Gold und Anleihen deuten auf Börsencrash hin


Wirtschaft

Höhere Goldpreise in Kombination mit steigenden Anleihenrenditen könnten auf mögliche Marktschwankungen hinweisen. Jedenfalls laut einem neuen Bericht der Bank of America Merrill Lynch, meldet CNBC.

Börsencrash Gold Anleihen
Pressespiegel, Bild: Gegenfrage.com

Sowohl dem Börsencrash von 1973-1974 als auch dem Schwarzen Montag im Oktober 1987 gingen steigende Anleiherenditen und ein steigender Goldpreis voraus.

„Der Gedanke ist, dass steigende Zinssätze und ein steigender Goldpreis eine wachsende Inflation signalisieren. Dies wird dazu führen, dass die Federal Reserve ihre kurzfristigen Zinsziele anheben wird.“

Anzeige

Zinsanhebungen seien  in der Regel schlechte Nachrichten für die Wirtschaft und insbesondere für Aktien, erklärte CNBC.

Quellenangaben anzeigen
cnbc

Anzeige

5 Comments

  1. Man wird aber das Jahr 1987 nicht mit 2017 vergleichen können.
    Ich weiß noch genau, was 1987 ablief. Da hatte irgendein Bundesbanker oder einer der FED laut gesagt, dass er den Aktienmarkt für überbewertet halte. Das war an einem Freitagabend. Gleich am Montag rauschten die Kurse in den Keller. Nein, liebe Leute. Kauft Aktien, aber keine Bankaktien. Es gibt genügend unterbewertete Papiere. 2017 droht das Ende des Papiergeldes und das dürfte der Startschuss für eine neue Hausse sein.
    Ich persönlich setze allerdings auf US amerikanische Werte.

  2. Hallo Jürgen Borowski,
    dann toi, toi, toi.
    Es wird sicherlich nicht 2017 passieren, aber irgendwann müssen die Schulden damit bezahlt werden, dass Guthaben vernichtet wird.
    Und glaube mir, wie in der Geschichte seit tausenden von Jahren, wird es nicht Gold sein, das entwertet wird, damit die Schulden verschwinden
    Die paar hundert Milliarden gepfändeter Edelmetalle, die weltweit in privater Hand sind, können keine Entschuldung bewirken.
    Aber die hunderte von Billionen an Papierwerten schon, und die sind auch besser zu finden.

    Viele Grüße
    H. J. Weber.

  3. Hallo Helmut Josef,
    das stimmt- da gebe ich Dir hunderprozentig Recht.
    Ich habe vorgestern sogar weitere Goldminenaktien geordert- entgegen meiner eigenen Prognose dass Gold schwach bleiben wird. Denn temporär könnte Gold tatsächlich gewinnen, trotz der Korrelation zum US Dollar.
    Aber unter den „paar hundert Milliarden in privater Hand“ ist immer auch unser Gold dabei. Ich habe nie behauptet, dass Gold verboten wird, sondern immer gesagt, dass der private An- und Verkauf von Gold verboten werden muss.
    Derzeit, wo Gold von seinem Allzeithoch von 1.900 Dollar pro Unze weit entfernt ist, stellt sich diese Gefahr noch nicht.
    Das im Rahmen einer Währungsreform nicht nur die Schulden, sondern auch die Guthaben entwertet werden müssen (die Bilanz hat schließlich immer zwei Seiten) ist klar und da schließe ich mich Deiner Meinung an.

  4. Hallo Jürgen Borowski,
    ich bin nun ein unverbesserlicher physischer „Horter“, weil ich mich über Jahrzehnte auf Gold festgelegt hatte/habe.
    Wenn ich nur in diesem Jahr, oder noch kurzfristiger mit Gold spekulieren wollte, würde ich auch in ETFs gehen, denn beim Umtausch in Physisch und zurück verliert man immer ca. 4%; die auf 20 oder 30 Jahre gesehen, natürlich vernachlässigt werden können.
    Naja- Steuerhinterziehung, bei Rot über die Ampel fahren, ist auch verboten.
    Bei mir speziell stellt sich dann noch die Frage, wo hat er es denn nun?
    Bei seinen Kindern in der Schweiz, oder in Deutschland oder in Spanien oder, oder.
    Mussten damals auch die US-Bürger Gold abgeben das im Ausland lag?

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Zuletzt in "Wirtschaft"

Nach oben scrollen