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IKB – Das Fass ohne Boden

Da ist er wieder, der Quartalsabschluss. Dieser sieht bei der IKB – dem Fass ohne Boden – traditionell katastrophal aus, so auch dieses mal. Zudem muss man die 1.739 Mitarbeiter ein mal monatlich fürstlich entlöhnen. Doch was tun, wenn dort keiner mehr Kunde sein mag? Kunde ist das falsche Wort, eigentlich bringt man sein Geld zu einer Bank, damit diese darauf aufpasst. Doch nicht so die IKB! Und die anderen Banken eigentlich auch nicht.

Scheinbar hat sich in unserer jungen Dekadenzgesellschaft die Meinung eingebürgert, dass Geld “arbeiten” muss. Doch wie soll Geld denn bitte arbeiten? Nicht Geld arbeitet, sondern man arbeitet für Geld. Das haben unsere lieben Banken offenbar falsch verstanden, indem sie mit dem Geld der Anleger und Sparer jede Menge riskante Monsterzocks wagten. Dennoch erhalten deren “Top-Manager” Erfolgstantieme in  Höhe von mehreren Hunterdtausend Euro.

Der blanke Hohn? Klar, dennoch füttern unsere Politiker diese Monster weiter mit unserem erarbeiteten Geld. Allein die neueste Rettungsaktion kostet den deutschen Steuerzahler wieder meherere Hundert Euro pro Nase! Da fragt man sich, warum man so ein Fass ohne Boden nicht einfach untergehen lässt? Warum müssen die Zocker nicht mit ihrem privaten Vermögen dafür haften?

Ganz im Gegenteil, nun haben unsere Volksvertreter auch noch den Weg für die Bad-Bank freigemacht, das heisst, dass der ganze Abfall noch länger auf unsere Kosten am Leben gehalten wird.

Das Wort “Bürger” findet wieder voll und ganz zu seiner ursprünglichen Bedeutung zurück. Der Bürger bürgt für alles, was die Obrigkeiten verbocken. Hemmungslos kauft die Regierung (von “gieren”?) alles, was der Bürger freiwillig niemals bezahlen würde. Und was passiert am Ende?

Da die Gierenden die Bürgenden schon so weit leergesaugt haben, dass keine Kohle mehr vorhanden ist, druckt man die fehlende Summe einfach. Die Zentralbank tippt einfach einen 10-stelligen Betrag in den Computer, und die IKB hält wieder ein paar Wochen durch. Dadurch bläht sich die Geldmenge M1 weiter auf, aber macht nichts, die Geldmenge M3 bleibt ja durch fehlende Kreditvergaben gering. So machen wir einfach immer weiter, bis die Wirtschaft wieder “anzieht”. Doch warum sollte die Wirtschaft wieder anziehen? Passende neue Produkte gibt es noch keine, und die Schulden sind auch wenn die Wirtschaft wieder “anzieht” immer noch da.

Die Hyperinflation wird nicht lange auf sich warten lassen. Je länger die Gierenden mit dem Geld der Bürgenden so weiter machen, desto schlimmer und verheerender wird die Krise werden.

Entzieht euch dem System, indem ihr keinen Cent mehr zur Bank tragt, euren Monatslohn in bar abhebt und nichts mehr per Geldkarte bezahlt. Banken sind der Ursprung allen Übels, zumindest im momentanen Papiergeld-System (fiat money).


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