kenne. Wenn jemand auf längere Zeit als völliger Inkognito (ohne Impressum) im Internet bestehen kann, dann muß er zu gewissen Stellen ganz oben schon einen verdammt guten Draht haben.

    Nun ja, – vielleicht (oder hoffentlich) gibts da auch eine andere Erklärung dafür. Wäre fatal, wenn man in so einem Forum da seinen Senf hinsichtlich festgestellter Propaganda in den Medien ablassen würde, nur um Mutti Merkel darüber zu informieren, was und wie da manche beobachten und denken…..

  35. Altes Weib:
    Was ich hinsichtlich Islamisten und Serben geschrieben habe, ist natürlich SO nicht korrekt. Es muß heißen, wie Du richtig sagst, – es gibt auch Muslime dabei.
    Gehen wir mal von der überzogenen Version einer Ansicht (Einstellung, Idee, was auch immer) aus, die durch die Endung „..ismus“ zum Ausdruck kommen soll.
    Z.B. National – Nationalismus, – demnach Islam – Islamismus.

    Also die Serben, die ich kennengelernt habe, waren alles andere als Islamfanatiker. Mein Vater hat damals den Muslim darauf angesprochen, ob er da keine Bedenken hat, als Muslim auch den Slivovitz zu trinken. – Dieser erledigte das in der Form, daß er sich mit dem Glas in der Hand mit dem Rücken nach Osten (Richtung Mekka) drehte, – und der Meinung war, daß der Prophet eben nicht alles sehen muß.

    O.k., das war Ende der 60er Anfang der 70er Jahre, – damals ware mir nie die Idee gekommen, daß der Islam mal zu Problemen führen könnte.

    Mit der anderen Argumentation gehe ich nicht einig, und zwar insofern nicht, daß man nicht unbedingt Beispiele mit Extremen und Exzessen verwendet. Damit meine ich, daß man nicht der Meinung sein kann, , – solange nicht der erste bei uns geköpft wird oder was anderes in der Richtung (Stichwort Sharia), solange braucht man nicht den Teufel an die Wand malen.

    Ich bin der Meinung, – das, was unter der Überschrift (oder Hintergrund) des Islam den unter uns lebenden Mitmenschen angetan wird, das genügt bereits vollauf. Egal, ob es die Genitalverstümmelungen an den Jungen und Mädchen sind (wenns denen Spaß machen würde, dann würden sie wahrscheinlich dabei nicht weinen), – und damit beginnts für mich bereits; – oder obs die auch in Deutschland vollzogenen Zwangsverheiratungen von Mädchen oder die sog. Ehrenmorde usw. betrifft, – man könnte noch einiges aufzählen.

    Schließlich ist der link von wärna nicht aus der Luft gegriffen. Man kann nicht der Meinung sein, – solange in der Stadt xy sowas nicht vorgekommen sind, solange braucht ihr auch nicht auf die Straße gehen…

    Das wäre so ähnlich, als wenn man sagen würde, – solange nicht wieder einer mit gestutztem Nasenbart, schrägem Scheitel und erhobener Hand auf der Matte steht, solange ist ja nichts Schlimmes passiert, – laß doch die Glatzköpfe mit ihren Springerstiefeln sich austoben, die meinen es sicher nicht so…sind nur spätpubertäre Erscheinungen…

    Und nach wie vor laß ich mich nicht davon abbringen, daß diese Dinge, was Ausländer betrifft, zwar bei der Motivation der meisten, die da mitmarschieren, mitspielen, aber doch weit unter der Hälfte anzusiedeln sind, – im Vergleich zu den anderen Problemen, die denen noch mehr auf den Nägeln brennen. Wenn sich die sog. Lokalreporter mal jemanden raussuchen, der sich eben besser artikulieren kann (nicht grade irgendeine Hausfrau vom Land oder einen Sozialrentner), dann würde das schon dabei transparent werden.

  36. @Helmut

    Falls Pegida von oben gewollt ist -was ich vermute-, so ist mir der genaue Sinn/Zweck auch noch nicht klar.
    Neben der Spaltung des Volks, Ablenkung gibs hier noch ne andere „Variante“ -> http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/14/auf-dem-weg-zum-polizei-staat-politiker-schueren-angst-vor-auslaendern/

    Für mich ist noch immer die rasante Verbreitung/Bekanntmachung von Pegida das klarste Anzeichen für eine „false Flag Aktion“.
    Wenn es heutzutage gegen die Regierung geht, dauert es eigentlich eine halbe Ewigkeit, bis es im Mainstream ankommt..

    Knapp 2 Monate nach der ersten Pegida Marsch, wirds eventuell das „Unwort des Jahres“…irgendwie merkwürdig.

  37. Sebbo:
    Du hast recht, man muß alles von allen Seiten beleuchten, wenn man halbwegs auf den Kern der Sache kommen will.

    Aber die rasante Verbreitung – Bekanntmachung, – da bin ich noch unschlüssig.
    Wodurch ist die erfolgt? Durch die Mainstreams. Klar.

    Begonnen hat der Spaß offiziell am 20. Oktober. Da wars unter „ferner liefen“. Da hat kein Mensch drüber berichtet. Gehn wir mal weiter, – ich hab mal jetzt die „Zeit“ herausgenommen. Die erste Meldung war vom 27.11.2014 (5500 Menschen bei rassistischem „Pegida“-Protest in Dresden), also 5 Wochen nach Beginn.

    Da es sich damals um über 5.000 Leute gehandelt hat, haben sie Notiz davon genommen.

    Jetzt muß ich morgen wegfahren, – ich hab jetzt keine Zeit, das genau zu recherchieren, – aber ich vermute, daß es bei den anderen Medien ähnlich war.
    Also von gezielter Hochpäppelung, solange das Pflänzlein noch klein war, um es irgendwo hinzubringen, wo es sonst alleine nicht hingekommen wäre, – ich weiß nicht.

    Eher vermute ich, daß da jeder Zeitungsredakteur Interesse der Leser erwartet, – und die Auflagenzahlen bestimmen doch, wo es heute langgeht. Wenn die Parteifritzen einschl. Kanzlerin etc. da nicht so dagegen geschimpft hätten, – ich denke, dann würde auch nicht so viel berichtet werden.

    Also, – bis jetzt bin ich noch nicht davon überzeugt, daß bei der Verbreitung da irgendwie von oberster Stelle nachgeholfen wird.

  38. @helmut-1

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Ich weiß, dass dieser teilweise etwas wild wirkt, jedoch geht es mir in meinem Kommentar um den Gesamtzusammenhang, weil wir die Ereignisse von heute nicht ohne die Berücksichtigung der Ereignisse der letzten 100 Jahre verstehen können (gilt besonders aufgrund des bis heuer bestehenden Besatzungsstatuts). Ferner planen und handeln die Kräfte im Hintergrund auch in größeren Zeitabschnitten. Die Politclowns und das Stimmvieh denken meist nur in Legislaturperioden. Das NS-Regime konnte auch nur dank eines Staatsstreiches (=Reichstagsbrand) seine ganze Macht entfalten. Ferner wäre ohne die ausländische Finanzierung und Unterstützung durch Großbritannien, der City of London, den USA, den Vatikan und den Zionisten im Allgemeinen kein Aufstieg in dem Ausmaß möglich gewesen.

    Den Link zu dem Video habe ich nur deshalb gepostet, weil es nicht nur eines der sehr wenigen Videos ist, die ich zu diesem Thema für seriös betrachte, sondern die konsequente Fortsetzung der gegebenen Situation bis heuer widerspiegelt (weiß nicht, ob Sie sich dieses Video schon vollständig angesehen haben bzw. wie groß Ihr Wissen darüber ist). D. h. das Stimmvieh jubelt einer im Rahmen von nichtigen Scheinwahlen gewählten Regierung zu und begreift nicht, dass diese nur die Interessen der westlichen Alliierten (speziell USA) vertreten. Man kann ohne weiteres sagen, dass das Schlachtvieh freiwillig seine eigne Schlachter wählt.

    Meine Skepsis gegenüber PEGIDA basiert nicht auf einen Kommentar auf Propagandaschau, sondern meiner persönlichen Wahrnehmung unter Berücksichtigung der Zielsetzung von PEGIDA und deren Ableger. Des Weiteren möchte ich anmerken, dass der Fall der Mauer nicht durch die damaligen Proteste/Demonstrationen in der DDR eingeleitet wurde, sondern es der Plan der selbsternannten Elite so vorgesehen hat (Abwicklung DDR und Ostblock/Sowjetunion).

    Des Weiteren sollten wir uns hierzulande nicht allzu sicher sein, dass wir vor einer Farbrevolution von Soros & Co. immun sind. Dies gilt besonders unter Berücksichtigung seiner Aussagen zur EU. Der sogenannte arabische Frühling war ja auch vom Westen gelenkt und initiiert.

    Klar, kann ich keinen Verselbstständigungsprozess ausschließen, jedoch ist für mich PEGIDA tatsächliche eine vom System gelenkte und initiierte Protestbewegung. Ich traue den Herrschenden dies wirklich zu. Derartige Bewegungen wären nicht die ersten auf dieser Welt. Die wissen ganz genau, dass es im Volk rumort. Daher ist es sehr naheliegend, dass man den Unzufriedenen eine Möglichkeit gibt ihren Frust auf die Straße zu tragen, damit diese nicht auf die Idee kommen eine wirkliche Alternative zu schaffen. Sie brauchen sich doch nur die bestellte Opposition AfD anzuschauen. Ein weiteres Beispiel ist die angebliche Marken. und Produktvielfalt in den Supermärkten. Ein paar große Player gehören alle Marken. Eine wirkliche Auswahl haben Sie nicht. Genau nach demselben Prinzip funktioniert das gesamte System. Leider merken es nur die wenigsten, weil die meisten meinen, dass es eine gute Sache ist, wenn man seine Verantwortung an Dritte abgeben kann.

    Wir leben in einem derartig perfiden System, dass es kaum in Worte zu fassen ist. wie die Menschen verheizt werden bzw. sich verheizen lassen. Einen Aspekt dürfen Sie nicht vergessen, dass die Techniken zur Manipulation der Massen bereits vom NS-/SED-Regime perfektioniert wurden und bis heuer weiterentwickelt wurden. In diesem Kontext stellten die Sowjetunion und bis heuer die USA keine Ausnahme dar (vgl. auch welche Kräfte die alles rekrutiert haben). Leider sind in dieser Thematik Deutsche führend und haben am meisten Erfahrung in der Errichtung von Diktaturen und der Manipulation der Massen. Wenn wir doch einmal ganz ehrlich sind, haben sich in den letzten rund 85 Jahren doch nur die Ideologien geändert. D. h. es wurden nur die bespielten Marionetten ausgetauscht und sonst blieb alles beim Alten. Das beste Beispiel ist immer noch das Geldsystem.

    Vom System aufgeschaltete Blogs gibt es zahlreiche. Besonders gerne wird dieses auch auf dem Themengebiet „Staatssimulation BRD“ gemacht. Mir fällt hierzu z. B. joh-NRW oder die Sonnenstaatland ein.

    Wir leben in einem Wirtschafts- und Finanzsystem, dass nur durch Wachstum (nur endlich möglich) und durch Ablenkung (Brot und Spiele sowie Feindaufbau) bestehen kann. Außerdem ist es wirklich ein alter Hut, dass jene Kräfte, die für ein Problem sorgen, auch jene Kräfte sind, die auch eine Lösung anbieten und schon hat man die Menschen wieder hinter sich versammelt ohne dass diese es merken (vgl. Wahlergebnisse auch wenn diese teilweise gefälscht sind). Leider sind die allermeisten sehr empfänglich in Bezug auf die Führerhörigkeit. Die besten Beispiele waren in der Vergangenheit Sarrazin, der eine Türke und der eine Franzose. Sofort haben sich sehr viele vor diesen versammelt und gejubelt, dass sich endlich ein paar trauen die Wahrheit zu sagen, weil man es selbst nicht darf. Natürlich dürfen die das alle auch, weil es sich nur um eine selbstauferlegte Zensur handelt, die auf Basis eines Obrigkeitshörigkeitswahn resultiert. Ideologien ändern sich, jedoch der Grundcharakter der Menschen bleibt derselbe.

    Ich hoffe, dass ich mit diesem Kommentar meine Position etwas verständlicher formulieren konnte. Falls nicht einfach antworten und nachfragen. Ich werden Ihnen oder Dritten dann antworten. Wie gesagt mir geht es um die Gesamtzusammenhänge und nicht um ein kleines Puzzleteil unter Missachtung des Rests.

  39. Nachtrag:

    Diese Proteste könnten durch den Einsatz von sog. Agents Provocateurs sogar als Möglichkeit zur Ausrufung des Notstandes (G10-Gesetze) genutzt werden und auf diese Weise sogar eine endgültige EU-Diktatur zu etablieren oder einfach in diesen ganzen Wirren eine neue Verfassung auszurufen bzw. zur Abstimmung vorzulegen, um auf diese Weise von der tatsächlich fehlenden Legitimität der BRD-Verantwortlichen (inkl. angeschlossener Verwaltung) abzulenken. Ferner möchten die Politclowns die Söldnertruppe (=Bundeswehr) nicht ohne Grund an allen möglichen Kriegen einsetzen (zum Glück bis jetzt erfolglos), weil auf diese Weise könnten diese bei einer Niederlage (natürlich vorher vereinbart) einen Friedensvertrag abschließen und dieselben Leute könnten alle ihren Posten behalten. Leider weiß nur eine kleine Minderheit von etwa 1 Mio. Menschen wirklich Bescheid was in diesem Land gespielt wird.

    Die BRD-Verantwortlichen haben mit ihren Strippenziehern sehr lange darauf hingearbeitet, dass die Menschen auf die Straße gehen. Wir können nur hoffen, dass es weiterhin ruhig bleiben wird und die ganze Situation nicht richtig eskaliert. Bitte unbedingt beachten: wir haben nur einen Waffenstillstand und dieses Land spätestens seit dem 14. August 1919 unter Fremdverwaltung und seit dem 8. Mai 1945 direkt militärisch besetzt. Die Alliierten können zwar gegenüber uns (sog. „Biodeutsche“ = Vorfahren mit einer Staatsangehörigkeit in einem der Bundesstaaten vor 1914) die Haager Landkriegsordnung zur Anwendung bringen, sind jedoch auf Grund des fehlenden Vertragspartner (=Deutsches Reich) hierzu nicht verpflichtet. Somit sind wir nichts anderes als Vogelfreie (vgl. Politik/Situation hierzulande). Ich denke, dass den allermeisten gar nicht bewusst ist in was für einer Situation wir uns wirklich befinden.

    In der Mitteilung über die Dreimächtekonferenz von Berlin („Potsdamer Abkommen“) vom 2. August 1945 heißt unter Nr. 16 (III. Deutschland; B. Wirtschaftliche Grundsätze) es:

    „… Den deutschen Behörden ist in möglichst vollem Umfange die Verwaltung dieses Apparates zu fördern und zu übernehmen. So ist dem deutschen Volk klarzumachen, daß die Verantwortung für diese Verwaltung und deren Versagen auf ihm ruhen wird. Jede deutsche Verwaltung, die dem Ziel der Besatzung nicht entsprechen wird, wird verboten werden.“

    Dementsprechend schreibe ich auch im größeren Zusammenhang und nicht nur von einem kleinen Puzzleteil. Ich habe in den letzten Jahren genug gelesen, um derartige Positionen ohne weiteres vertreten zu können. Nur leider interessiert sich die Mehrheit nicht für diese Themen, weil sich die Supermarktregale unter der Last der Waren noch durchbiegen und die Mägen gefüllt sind.

  40. Sandra:
    Vieles sehe ich ähnlich. Manches anders, manches wieder differenzierter.
    Was aber Pegida betrifft, da halte ich an meiner Version der historischen Chance für die Bevölkerung fest, wenn es gelingt, daß sich die Friedensmahnwachen mit denen zusammenraufen.

    Hab leider keine Zeit, im Detail einzugehen, bin auf der Abreise, wobei ich die nächsten Tage ohnehin keinen Net-Zugang habe.

    Ein Beitrag über Pegida, den ich im Wesentlichen auch so sehe, existiert im Net:
    https://helmutmueller.wordpress.com/

  41. @helmut – et voila – und schon wieder kommst du mit einem beliebten klischee/vorurteil, das auch von pegidas so gerne verwendet wird. und das klingt ja richtig gut. natürlich hast du was gegen genitalverstümmlung. ich auch. wer nicht?

    nur: was hat das mit islam oder muslimen zu tun?
    du – und die pegidas – stellen da einen zusammenhang her, der sachlich einfach falsch ist.

    warum wendet ihr euch nicht gegen die genitalverstümmelnden christen?
    davon gibt es in afrika sicher genau so viele wie muslime.
    genitalverstümmlung ist KEINE muslimische tradition, die gab es schon lange VOR jesus und mohammed.
    https://www.youtube.com/watch?v=h5tc48iaki0

    warum wendet ihr euch nicht gegen die genitalverstümmelnden juden?
    davon gibt es weltweit – und natürlich auch in deutschland – ganz viele.
    die tun das sogar ganz legal – aber: regt sich die pegida darüber auf?

    nein. pegida – und auch du – bedient einfach vorurteile gegen muslime. aus welchen gründen auch immer. die masse der mitläufer denkt nicht nach sondern läuft mit. wie 1928, 1929, 1930, 1931, 1932 …

    die deutschen und österreicher haben sich nicht wirklich geändert. auf jeden fall nicht viel gelernt.

    und mit mitläufern, die nicht wissen (wollen), worum es geht, kann man das bestehende system nicht kippen. im gegenteil. ich teile die auffassung von sandra und sebbo, dass diese dazu verwendet werden, eine mögliche gegenbewegung abzuwürgen. sie sind auch ziemlich erfolgreich damit.

    ich klinke mich darum auch hiermit aus der diskussion. denn wenn ich meine zeit mit solchen diskussionen verschwende, spiele ich denen ja noch in die hände. es gibt sinnvolleres zu tun.

  42. nur mal so eine Zwischenfrage. Hat einer bei den vielen Pegidamärsche bisher mal ein Platakt gegen TTIP oder TISA gesehen? Es heisst ja das die meisten nicht gegen Islamismus dort mitmachen …

  43. @Helmut-1:

    Ich kann Ihren Optimismus bzw. Ihre positive Position zu PEGIDA sehr gut verstehen. Mir persönlich gehen die Zuwanderer auch auf die Nerven, jedoch marschiere ich dennoch nicht bei PEGIDA mit (schon allein aufgrund meines Wohnortes nicht möglich), weil die ganzen Probleme doch bereits seit Dekaden bekannt sind. Und was macht das Superschlafschaf deutsch? Der wählt weiterhin dieselben Politclowns, obwohl diese immer das Gegenteil von dem getan haben was sie zuvor kommunizierten (vgl. auch meine vorherigen Kommentare zur Situation in der Staatssimulation BRD).

    Plötzlich fällt dem Superschlafschaf deutsch auf, dass man etwas gegen die Islamisierung tun muss? Mehr als nur ein bisschen reichlich spät wie ich finde (=> Bewegung vom System initiiert und gelenkt). Ich denke, dass ich mit meiner Einschätzung gar nicht falsch liege, wenn ich behaupte, dass den Demonstranten i. d. R. der Rechtsstatus und die hieraus resultierenden Folgen dieses Landes nicht bekannt sind. Wer diesen kennt wundert sich nicht über die fehlende Mitbestimmungsmöglichkeit und die Art der Politik. Dies wird doch von den Politclowns offen zugegeben und sogar eure Propaganda-Medien berichten hierüber. Leider interessiert es nur die Wenigsten.

    Beim Finanz- und Wirtschaftssystem (beides absolute Nullsummensysteme) sieht es doch auch nicht viel besser aus. Die allermeisten Leute interessiert es auch gar nicht, weil die noch nicht einmal begreifen können/wollen, dass sie nur deshalb Zinsen auf ihre Spareinlagen erhalten, weil Dritte für umsonst arbeiten müssen.

    Das absurdeste ist jedoch die Situation, dass sich die Leute von den Systemkabarettisten noch veralbern lassen und merken es noch nicht nicht einmal. Gleicher Sachverhalt ist z. B. auch in Bezug die Veranstaltung auf dem Nockherberg zur Faschingszeit gegeben. Klar wird bei solchen Veranstaltungen auch den Politclowns der Spiegel vorgehalten, jedoch ist die eigentliche Botschaft: Seht her, obwohl ihr (Politclowns) so viel Unsinn macht, gibt es noch Beklopptere als euch. Es ist der Pöbel von der Straße, der euch jedes Mal aufs Neue trotzdem wiederwählt.“ Oder wie ich immer zu sagen pflege: „Nur Idioten wählen Idioten und nur Idioten setzen sich für Idioten ein, weil intelligente Menschen niemals Idioten wählen, sondern diese nur zu seinen eigenen Nutzen einsetzen, um nicht selbst auf der Bildfläche erscheinen zu müssen.“

    Mit solchen Leuten können Sie kein System kippen (vgl. auch Kommentar von altes-weib), weil es sich doch nur um besonders nützliche und dümmliche Idioten handelt. Unter Berücksichtigung des hierzulande gelebten Schuldkultes ist es sehr erstaunlich, dass eine Ideologie (hier Islam (alle Religionen sind religiöse Ideologien)) die einen absoluten Fanatismus, Gehorsam und eine absolute Unterordnung einfordert seit mehreren Dekaden gefördert und begrüsst wird, obwohl genau aus diesen Motiven das NS-Regime dämonisiert wird. Die Moslems sagen ja von sich selbst, dass sie für ihr Denken und Handeln nicht verantwortlich sind, weil dies ausschließlich Allahs Wille ist. Dieses Prinzip ist auch hierzulande sehr gut zu erkennen. In diesem Kontext wird lediglich Allah durch irgendeinen Befehl eines „Führers” bzw. Vorgesetzten substituiert. Daher verwundert eine Titulierung der Moslems als Kulturbereicherer nicht wirklich, wobei mich diese dennoch ein wenig erstaunt, weil Juden und Moslems alle Nichtangehörigen ihrer eigenen Ideologie (=Religion) niedriger als Tiere (Judentum: Gojim; Islam: Kuffar) einstufen.

    Dementsprechend fällt auch meine Position zu PEGIDA auch so vernichtend aus.

    Schließen möchte ich meinen Kommentar mit einem Zitat von Immanuel Kant (aus Berlinische Monatsschrift, Dezember-Heft 1784, S. 481-494), weil es am treffendsten die Probleme und die Situation in der BRD und auf der ganzen Welt beschreibt:

    „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung. Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein.“

  44. Wenn einer sowas von Recht hat hinsichtlich dem was gerade in Deutschland läuft, dann ist es Herr Sarazin. In meinem Umfeld erfahre ich auch so viel Verständnis für Emigranten heraus aber man zieht lieber aus Kreuzberg und Neukölln weg um sich diesem Stress mit den eigenen Landsleuten nicht aussetzen zu müssen. Wenn ein Einsatzwagen vor dem Haus hält und dort mit Martinshorn und Blaulicht auftaucht, gehen plötzlich „1000“ Fenster auf aus denen „5000“ neugierige Gesichter schauen für die ich täglich bis in die Puppen arbeiten gehe damit das Kindergeld pünktlich gezahlt werden kann und der 7ner BMW aufgetankt werden kann. Halloooooooo. Ich weis, die haben in ihren Familien ihren Zusammenhalt und unterstützen sich gegenseitig, um sich das alles zu gönnen. Dann kommen noch die armen Schlucker mit Schrottdampfern für ca. 8000 Euro pro Person über das Mittelmeer geschippert um hier in Zukunft Steuern zu erwirtschaften. Hallooooooo

  45. Ich empfehle erneut das Buch :

    NEUKÖLLN IST ÜBERALL
    Heinz Buschkowsky (Bürgermeister)
    Ullstein Verlag

    ISBN 978-3-550-08011-1
    19,99 Euro

    Aus Neukölln ziehen sogar die etwas besser integrierten Ausländer weg!

    Und Glückwunsch an alle Bürger, welche diese Zustände (NOCH) nicht an ihrem Wohnsitz haben. Kann aber noch kommen!! Dann ändert sich zwangsläufig auch die gutmenschliche Meinung über die armen Flüchtlinge.

  46. Die Montagsmahnwache Halle war bei Pegida in Dresden. Hier folgende interessante Erfahrung (mal auf den Satz des Pegidas “Gründers” L.Bachmann achten):

    http://friedensbewegung-halle.de/2015/01/06/ist-pegida-eine-burgerbewegung-wir-haben-es-uns-angeschaut/

    Die Hallenser Friedensdemonstranten haben sich nach Dresden in die Höhle des Löwen gewagt, um sich selber ein Bild zu machen und die wahren Ursachen anzusprechen. Laut Polizei waren 18 Tausend Menschen anwesend. Anonymous behauptete, es wären 30 Tausend und einige Gegner meinten, die Polizei würde lügen und es waren nicht einmal 10 Tausend. Das bestätigte uns mal wieder in unserer Überzeugung, dass man niemandem glauben darf und sich nur selbst ein Bild machen kann.

    Wir haben, ein Banner gemacht, dass nicht die Islamisierung, sondern die Amerikanisierung als das Hauptproblem darstellt. Damit sind nicht die US-Bürger gemeint oder schnulzige Hollywood-Schinken, sondern Totalüberwachung, Drohnenterror, Folter, TTIIP und Kriegspropaganda. Wir wurden nicht müde, das mehrfach zu erklären und ernteten von den meiste Demonstranten Verständnis. Viele haben das Banner fotografieren wollen.

    Dennoch mussten wir uns zweimal rechtfertigen und sollten das Plakat einrollen. Die Dresdner Demonstranten verteidigten uns sogar gegen die Ordner und die Orga.Und wir gaben nicht auf. Während des Umzuges schafften wir sogar das Unmögliche: Wir fanden Lutz Bachmann unter 18 Tausend Menschen ziemlich am Ende des Demonstrationszuges und suchten das Gespräch. Er gab uns zu verstehen, DASS DIE FRIEDENSMAHNWACHEN ZU LAUT WAREN UND ZU VIELEN LEUTEN AUF DIE FÜßE GETRETEN SEIEN.Dann schien er keinen weiteren Dialog zu wünschen, vielleicht hatte er zu viel um die Ohren.

    Wir trafen tatsächlich andere Friedensdemonstranten aus Meißen und Dresden. Wir trafen überhaupt sehr viele nette Menschen, 2 Journalistinnen von der Epoch Times, ein Team vom Süd-Koreanischen Fernsehen KBS und einen französischen Journalisten, denen wir alle ein Interview gaben. Wir hatten das Gefühl, dass eine wachsende Diskrepanz zwischen den Teilnehmern und den Veranstaltern entsteht. Es wurden andere Banner verboten und Menschen, in Zusammenarbeit mit der Polizei, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

    Udo Ulfkotte sprach über Patriotismus, obwohl er doch eigentlich eine Autorität auf dem Gebiet der Medienkritik ist und Medienkritik ein Thema ist, das weniger polarisiert und uns alle betrifft. Jeder wünscht sich doch ehrliche Medien.

    Der “Sparziergang” fühlte sich gespenstig an, ging über matschige Wiesen, dunkle Straßen, kaum Publikum, keine Mainstream-Medien zu sehen und überall schweigsame Demonstranten.Die Stimmung war nicht mit den freundlichen Friedensdemos zu vergleichen und die Redebeiträge auf der globalen Mahnwache in Wien zum Beispiel waren ungleich anspruchsvoller und interessanter.

    Wir waren enttäuscht, obwohl wir auch feststellten, dass die Mehrheit der Menschen völlig normale Bürger waren. Aber wegen der Abkopplung der Veranstalter von diesen Menschen, die für eine Themenöffnung bereit schienen, sind wir der Meinung, dass es sich hier nicht um eine echte Bürgerbewegung handelt und dass viele aufgebrachten Bürger nach einer Mitmachbewegung suchen, nach der Möglichkeit, sich einzubringen, etwas zu verändern.

    Wir geben diese Menschen nicht auf!

    Video dazu ansehen:

    http://friedensbewegung-halle.de/2015/01/06/ist-pegida-eine-burgerbewegung-wir-haben-es-uns-angeschaut/

    Weitere Fakten:

    Auf Facebook antwortet der Frank (Montagsmahnwache Halle / waren bei Pegida, siehe oben) auf folgende Frage:

    Dkm Der Kleine Mann: “Super Aktion Halle!!! Also wenn der “Bachmann-Kommentar” stimmt dann wäre das ein Eingeständnis (“Die Mahnwachen sind zu laut und zu vielen auf die Füsse getreten”)…schade das es davon keine Videoaufnahme gibt.”

    Frank Geppert: “Der Kommentar stimmt, ich habe Zeugen.
    Wir hatten andere Hinweise: Ein Orga-Mitglied hat zugegeben, einen US-Pass zu haben. Wir haben ja mit ihm über Amerikanisierung debatiert. Und der Aufbau, auch die Arbeit der Orga was Versammlungsrecht und Zusammenarbeit mit Polizei angeht, war höchst professionell.
    Das ist niemals eine Bürgerbewegung. Da steckt was Erfahrenes dahinter mit Bezug auf Transatlantik. Den USA nutzt ja auch das Feindbild Islam.
    Wir werden kommenden Sonntag in unserem Video-Chat darüber sprechen”:

    http://www.facebook.com/friedenswaechter

    Für mich „stinkt“ Pegida nicht weniger als der zeitlich passende Anschlag auf das Hetzblatt Charlie Hebdo!

  47. @sebbo :
    nette fundstücke hast du da eingestellt . hier ein foto dazu
    cdn2.spiegel.de/images/image-797985-galleryV9-vjqc.jpg via fefe , link funk. nicht

  48. War einige Zeit im Ausland, ohne Net-Kontakt, und habe nun begonnen, nachzulesen. Nun waren ja im Januar auch gravierende Ereignisse, – wenn man nur nach Frankreich sieht.

    Nach wie vor beobachte ich diese Szene – so gut ich kann, halt aus der Ferne – und versuche, mir mein Bild zu machen.

    Die Links sind ganz interessant und regen zum Nachdenken an.

    Was ich an Wesentlichem erkenne, ist folgendes:

    Diese Bürgerbewegung (egal, wie sie auch heißt), hätte das Potential, eine Revolution loszutreten, – ähnlich hat es auch Killerbiene geschrieben.

    Nach wie vor bleibe ich bei meinen zwei Problempunkten:
    – einerseits müßten sich die verschiedenen Richtungen zusammensetzen (und zusammenraufen), um ein gemeinsames Konzept zu erstellen, das von jedem mitgetragen werden kann. Egal, ob es Hogesa, Pegida, oder Friedensbewegungen sind. Sie müßten den gemeinsamen Nenner suchen, und das wäre schon machbar. Aber dafür muß man in Kompromisse eingehen können und vor allem über den persönlichen Tellerrand drüberschauen.

    – andererseits ist das eine derartige Gefahr für das System, daß es auf alle mögliche Art bekämpft wird. Ob das durch Unterwanderung, durch Verunglimpfung oder sonst was passiert, – ist egal, – das sieht man ja andauernd.

    Ich weiß zum Beispiel nicht, was da hinter dem Lutz Bachmann dahintersteckt, mit seiner gezeigten Hitlerfrisur im Net. Wenn er das wirklich so gemacht hat, dann müßte er ziemlich bescheuert sein. Bleibt die Frage, wie das tatsächlich war. Genauso das mit der Morddrohung und dem Rücktritt, – langsam weiß man nicht mehr, was man davon halten soll.

    Genauso ist die alleinige Tatsache, daß jemand neben einem deutschen auch einen amerikanischen Paß besitzt, für mich kein Bewertungekriterium. Hab z.B. einen Kommilitonen, der hat in den USA einen Betrieb, lebt schon lange dort und hat auch zwei Pässe. Der ist aber deutscher als sonst jemand.

    Ich könnte noch so manche Vorurteile an den Pranger stellen. Wichtig ist, doch, was man denkt, spricht und was man durch seine Werke unter Beweis stellt. So sagte es bereits Gennadius von Marseille vor langer Zeit.

    Was wird kommen:
    Das Prinzip „teile und herrsche“ wird weiter funktionieren, – es wird sich alles im Sande verlaufen. Früher oder später.
    Natürlich hängt das auch hauptsächlich mit den Nichtwählern zusammen, die ihren Arsch auch mal endlich auf die Straße bewegen müßten. Ein Teil dieser Leute hat es ja geschafft, – durch diese Bewegungen. Wenn das aber mit der Zeit austrocknet, dann wird es wohl kaum eine neue Bewegung schaffen, die Leute hinter sich zu vereinen. Und genau das ist ja gewollt.

    Was wird weiter passieren:
    Der sich bereits seit längerer Zeit abzeichnende Rechtsruck in Europa wird sich weiter fortsetzen. Es wird weiterhin wirtschaftlich immer schlechter gehen, – und dann wird der Fanatismus beginnen, und immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Dann wird wieder einer kommen, der das entsprechende Charisma und die notwendige Rhetorik mitbringt, – und dann wird auch der kleine Pinscher hinterm Ofen hervorkriechen und brav mitklatschen. Obwohl es eigentlich gar nicht so die Ideen sind, die ihn persönlich bewegen. Aber er merkt, daß er sich dann plötzlich auf der Siegerstraße befindet, – und das ist nach einer Zeit der Entbehrungen, der Frustration und des Gedemütigt-Werdens mal was ganz anderes.

    So war es nach der Weimarer Republik, so wird es wieder kommen. Die Frage bleibt, ob es dann bei einem deutschen Vormarsch bleibt, mit anschließenden Nachahmern wie Mussolini und Franco,Papadopoulos und Antonescu, oder ob was Neues entsteht, – so mit europaweiter Bedeutung und einem gesamteuropäischen Führer.

    Fest steht, – rosige Zukunftsaussichten sehe ich nicht. Neben unserm „europäischem“ Problem ist ja noch das Hegeomniestreben der Amis, getarnt durch die Nato, die schon lange kein Verteidigungsbündnis mehr ist, sondern sich zu einem Angriffsbündnis gewandelt hat.

    Wie lange der Russe sich dabei noch auf die Füße treten läßt, bleibt die Frage. Spätestens, wenn sich die wirtschaftliche Talfahrt so fortsetzt wie es sich seit einiger Zeit abzeichnet, dann muß er was tun, um nicht die Revolution im eigenen Land zu fördern. Das probateste Mittel dabei war und ist immer noch der Ruf zu den Waffen. Damit verstummt dann die Kritik und das Volk eint sich hinter dem Präsidenten. Die paar, die dann dagegen halten, werden per Gesetz kalt gestellt.

    Alles haltlose Utopien?
    Warten wirs mal ab. Hoffentlich habe ich unrecht.

  49. @Helmut

    Da ich wenig Zeit habe, bin ich so unverschämt und schicke als „Antwort“ auf deinen Beitrag, nur 2-3 lesenswerte Links….

    Das Potenzial wäre/ist da, da stimme ich dir zu. Zur „Akte“ Bachmann muß ich sagen, so doof kann man nicht sein. Entweder wurde der bewußt ausgesucht ( um ihn zu gegebenem Zeitpunkt abzuschießen ) oder die Sache ist Ihm über den Kopf gewachsen ( ich tippe auf 1. ).

    http://konjunktion.info/2015/01/pegida-der-zirkelschluss-ist-vollbracht/

    http://www.neopresse.com/politik/dach/kommentar-ist-pegida-eine-medial-gesteuerte-ablenkungskampagne/

    Die Bewegung Pegada hatte heute ihren ersten „Auftritt“ und siehe da, laut Spiegel alles Neonazis und Verschwörungstheoretiker.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegada-demo-in-erfurt-gegen-die-amerikanisierung-des-abendlandes-a-1014839.html

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