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Nein, ich gliedere mich nicht ein

Schau an, da bin ich also wieder auf der schwarzen Liste von FOCUS. Es geht um folgendes:

Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach wird seinem Hardliner-Image wieder gerecht: Ausländern, die sich Sprachkursen verweigern, sollen nach seinem Willen die Sozialleistungen gekürzt werden.

Der CDU-Politiker will Maßnahmen ergreifen gegen die Ausländer, die wegen Sprachschwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt schwer vermittelbar sind, aber die entsprechenden Kurse nicht annehmen: „Viele, die verpflichtet wurden, an einem Sprachkurs teilzunehmen, damit sich ihre Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern, kommen einfach nicht. Die können nicht weiter die vollen Sozialleistungen beziehen“, sagte Bosbach dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Die Parallelgesellschaft >>

Meinen Finger in die Wunde legend, schlug ich den Redakteuren von FOCUS vor:

“Die Alternative zu einer Strafe

Wie sieht es mit folgender Alternative zu einer Strafe aus? Die nicht eingliederungsbereiten Gäste in ein Flugzeug setzen, dieses verplomben und ab nach Hause schicken. Es soll sich hierbei um einen absolut effektiven Insidertip handeln – laut Aussage des Gutmenschen Claudia Roth. Und immerhin handelt es sich bei dieser Dame um eine Koryphäe auf diesem Sachgebiet.”

Ich frage mich, was Einwanderer überhaupt in Deutschland wollen, wenn sie Deutschland in ihr Herkunftsland umgestalten wollen? Da ist es doch einfacher gleich zu Hause zu bleiben.

Wer es nicht versteht sich in diesem Land einzugliedern, sollte sich mit den Einwanderungsbedingungen in Kanada, Australien und Neuseeland auseinandersetzen. Danach unterhalten wir uns gern einmal. In Australien zahlen Sie als Einwanderer Ihren verpflichtenden Sprachunterricht selbst. Ausnahmen werden nur für anerkannte Kriegsflüchtlinge und Personen mit Sprachnachweis gemacht.

Interessant ist in dem obigen Artikel die Bezeichnung von Wolfgang Bosbach als Hardliner. Wer definiert, wer ein Hardliner ist? Ist man schon ein Hardliner, wenn man selbständig denkt und gegen die öffentliche Meinung einer Maybritt Illner oder einer Anne Will argumentiert? Wie dem auch sei, eines ist in diesem Land so sicher wie das Amen in der Kirche: es trifft jene die Hardliner-, Rechts- oder sogar Nazikeule, die nicht in das Gutmenschentum einstimmen. Ein vermeintliches Totschlagargument, welches schon manch einen einknicken ließ.

Hallo aufwachen, das ist hier eine echte Bananenrepublik und eine Scheindemokratie. Wer offen Mißstände anspricht wird mundtot gemacht.

Merke: Wahrheit und Klarheit ist in diesem Land schon lange nicht mehr gewünscht.

Abschließend noch eine Frage an die Gutmenschen:

Wo seid Ihr, die Berufsbetroffenen, wenn die Deutschen betroffen sind?

An die Redaktion von FOCUS gerichtet:

Ich biete Ihnen eine Wette an: Halten Sie dagegen? Ich behaupte: Es wird Deportationen zugewanderter Mitbürger in großem Stil in ihre Herkunftsländer geben, weil Millionen arbeitslose Einheimische überall auf den Straßen randalieren werden und fordern, daß die Zuwanderer endlich wieder gehen. Ich schlage einen geringen Wetteinsatz vor: Wir wetten darum, wer am Ende recht hat. Nehmen Sie Gutmenschen die Wette an?


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2 Antworten zu "Nein, ich gliedere mich nicht ein"

  1. Dieter sagt:

    Der alles entscheidende Grund, warum sich in diesem Land kaum noch jemand traut, offen seine wirkliche Meinung zu sagen, ist die Existenz dieses Gummi-Paragraphen “130 Volksverhetzung”. Nach diesem sonst nur noch in Diktaturen vorhandenen Paragraphen wird bei uns jeder mit Gefängnis bedroht, der es wagen sollte, von den von einer bestimmten übermächtigen Gruppe vorgegebenen Meinungen abzuweichen. In Deutschland wird deshalb Meinungsfreiheit nur wieder möglich sein können, wenn zu allererst dieser Gummi-Paragraph 130 ersatzlos gestrichen würde. Aber diese Forderung müßte dazu erst in den Diskussions-Vordergrund gerückt werden. Aber unser Journalismus traut sich aus Angst an dieses Thema nicht heran.

  2. Gwendolina sagt:

    Ich kann mich meinem Vor-Kommentator da nur anschließen. Dass ein solcher Paragraph nicht in allen Ländern existiert, war mir allerdings nicht bewusst. Danke für die Information. Zur Ergänzung einen Kommentar, den ich in diesem Zusammenhang woanders gelesen habe und hier wiedergebe: Wieso ist es keine Volksverhetzung, wenn Anhänger der Aktion “Pro Köln” öffentlich und mit schweigender Zustimmung von offizieller Seite als “Nazischweine” bezeichnet werden?

    Nur in einem gehe ich mit dem Blog-Verfasser nicht konform: Die Strippenzieher im Hintergrund als “Gutmenschen” zu titulieren halte ich für euphemistisch und damit nicht für das Wort der Wahl, denn sie sind m.E. das Gegenteil von “gut”, sie tun nur so “als ob” – und das ist das eigentlich Gefährliche an ihnen. Sie bedienen sich systematisch dieses Gutmenschen-Anscheins, um ihr eigentliches und eigennütziges Interesse zu verbergen und nicht angreifbar zu machen: Den Erhalt einer gigantischen Sozialindustrie mit jeder Menge Posten und Pöstchen für sich und ihre Seilschaften – ähnlich der “Gesundheitsindustrie”, die allen möglichen dient, nur nicht den Kranken (darum heißt sie auch Gesundheitspolitik, weil sie krank macht …)

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