Krieg die „Lösung für die Krise des Kapitalismus“ – Evo Morales


Bolivien/Politik

Krieg ist eine Kultur des Todes und das Instrument des Imperialismus für die Herrschaft, schreibt der bolivianische Präsident Evo Morales auf Twitter.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Boliviens Präsident Evo Morales hat die derzeitigen internationalen Konflikte kritisiert und argumentiert, dass der Krieg von „imperialistischen“ Mächten genutzt wird, um die Krise des Kapitalismus zu beenden.

„Krieg: eine Kultur des Todes und das Instrument des Imperialismus für die Herrschaft, was sie als Lösung für die Krise des Kapitalismus verwenden“, twitterte er gestern. („Guerra: cultura de muerte e instrumento del imperialismo para la dominación, que utilizan como solución a la crisis del capitalismo.“)

In weiteren Tweets schrieb er, dass Länder wie die Vereinigten Staaten diese Spannungen als Werkzeug nutzen, um die Öffentlichkeit von den sozialen, politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Problemen abzulenken, die aus dem kapitalistischen System entstehen.

Trumps Kriegsdrohungen an Nordkorea

Morales kritisierte auch die „Zorn und Feuer“-Aussage von US-Präsident Donald Trump, eine offene Kriegsdrohung an Nordkorea. Diese bezeichnete er in einem anderen Tweet als „Beleidigung für die gesamte Menschheit“.

„Statt der Feuer und Zorn-Drohungen der Vereinigten Staaten müssen wir stattdessen Dialog, Frieden und soziale Gerechtigkeit vorschlagen“, betonte der bolivianische Führer. Morales rief die Menschen dieser Welt dazu auf, die radikale Position der Vereinigten Staaten aufzuzeigen. Denn „in diesen Kriegen gewinnt das Imperium und die Menschen verlieren.“

Evo Morales

Bereits in früheren Reden kritisierte Boliviens Präsident die Kriege der USA scharf und bezeichnete diese als lukratives Geschäft des Kapitalismus und Ursache für die weltweite Armut. Morales ist seit dem 22. Januar 2006 der Präsident des südamerikanischen Landes.

Quellenangaben anzeigen
twitter, telesur

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