Fundgrube 16.10.2009 / 20 Uhr
Was europäische Abgeordnete “verdienen”:
Britische und italienische Abgeordnete kassieren am meisten
Es wurde herausgefunden, dass trotz zahlreichen Appellen, den Gürtel wegen der Krisenzeit enger zu schnallen, die italienischen Parlamentarier etwa 20 600 Euro im Monat verdienen. Rein theoretisch verdienen nur britische Parlamentsabgeordnete mehr – 20 760 Euro. Wenn man aber das Lebensniveau in Großbritannien betrachtet, so kriegen die Italiener nahezu 20 Prozent mehr.
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Na endlich:
Welchen Wert haben Wirtschaftsprognosen?
Es schien alles gut zu gehen, man hat nicht geglaubt, dass die Immobilien-Blase irgendwann platzen würde. Und man wollte es auch nicht glauben. Die Banken machten hohe Gewinne, die Konsumenten hatten Zugang zu billigen Krediten, die Politiker waren zufrieden, weil das Wirtschaftswachstum hoch war. Diejenigen, die warnten – im deutschsprachigen Raum sind hier beispielsweise Roland Leuschel, Marc Faber oder der verstorbene Kurt Richebächer zu nennen – galten als Miesmacher und unverbesserliche Pessimisten.
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Das kostet jeden Steuerzahler 120 EUR monatlich:
Schwarzbuch prangert Luxus-Verschwendung an
Die öffentliche Hand ist äußerst freigiebig: Auch Golfclubs und Designerklos werden aus Steuermitteln finanziert, wie der Bund der Steuerzahler in der jüngsten Ausgabe des “Schwarzbuchs 2009″ moniert. Der Verband geht von einer Fehlleitung öffentlicher Mittel von mehr als 30 Milliarden Euro aus.
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Bald keine staatliche Stütze mehr? Los geht’s, hallo Lehman³!
EU kalkuliert Bankenpleiten ein
Die EU benötige „eine glaubwürdige Alternative zur staatlichen Stützung“ der Banken, heißt es in dem Papier. Deshalb müssten die betroffenen Finanzaufsichtsbehörden für jede einzelne Großbank ein spezifisches „Notfallszenario“ sowie einen individuellen „Abwicklungsplan“ aufstellen. Im EU-Fachjargon werden diese Abwicklungspläne auch als „living will“ (Patientenverfügung) bezeichnet. Bereits im kommenden Jahr soll für jede Großbank solch ein individueller „living will“ erarbeitet werden. Das geht aus einem Zeitplan hervor, in dem alle noch ausstehenden EU-Regulierungsvorhaben für die Finanzmärkte aufgelistet sind.
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Erst NEIN, dann JA. Merkwürdig?
War beim irischen Referendum Wahlbetrug im Spiel?
Ein Video auf »YouTube« lässt starke Zweifel aufkommen, dass die Auszählung der Wahlurnen wirklich korrekt und über jeden Zweifel erhaben war. Die ins Internet gestellten Aufnahmen zeigen ein ungeheures Tohuwabohu. No-Aktivisten in Irland – und inzwischen auch in England – beginnen nun an der Rechtmäßigkeit der Wahl zu zweifeln und fordern eine Wahlüberprüfung.
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Gewinn kann nur entstehen, wo Arbeit geleistet wird (Bank =| Gewinn):
Bank of America schockiert mit Milliardenverlust
Die Bank of America hat im dritten Quartal einen Nettoverlust von 1 Mrd. $ erlitten. Nach Abzug von Dividenden für Vorzugspapiere fiel je Stammaktie ein Fehlbetrag von 26 Cent an. Die Erträge beliefen sich auf 26,4 Mrd. $. Das Geldhaus verfehlte die Erwartungen damit deutlich. Die Aktie der Bank fiel im vorbörslichen Handel zunächst um über drei Prozent und lag dann rund zwei Prozent im Minus.
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Brachten sie ihnen wirklich nur Demokratie?
Die missgebildeten Babys von Falludscha
In Falludscha im Irak fand im Jahre 2004 ein fürchterliches Massaker an der irakischen Bevölkerung durch amerikanische Truppen statt, bei dem zigtausende Menschen getötet und fürchterlich verletzt und verbrannt wurden. Im Verlauf der Belagerung und Bombardierung von Falludscha wurde weisser Phosphor, Streubomben und Uranmunition verwendet, was 60 Prozent der Stadt mit über 200’000 Einwohnern zerstörte. Seit diesem verbrecherischen Einsatz von chemischen und radioaktiven Bomben und Granaten ist die Bevölkerung stark gesundheitlich geschädigt.
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Wissen die mehr?
Harrods steigt in Goldverkauf ein
Harrods verkauft erstmals in seiner Firmengeschichte Goldbarren und Goldmünzen als Investment. Die zu Harrods gehörende Harrods Bank wird künftig Barren bis zu einem Gewicht von 12,5 Kilogramm anbieten, teilt das Unternehmen in einem Email-Statement mit. Die Münzen liefert die Schweizer Raffinerie Produits Artistiques Metaux.
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Islam-Zeitung beruft sich auf Volksverhetzung wegen “Ayschemittwoch”:
Muslim-Markt ruft zum Boykott von Raab auf
Wahren Frieden – auch mit Satire – wird es nicht geben, so lange Vertreter des westlichen Kulturimperialismus glauben, jede Religion in den Dreck ihrer Propagandafantasien ziehen zu können. Aber alle friedliebenden Menschen müssen sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Ein Sarrazin redet von Frauen, die Kopftuchkinder produzieren, ein Raab von Muslimen, die eine in allen Kulturen der Welt als schändlichste Tat angesehen Handlung feiern wollen. Der eine bedient die “Intellektuellen“, der andere das Abendfernsehpublikum. Der eine verwendet das Element der “überspitzten Darstellung“, der andere das Element der angeblichen Satire. Beide aber sagen letztendlich das Gleiche: „Muslime raus!“



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