Israelischer Milliardär verklagt George Soros


Israel/USA/Wirtschaft

Milliardär George Soros wird vom israelischen Milliardär Beny Steinmetz verklagt. Grund: Soros fügt ihm „allein aus Bösartigkeit“ und ohne wirtschaftliches Interesse Schaden zu.

Der israelische Bergbau-Magnat Beny Steinmetz hat Multimilliardär George Soros auf mindestens 10 Milliarden Dollar verklagt, meldet Newsmax. Soros soll angeblich eine Verleumdungskampagne gegen ihn geführt haben, um ihm die Rechte an einer Eisenerzlagerstätte in Guinea, sowie einiger weiterer Geschäftsmöglichkeiten auf der ganzen Welt zu entziehen.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Soros finanzierte demnach gezielt Anwaltskanzleien, Antikorruptionsgruppen und Ermittlungs- und Regierungsbeamte in Guinea, um zu erwirken, dass BSG Resources Ltd. (BSGR) die Rechte an den Simandou-Vorkommen verliert, heißt es in einer Klage, die am Freitag im Bundesgericht von Manhattan eingereicht wurde.

Das Unternehmen behauptet weiter, die Feindschaft bestehe seit 1998 aufgrund eines Geschäfts in Russland. Desweiteren sei er feindselig gegenüber Israel: „Für Soros ist Steinmetzs Erfolg ebenso wie dessen aktive, leidenschaftliche Förderung des israelischen Lebens, der Wirtschaft und der Kultur ein Anathema“, so BSGR in der Klage.

„Bösartig“ und „israelfeindlich“

Er sei „auch bekannt für seine langjährige Feindseligkeit gegenüber dem Staat Israel.“ Seine Finanzkraft gebe ihm Macht über die Regierungsprozesse von Guinea, die er dann „missbraucht“ habe. Soros sei „allein durch Bösartigkeit motiviert, da es kein wirtschaftliches Interesse in Guinea gab“, warf ihm das Unternehmen vor.

Soros‘ Sprecher Michael Vachon nahm auf diesbezügliche Email- und Telefonanfragen in seinem Büro keine Stellung.

Die Vorkommen in Simandou werden seitens Bergbau-Unternehmen als die reichsten ungenutzten Eisenerzreserven der Welt bezeichnet. Aus diesem Grund liefern sich Bergbauunternehmen heftige Schlachten vor Gericht und beschuldigen sich gegenseitig der Korruption und Bestechung.

Zuletzt wurde Steinmetz von der Rio Tinto Group beschuldigt, sich mit Vale SA zu verschwören, um die Förderrechte zu erlangen. Diese Klage wurde im Jahr 2015 durch einen Bundesrichter in New York zurückgewiesen.

Im Zuge dieses Rechtsstreits hat Rio Tinto angeblich 10,5 Millionen Dollar „Beratungsgebühren“ an einen Freund des guineaischen Präsidenten überwiesen. Auch schweizerische und israelische Behörden ermittelten gegen Steinmetz aufgrund von Bestechungsvorwürfen.

Quellenangaben anzeigen
newsmax


+++ Kostenloses Testmastering +++
>> Mastering-Studio aus Berlin <<

1 Comment

  1. Aktion/Reaktion. Gegen universelle Gesetze kann man nicht ankämpfen und man kann sie auch nicht mit viel Geld ändern lassen. Soros wird das ernten, was er gesät hat. Egal, ob im Dies- oder im Jenseits.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Nach oben scrollen