Klimaerwärmung vs. Eiszeit
Was ist gefährlicher: Eine Erdabkühlung oder eine Erderwärmung? Oder anders gefragt: Wer ist gieriger, George W. Bush oder Ronald Reagan? Al Gore oder Richard Nixon? Helmut Kohl oder Angela Merkel? Gordon Brown oder Harold Wilson? Kann man alle diese alten und neuen Politiker womöglich sogar ganz vergessen und muss die strippenziehenden Gierhälse in der Industrie und in den Banken suchen? Gut möglich. Fakt ist jedenfalls, dass wir, von wem auch immer, ausgenommen werden wie Weihnachtsgänse, wegen nichts und wieder nichts. Begründet wird das seit vielen Jahrzehnten unter anderem mit der sich ändernen Erdtemperatur. Doch leider ändert sich nicht nur die Erdtemperatur, sondern auch die wüsten Wetterprognosen der “Experten” samt ihrer düsteren Zukunftsszenarien.
Liest man aktuelle Artikel des SPIEGEL, könnte einem Angst und Bange werden. Schon bald dürfte die gesamte Erde einer riesigen Sauna gleichen, das Festland wird wegen schmelzender Polkappen überschwemmt und die Eisbären sterben sowieso alle bei 3°C Temperaturanstieg:
Der Mensch handelt aus persönlicher Erfahrung. Viele haben Schwierigkeiten, sich vorzustellen, dass eine Seuche ganze Landstriche entvölkern kann – obwohl dergleichen schon oft vorgekommen ist. Ähnliches gilt für Vulkanausbrüche oder Meteoriteneinschläge, die ganze Regionen oder gar Kontinente verwüsten. Der Klimawandel aber ist in dieser Hinsicht noch gefährlicher.
SPIEGEL 2009
Es ist zugegebenermaßen seltsam, soetwas bei momentanen -17°C Außentemperatur zu lesen. Sollte man die Warnungen orakelnder SPIEGEL-Journalisten also ernst nehmen? Unangenehm und unfair wird es erst, wenn man uns aufgrund dieser Behauptungen an den Geldbeutel geht, man erinnere sich an den skurrilen Klimazonen-Aufkleber, eine Klimasteuer rollt wohl auch schon an.
Schwachsinn?
Ich wage keine Wetterprognose, sicher wird es in Zukunft kälter oder wärmer werden. Das ist ganz normal, da die Erde, die Sonne und alle anderen Planeten ständig in Bewegung sind. Doch maße ich mir an, hier einen ganz großen Betrug zu erkennen, der in erster Linie viel Geld kostet und sonst überhaupt keinen Effekt hat. Denn blickt man 30 Jahre in die Vergangenheit, hatten unsere damaligen “Experten” nicht panische Angst vor einer Erderwärmung, sondern vor einer Eiszeit.
So schrieb der SPIEGEL in Heft 33/1974:
Weit dramatischer kündigte sich unterdes der globale Klima-Umschwung in Südostasien, Afrika oder auf dem südamerikanischen Kontinent an. Sintflutartige Regenfälle überschwemmten in jüngster Zeit immer öfter Teile Japans oder Perus. In Argentinien, in Indien und Südafrika sanken im letzten Winter die Temperaturen auf Werte. wie sie seit Beginn der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung vor etwa 300 Jahren noch nie registriert wurden.
Oder auch in Heft 33/1979:
Heftige Vulkanausbruche könnten nach Ansicht von Klimaforschern eine neue “kleine Eiszeit” auslösen: Die oft jahrelang in der Stratosphäre schwebenden Ascheteilchen blockieren die Sonneneinstrahlung.
SPIEGEL Heft 28/1981:
“Die Lösung ist, die Ozeane aufzuheizen bis zu Wärmegraden, wie sie vor 20 Jahrmillionen herrschten. Damals gab es keine Eiszeit; und es könnte, wenn das Tiefsee-Wasser wieder so warm gemacht würde, auch künftig keine mehr geben.” (…) In etwa zehn Jahren, meint Hoyle, seien dann die gegenwärtig vorhandenen Wärmereserven der Meeresoberflächen erschöpft. Regen würde Schnee, Eisflächen deckten Felder und Weiden. Deshalb gelte es, diese kritische Periode zu verlängern. Sein Rat: Die Menschheit solle der Erde ein Wärmepolster zulegen, indem sie das Kaltwasser der ozeanischen Tiefen hochpumpt und von der Sonne bescheinen läßt.
Tja, was denn nun? Kalt oder warm? Vulkandecke oder Ozonloch? Tatsache ist, dass die Daten geschönt dargestellt und absichtlich falsch gemessen werden, ganz so, wie es unsere Eliten gerade brauchen. Und die Journalisten der diversen Mainstream-Käseblätter steigen natürlich voll darauf ein.
Wie verlässlich sind überhaupt unsere Wetterprognosen?
Auf Wikipedia liest man folgendes:
Heute ist eine Prognose für die kommende Woche ungefähr so zuverlässig, wie sie es vor dreißig Jahren für den nächsten Tag war. Die 24-Stunden-Vorhersage erreicht eine Eintreffgenauigkeit von gut neunzig Prozent. Die Treffsicherheit für die kommenden 3 Tage beträgt etwas mehr als 75%. Teilweise ist die Wettervorhersage nicht so verlässlich, wie die Allgemeinheit und verschiedene Fachgebiete es sich wünschen. Dies hängt vor allem mit drei Ursachen zusammen:
- der unvollständigen Kenntnis des tatsächlichen Geschehens in der Erdatmosphäre (unvollständige Daten bzw. aus einem zu weitmaschigen Netz)
- dem chaotischen (nicht vorhersehbaren) Anteil im Wettergeschehen
- der (noch immer) unzureichenden Genauigkeit der rechnerischen Modelle: aus Gründen der Rechenzeit und der großen anfallenden Datenmengen können die beteiligten Luft- und Wassermassen noch nicht mit zufriedenstellender Genauigkeit berücksichtigt werden. Es spielen zu viele einzelne Faktoren eine Rolle, deren Zusammenspiel man bis dato und auch in näherer Zukunft nicht vollständig analysieren kann. Daher machen lokale Einflüsse wie Gebirge und ihre unregelmäßig geformten Hänge, Effekte unterschiedlicher Einstrahlung durch „falsch“ berechnete Bewölkung, der Bewuchs (Wald zu Acker!) oder das Gestein so viel aus, dass die Treffsicherheit für die nächsten 4 bis 7 Tage erheblich sinkt. Keine der heute verwendeten Methoden reicht über zwanzig Tage in die Zukunft hinaus, so dass längere Vorhersagen z. B. saisonale Wetterprognosen nur noch unseriös sind und von den meisten Wetterberichterstattungen im Fernsehen und Radio auch gemieden werden.
Das Wetter von übermorgen genau vorherzusagen ist demnach bereits nicht mehr möglich, prima.
Was können wir also tun?
Wir sollten uns nicht in Panik versetzen lassen und diesen Quatsch nicht unterstützen, ganz einfach. Umweltbewusst zu leben ist richtig und sollte von jedem mehr oder weniger umgesetzt werden, doch hat das nichts damit zu tun, Aufkleber zu kaufen oder Autos abzuwracken. So wirft man diesen Aasgeiern nur noch mehr Geld in den Rachen. Auch sollte man die Medien boykottieren, die diese Hysterie verbreiten. Dass ein Klimawandel stattfindet ist ganz normal, wohin die Reise geht wissen die aber mit Sicherheit auch nicht.

