Gold wieder im Fokus der Vermögensverwalter


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Gold rückt wieder in den Fokus der großen Vermögensverwalter. Laut einer neuen Umfrage halten diese das gelbe Edelmetall für unterbewertet. Und für eine Versicherung gegen Inflation, Stagflation und Protektionismus.

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Einige der weltweit größten und mächtigsten Vermögensverwalter legen ihr Augenmerk wieder auf Gold, schreibt Newsmax. „Die jüngste Umfrage unter knapp 200 Geldmanagern weltweit, die mehr als eine halbe Billion Dollar an Anlagevermögen verwalten, zeigt einen plötzlichen und seltenen Optimismus bezüglich des gelben Metalls“, kommentiert MarketWatch.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Gemeint ist eine Umfrage der Bank of America Merrill Lynch. „Man ist besorgt aufgrund von Inflation, Stagflation und eines globalen Protektionismus, und sie denken, dass Gold die beste Versicherung gegen alle drei ist“. Und auch wirtschaftspolitische Unsicherheiten in den USA unter Präsident Trump, schreibt USA Today.

Bei unter 1.300 Dollar pro Unze sei man zum dritten Mal innerhalb eines Jahrzehnts der Auffassung, dass es unterbewertet ist. Sogenannte „Gold Bugs“ halten in der Regel einen großen Anteil davon in ihren Portfolios. Oftmals ein Drittel, nicht selten mehr.

Der Preis des gelben Metalls ist im Jahr 2017 um rund 7% gestiegen und befindet sich auf dem höchsten Niveau seit dem 10. November, bzw. zwei Tage nach Trumps Wahlsieg.

Quellenangaben anzeigen
newsmax, marketwatch, usatoday


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5 Comments

  1. Naja, wer dann damit zufrieden ist, dass ihm für seine Goldzertifikaten dann Dollars oder Euros ausgezahlt werden, wenn es geknallt hat, oder nur mit Gold spekulieren möchte, ist sicherlich mit Papiergold gut bedient.
    Denn wo sonst die hunderte von Milliarden oder sogar Billionen an physischem Gold hergenommen werden sollen, ist mir vollkommen schleierhaft.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  2. @ Helmut, du bist ja ein kleiner Schlauberger, und meinst mit „Papiergold“, sprich also Goldzertifikate, wäre man besser bedient. – Du hast es wirklich nicht verstanden, denn Papier bleibt immer nur Papier, egal was da drauf gedruckt wurde.

    Aber so ein paar Goldmünzen/Goldschmuck oder Goldbarren sind immer und jederzeit was wert.

    Der Artikel ist allerdings für Unwissende auch wenig hilfreich, denn was sgn. Finanzexperten raten ist so, als wenn man einen Friseur fragen würde, ob man einen neuen Haarschnitt benötigt.

  3. Nee, Helmut, der Verkauf der Goldpapiere erfolgt dann gegen die jeweilig gültige Währungseinheit.
    Wenn vor dem Verkauf die Währungsreform war, dann gegen die neue Währung.

  4. Ja- natürlich.
    Ich habe meine gesamte private Altersversorgung in physischem Gold und Silber; nicht ein Goldzertifikat.
    Ich meinte nur, wenn ich darauf spekulieren wollte, wie der Goldpreis in 4 Wochen steht, dann haben ja Goldzertifikate ihre Berechtigung; ansonsten würde ich schon etwa 2×4% für den Umtausch und den Rücktausch verlieren.
    Wenn ich Vermögen langfristig anlege, seit 1986 nur in physischen Edelmetallen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  5. Korrrekt, Helmut. Deshalb setze ich lieber auf Goldminen, weil diese zwar eine geringe „Verzinsung“ bieten, aber das ist immer noch besser als sein Geld lange Jahre zinslos anzulegen.
    Hinzu kommt beim physischem Gold immer das Risiko.
    Aber darüber sprachen wir ja bereits. Bei Dir sieht es ohnehin anders aus, weil Du Deine Goldbarren nicht für Dich aufbewahrst, sondern für Deine Kinder. Du hast ein weites Herz.

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