Kapitalismus steht für Krieg, Tod und Zerstörung – Evo Morales


Bolivien/Politik/USA

„Wer den Kapitalismus unterstützt, unterstützt den Krieg, die Philosophie des Todes und der Zerstörung“. Dies sagte Boliviens Präsident Morales am Dienstag.

Evo Morales Kapitalismus Krieg
Evo Morales Kapitalismus Krieg, Bild: Flaggen Bolivien + USA, gemeinfrei

„Der Krieg hilft dem Kapitalismus. Wer den Kapitalismus unterstützt, unterstützt den Krieg, die Philosophie des Todes und der Zerstörung“. Diese Aussage traf der bolivianische Präsident Evo Morales am Dienstag. Die Menschheit sei „in Gefahr, in einem nuklearen Holocaust unterzugehen“.

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Grund dafür seien die globalen Spannungen durch die US-Militärangriffe auf Syrien und Afghanistan. „Die nukleare Macht der Vereinigten Staaten und der westlichen Länder bringt uns einem nuklearen Flächenbrand gefährlich nahe“, so das Staatsoberhaupt.

Die Krise in kapitalistischen Ländern verleite diese zu „neuen Kriegen, die in Wirklichkeit militärische Interventionen aufgrund natürlicher Ressourcen sind, um die Kontrolle über Seewege oder Regionen mit Energie-, Handels-, Finanz- oder geopolitischen Werten zu erlangen.“

Er erinnerte an die US-Atomangriffe auf Hiroshima und Nagasaki in Japan, die Hunderttausende das Leben kosteten. Morales merkte an, der neue US-Präsident Donald Trump habe „dem Pentagon alle Macht gegeben“ und zudem das Militärbudget um 54 Milliarden Doller erhöht.

„Das Imperium wird nicht von einem Mann geleitet, sondern von der Summe seiner finanziellen, industriellen und technologischen Kräfte“, erklärte Morales.

Er forderte die ganze Welt auf, „sich gegen jede militärische Intervention einzusetzen, die nicht der Wahrung der Menschenrechte und der Verteidigung der Demokratie dient, sondern aufgrund natürlicher Ressourcen geführt wird.“

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telesur


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