Nach US-Angriff: Iran sendet Kriegsschiffe an Jemens Küste


Iran/Jemen/Militär

Der Iran hat nach den US-Angriffen auf Houthi-Gebiete seine 34. Marineflotte vor die Küste des Jemen entsandt. Die Flotte halte sich jedoch nur dort auf, um iranische Handelsschiffe zu schützen, nicht um in den Krieg zwischen Saudi-Arabien und dem Jemen zu intervenieren.

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Teheran, Iran – Bild: Wikipedia (en), Autor: Amir1140, Lizenz: CC-BY-SA-3.0, Flaggen: gemeinfrei

Iran hat eine Flotte von Kriegsschiffen in den Golf von Aden entsandt, wie der Marinekommandant der Republik Rear Admiral Habibollah Sayyari bestätigt hat. Der Einsatz folgt US-Raketenangriffen auf jemenitische Radaranlagen in von Houthis kontrollierten Gebieten im Jemen. Sayyari betonte jedoch, dass man nicht in den Konflikt intervenieren werde.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Es handle sich um Mission in internationalen Gewässern vor der Südküste des Jemen, einer der verkehrsreichsten maritimen Handelswege der Welt. „Die Flotte wird iranische Schiffe und die iranischen Interessen auf hoher See schützen“, sagte er gegenüber PressTV. Die 34. Flotte, der unter anderem der Alborz Zerstörer angehört, führe dort eine dreimonatige Mission durch.


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Saudi-Arabien führt heftige Luftangriffe auf den Jemen durch und wirft dem Iran vor, die Houthis zu unterstützen. Der Iran weist diese Behauptungen jedoch zurück. Zuvor hat das US-Militär den Jemen angegriffen, nachdem Raketen auf den US-Zerstörer USS Mason abgefeuert wurden. Die Houthis stritten eine derartige Attacke ab, was auch von regionalen Medien bestätigt wurde.

Demnach seien die Raketen nicht aus jemenitisch kontrollierten Gebieten abgefeuert worden, westliche Medien machen hingegen die Houthis für den Angriff verantwortlich. Die USA bezeichneten die Angriffe als „Selbstverteidigung“.

Verschiedene Experten und Analysten und auch die Houthis selbst befürchten eine False Flag Operation ähnlich des Tonkin-Zwischenfalls im Jahr 1964, einer frei erfundenen Geschichte, die den lange geplanten Eintritt der USA in den Vietnamkrieg zur Folge hatte.


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Quellen: rt, presstv, almasdar


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2 Comments

  1. Die Iraner laufen immer noch am Gängelband ihrer Feinde. Sie könnten doch sagen die Huthis sind unsere religiösen Freunde, wir unterstützen sie.
    Wären dann die Saudis evtl. noch böser, gemeiner, unmenschlicher als wie bisher ? Ein Staat sollte wie ein Mann zu seinen Freunden stehen und auf die Feinde keine Rücksicht nehmen.

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