Jim Sinclair: Gold remonetisiert sich auf den Märkten

01. April 2012 von Bürgender

Der berühmte Trader und Investor Jim Sinclair ist der Meinung, dass sich die Vereinigten Staaten im Wirtschaftskrieg mit einigen asiatischen Staaten befinden. Gold remonetisiere sich darum zunehmend auf den internationalen Märkten. Die wirtschaftlichen Spannungen hätten einen unmittelbaren Einfluss auf den Goldpreis.

Gold sei “die Währung der Wahl”, sagte der berühmte Trader und Investor Jim Sinclair im Gespräch mit King World News. Die USA hätten mit einigen asiatischen Staaten einen Wirtschaftskrieg begonnen, was unmittelbaren Einfluss auf das Edelmetall habe. International gewinne Gold darum immer mehr an Bedeutung. “Die Wallstreet zieht in den Krieg und deren Waffe ist Geld. Es gab Zeiten, in denen wir in den Krieg zogen und unsere Waffe eine Armada an Schiffen war”, so Sinclair, “doch heute sind es Dollars”.

“Wir ziehen in den Krieg, doch wird es uns die andere Seite gleich tun, was auch immer sie dann als Waffe einsetzen werden”, fügte er hinzu. Eine der amerikanischen Geld-Waffen sei etwa das Transfersystem SWIFT. “SWIFT sitzt in Belgien und bisher wurde es noch nie als US-Waffe diskutiert, aber glauben Sie mir, es ist eine US-Waffe”, so der Investor. Was die dem Iran auferlegten Sanktionen angehe werde Indien kooperieren müssen oder die Folgen tragen. Sinclair zieht Parallelen zum Irak-Krieg, streng nach dem Motto: “Bist du nicht mit uns, dann bist du gegen uns.” Nur heiße es dieses Mal: “Bist du nicht mit uns, dann bist du ohne SWIFT-System.”


Die Freunde der USA würden über diese Vorgehensweisen nicht sonderlich begeistert sein, “falls es überhaupt noch Freunde der USA gibt”, betonte Sinclair. Die USA könnten nicht einfach darüber entscheiden, wessen Wirtschaft heruntergeprügelt werde, und wessen nicht. Etwa Indien lehnt Sanktionen gegen den Iran strikt ab. Genau so China.

Die Folge sei, dass in asiatischen Ländern wieder eine Art Tauschhandel aufblühe. “Und zwar in beachtlichem Umfang”, unterstrich Sinclair. Alles drehe sich um den Iran. “Sie sehen die Marschflugkörper der Wallstreet heranfliegen, auf der Seite steht SWIFT geschrieben, und diese fliegen genau Richtung Iran. Sie sehen fünf oder sechs weitere kommen, einer auf China, einer auf Indien…”. So würden diese Länder zunehmend zu Tauschgeschäften gezwungen. Statt elektronische Systeme zu nutzen steige man nun immer häufiger darauf um, das Öl mit Gold via Flugzeug zu bezahlen.

Sich nun Sorgen um fallende Goldpreise zu machen sei absoluter Wahnsinn. Man solle nicht auf die Propaganda der Mainstreammedien hereinfallen, sondern darauf achten, was wirklich da draußen los ist. Dass auf den internationalen Märkten derzeit gigantische Mengen an Gold getauscht würden, um Waren zu bezahlen, sei “ein phänomenaler Schritt für Gold”, betonte Sinclair.

1 Kommentare

  1. Peter M.

    Lassen wir uns überraschen, was sich die neunköpfige US-Raupe noch so einfallen lässt. Wenn der Dollar nicht mehr ist, müssen vielleicht doch wieder die Schiffe herhalten?

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