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Nach dem 27.09.2009 lassen die Politiker die Hosen runter
25. August 2009 | Einen Kommentar hinzufügen
Das sogenannte “Stillhalteabkommen” zwischen Industrie und Politik soll gelten bis zur Bundestagswahl am 27.09.2009, so lange möchte die Regierung den künstlichen “Aufschwung” wieder und wieder am Leben erhalten. Danach werden unsere lieben Volksvertreter wohl die Hosen herunterlassen. Doch was erwartet uns dann?
Viele bürgende Leistungsträger in der Industrie dürften die Krise mit voller Wucht zu spüren bekommen. Zahlreiche Konzerne werden ganz schließen, andere werden sich durch Massenentlassungen “gesundsanieren”, ein paar ganz wenige Konzerne werden diese Krise unbeschadet überstehen. Das trifft aber nur auf die zu, die jetzt innovativ und für neue Märkte offen sind. Die Firmen, die jetzt an Werbung und Entwicklung sparen, und einfach nur noch dreistere Verkäufer einstellen um ihren alten Schrott zu verhökern, sind dann vermutlich die ersten, die fallen.
Nun bleibt die Frage offen, wen sich die Politik als Sündenbock herausgesucht hat: die Leistungsträger (die direkten Arbeiter) oder die Umverteiler (den indirekten Bürokratieapparat). Aus Gewohnheit wird man wohl spontan sagen “die Leistungsträger”, aber kann man dort wirklich noch so viel mehr abzwacken? Der Leistungsträger bezahlt sein kreditfinanziertes Eigenheim im Wert von 230.000 bereits nachweislich mit einer echten Arbeitsleistung von mehr als 850.000 Euro. Den gesamten Überschuss teilen sich die Eliten (Banken und Politik). Was will man dem Leistungsträger denn noch nehmen?
Eine Möglichkeit wäre diese: Mehrwertsteuer rauf, sämtliche Steuervergünstigungen (Steuerklasse 3) streichen, Reichensteuer einführen (wer ist eigentlich genau “reich”?), Einkommenssteuern erhöhen, Sozialleistungen kürzen , starke Inflation oder Hyperinflation und und und… Eine andere Möglichkeit wäre, den indirekten Bürokratieapparat zu “entschlacken”. Auf jeden Fall werden wir, die Leistungsträger, dann nicht mehr mit Samthandschuhen angefasst werden, so viel ist klar.
Ein paar weitere gute Prognosen und Ideen zur Abhilfe gibt’s auf hartgeld.com mit einem Gast-Artikel zum Thema von Gerhard Spannbauer (krisenvorsorge.com):
>>> Gerhard Spannbauer – Tage der Wahrheit (PDF)
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