Obama macht Drohnen-Todesliste zur Chefsache



31. Mai 2012, verfasst von Bürgender

Barack Obama hat beschlossen, nun höchstpersönlich Todeslisten für Drohnen-Angriffe im Nahen Osten abzusegnen. Angeblich will er dabei „die Leine ziemlich kurz halten“, wie ein Sicherheitsberater verriet. Die Angriffe werden jedoch ohne UN-Mandat durchgeführt und die entsprechenden Staaten klagen über eine extrem hohe Anzahl ziviler Opfer.

Friedensnobelpreisträger Barack Obama billigt die Todeslisten für Drohnen-Angriffe im Jemen, Somalia und Pakistan von nun an höchstpersönlich, wie die New York Times berichtet. Einmal pro Woche beraten laut dem Bericht der US-Präsident und über 100 Mitglieder des nationalen Sicherheitsteams über eine gesicherte Videokonferenz, wessen Namen bei anstehenden Drohnen-Angriffen auf die Liste gesetzt werden.

Obama selbst wird dann die höchste entscheidende Instanz in dieser Frage sein. Sicherheitsberater Thomas Donilon sagte: „Er (Obama) ist entschlossen, dass er künftig entscheiden wird, wie weit diese Operationen gehen werden und hat angekündigt, die Leine in dieser Sache ziemlich kurz zu halten.“ Laut dem Bericht hat bisher kein anderer US-Präsident in der Geschichte eine solche Position eingenommen. Das Weiße Haus hat sich dazu bislang noch nicht geäußert.

US-Verteidigungsminister Leon Panetta bezeichnet den Einsatz der Drohnen verteidigt als die „präziseste Waffe, die wir haben.“ Die meisten Opfer der Angriffe sind jedoch Zivilisten. So behaupten etwa pakistanische Menschenrechtler, dass 93% aller Opfer Zivilisten sind. Die UNO hat die Anschläge als gezielte Tötungen denunziert und sagte, dass sie gegen das Völkerrecht verstoßen. Über diese Todesliste zu entscheiden wird sicherlich keine leichte Aufgabe für den Nobelpreisträger.

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7 Kommentare zu "Obama macht Drohnen-Todesliste zur Chefsache"

  1. Tauschhandel | 31. Mai 2012 um 13:20 |

    Naja, 93% tote Zivilisten heißt aber immernoch, dass 7% Terroristen getötet wurden. Was auch immer ein Terrorist ist. Da denen da oben Zivilisten offenbar scheiß egal sind, handelt es sich dabei doch um einen Erfolg!

  2. Erik der Wikkinger | 31. Mai 2012 um 15:22 |

    Ich fordere Sanktionen im UN Sicherheitsrat gegen die staatsterroristischen Drohnenangriffe der USA

  3. 93%Zivilisten sind Zuviel 1 Zivilist ist ja schon Zuviel,
    Übrigens Tauschhandel bist du auf Drogen? das heißt nicht das 7%Terroristen sind, genau so gut können das Soldaten gewesen sein.
    außerdem für jeden toten Zivilisten der noch lebende angehörige hat werden alle überlebenden der Familie zu Terroristen weil sie sich rächen wollen.
    soviel zum Thema
    Tauschhandel wenn du keine Ahnung von der Welt hast dann halt doch einfach die klappe

  4. Tauschhandel | 31. Mai 2012 um 16:40 |

    @chris
    ….und wenn du keine Ahnung von Ironie hast, dann halt doch du einfach die Klappe.

  5. Myferkel | 31. Mai 2012 um 18:27 |

    Liebe Leut, in der gestressten Welt ist Ironie manchmal schwer…also rauft euch zusammen gegen die 1%, , organisiert euch, denn sie teilen euch und herrschen euch. Dass ist ihr Ziel, die Kleinen Arbeiter wollen sie ausbeuten, gibt ja mehr als genug von dem Stimmvieh, und wen bestelln ihr euch bekämpft, dann können sie uns sogar ohne Brot und Spiele regieren…dass lenkt ab vom Wesentlichen und dann können sie unsere Volkszertreter einfacher schmieren, zur totalen Überwachung, vor dem bösen Bürger und härteren Gesetzen, sowie Outdoor-KZ in den USA…die haben ert gerade 30’000 neue Hubschrauber drohnen bei Lockheed bestellt…fûr was wohl. Möchte zu gern die nächsten Pläne und Volksverräter am heutigen Bilderbergermeeting kennen!

  6. http://www.bild.de/regional/koeln/terrorismus/obama-jagt-koelner-islamist-24483888.bild.html

    wow, selbst die Bild-Zeitung schreibt unverholen die Wahrheit. Damit hätte ich so nicht gerechnet.

  7. von allen guten geistern verlassen | 2. Dezember 2013 um 12:13 |

    Der menschliche Wahnsinn!!!

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