Nach Atomtest:
Nordkorea weist Bericht über 200 Todesfälle zurück


Militär/Nordkorea

Nordkorea hat einen japanischen Bericht zurückgewiesen, nach dem 200 Menschen nach einem Atomtest gestorben sind. Es handle sich dabei um eine US-japanische Verleumdungskampagne.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Nordkorea 200 Tote Atomtest
Nordkorea 200 Tote Atomtest, Bild: Gegenfrage.com

Nordkorea hat einen Bericht japanischer Medien zurückgewiesen, wonach mehr als 200 Menschen bei einem Einsturz eines Tunnels auf einem nordkoreanischen Atomtestgelände Anfang September ihr Leben verloren hätten.

Das japanische Fernsehsender Asahi hatte am Dienstag berichtet, dass ein Tunnel auf dem Punggye-ri-Atomtestgelände unter dem Berg Mantap im Nordosten Nordkoreas eingestürzt sei. Darin kamen den Meldungen zufolge 200 Menschen ums Leben.

Nordkorea weist „Desinformation“ zurück

Nordkoreas offizielle Nachrichtenagentur KCNA wies den Bericht des japanischen Senders als „Desinformation“ zurück. Dieser „falsche Bericht“ sei ein Versuch, Nordkoreas Fortschritte in der Nukleartechnologie zu „verleumden“, so die Agentur.

Der Bericht „beweist eindeutig, dass die USA und die Japaner verzweifelt versuchen, Nordkorea politisch und moralisch zu verleumden. Jetzt, wo es schwerer für sie wird, die Entwicklung einer nordkoreanischen Nuklearstreitmacht durch militärische Bedrohung und barbarische Sanktionen einzudämmen.“

Nordkorea testet am 03. September eine Wasserstoffbombe. Nach Einschätzungen japanischer Experten war sie achtmal stärker als die Atombombe, die die USA im Jahr 1945 über Hiroshima abwarfen und über 200.000 Zivilisten töteten.

Quellenangaben anzeigen
kcna

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Nach oben scrollen