Morgan Stanley bezahlt 3% der 2008-Rettungsgelder zurück


USA/Wirtschaft

Morgan Stanley hat sich dazu bereit erklärt, Wertpapiere in Höhe von 3,2 Milliarden Dollar zu verkaufen. Damit soll ein Teil des Rettungspakets in Höhe von 107 Milliarden Dollar nach Ausbruch der Krise im Jahr 2008 zurückgezahlt werden.

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(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Die US-Großbank Morgan Stanley hat im vergangenen Monat eingewilligt, Papiere im Wert von 3,2 Milliarden Dollar zu veräußern, um Rettungsgelder aus dem Jahr 2008 zurückzuzahlen. Morgan Stanley wurde nach Ausbruch der Krise im Jahr 2008 mit 107 Milliarden Dollar vor dem Zusammenbruch gerettet, somit entspricht die zurückgezahlte Summe rund 3 Prozent.

Mit 107 Milliarden Dollar hat Morgan Stanley laut einem Bericht der Washington Post mehr Rettungsgelder erhalten, als jede andere Bank. Platz 2 belegte die Citigroup mit fast 100 Milliarden, die Bank of America 91 Milliarden. Unter Europas Spitzenkandidaten befanden sich die Royal Bank of Scotland mit 85 Milliarden und die Schweizer UBS mit 77,2 Milliarden Dollar.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2015 befindet sich Morgan Stanley auf Platz 4 der riskantesten Banken der USA. Das Institut hatte im vergangenen Jahr eine Bilanzsumme von 0,8 Billionen US-Dollar und hielt gleichzeitig Derivate in Höhe von 38,5 Billionen US-Dollar.

Quellen: True Activist, New York Daily News, Washington Post

1 Comment

  1. Ungläubiges Staunen….Soviel Dummheit gibt es nicht. Alles ist in den Firmen- Staaten geplant, um bei der Konkursbilanz alle Vermögen zu neutralisieren – ich meine natürlich, durch korrupte Parlamentarier zu stehlen….

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