Treffen der Außenminister:
Nordkorea und Kuba kritisieren „imperialistische“ USA


Kuba/Nordkorea/Politik

Bei einem Treffen der Außenminister betonten Kuba und Nordkorea ihre Ablehnung gegenüber der „Terrorliste“ der USA, auf der beide Staaten aufgeführt sind.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Kuba Nordkorea Terrorliste USA
Kuba Nordkorea Terrorliste USA, Bild: Gegenfrage.com, Flaggen: gemeinfrei

Der kubanische Außenminister Bruno Rodriguez Parrilla begrüßte seinen Amtskollegen Ri Yong Ho aus Nordkorea zu einem offiziellen Besuch auf der karibischen Insel. Thema war unter anderem eine Liste der USA, auf der verschiedene Staaten aufgeführt sind, die laut Washington den Terrorismus unterstützen.

Zuletzt setzte US-Präsident Donald Trump auch Nordkorea auf diese Terrorliste, was die Regierung in Pjöngjang als „schwere Provokation“ verurteilte. Weitere darauf befindliche Staaten sind der Sudan, Syrien, der Iran und Kuba.

„Sollte schon vor langer Zeit passiert sein. Sollte schon vor Jahren passiert sein“, so Trump diesbezüglich. Für die kommende Woche kündigte die US-Regierung darüber hinaus weitere Sanktionen gegen das kommunistische asiatische Land an.

Beide Außenminister lehnten „von der US-Regierung zusammengestellte Listen ab, die als Grundlage für die Anwendung völkerrechtswidriger Zwangsmaßnahmen dienen“ soll. Ri und Rodriguez forderten die USA dazu auf, die Souveränität, Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und territoriale Integrität beider Nationen zu respektieren.

Eskalation der Spannungen

Sie drückten ihren Wunsch nach einer friedlichen Beilegung politischer Streitigkeiten und der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten aus. Besorgnis äußerten die Minister bezüglich der Eskalation der Spannungen und der militärischen Übungen auf der koreanischen Halbinsel.

„Die Situation auf der koreanischen Halbinsel verschlechtert sich und ist angespannt, weil die Imperialisten verstärkt mit militärischen Mitteln operieren“, sagte Ri gegenüber Rodriguez, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldet.

Beide Minister betonten die freundschaftlichen bilateralen Beziehungen ihrer Länder, die bereits von ihren historischen Führern Fidel Castro Ruz und Kim Il Sung geknüpft wurden. Kuba und Nordkorea werden kommunistisch regiert, was die beiden Länder verbindet.

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telesur

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