Europa droht Banken-Crash „größer als 2008“


EU/Wirtschaft

Der europäische Bankensektor sei eine „tickende Zeitbombe“. Europa stehe ein Banken-Crash bevor, der 2008 in den Schatten stellen wird, glaubt ein deutscher Autor. Eine niederländische Denkfabrik schrieb in einem Bericht, dass hunderte Milliarden Euro der EU-Bankenrettungen abgeschrieben werden können.

Banken Kollaps Europa
Banken-Kollaps in Europa? Bild: Gegenfrage.com

Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht haben Experten der in Amsterdam ansässigen Denkfabrik festgestellt, dass die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in den Jahren 2008-2015 747 Mrd. EUR (792 Mrd. USD) für verschiedene Rettungspakete für Banken ausgegeben haben.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Hinzu kamen weitere knapp 1,2 Billionen Euro für Bürgschaften und Garantien. Davon könnten rund 213 Mrd. € (226 Mrd. US-Dollar) abgeschrieben werden, so die Denkfabrik in Berufung auf Zahlen von Eurostat. Dies entspreche etwa dem BIP von Finnland und Luxemburg zusammengerechnet.


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Spätestens jetzt ist es ist höchste Zeit, sich ernsthaft mit Donald Trump auseinanderzusetzen.

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Die Experten stellten zudem fest, dass die sogenannten Big Four, die vier großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften EY, Deloitte, KPMG und PWC mit einem EU-Marktanteil von gut 60 Prozent, für die Verwaltung der wichtigsten Rettungspakete verantwortlich waren.

Trotz gravierender Fehler bei der Bewertung der Kreditrisiken im EU-Bankensektor (einigen Banken wurden kurz vor ihren Rettungsanträgen trotz Milliardenverlusten Gewinne bescheinigt) beraten die Gesellschaften weiterhin die Staaten bei der Bankenrettung. So hätten die Big Four etwa hunderte Millionen Euro für Stresstests erhalten.

Die Gesellschaften erwirtschaften Umsätze zwischen 20 und 40 Milliarden Dollar pro Jahr. Sie beraten nicht nur Staaten, sondern auch zahlreiche Unternehmen, darunter Coca-Cola, Amazon, Lufthansa, die Deutsche Bank, Pfizer oder Exxon.


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Normale Sparer haben kaum noch Möglichkeiten, ihren Spargroschen zu vermehren.

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Nächster Crash größer als 2008

„Diese tickende Zeitbombe wird über uns hereinbrechen“, glaubt der Autor Marc Friedrich. Die Banken in Spanien und Italien seien praktisch pleite und auch die Deutsche Bank stecke in großen Schwierigkeiten.

„Der nächste Crash wird kommen und er wird 2008 in den Schatten stellen“. Er fügte hinzu, dass „keine Zentralbank und keine Staaten mehr da“ seien, die eine Rückkehr der Krise aufhalten könnten.

Quellenangaben anzeigen
tni, prisonplanet, sputnik


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In den USA haben bis heute die Reichen und Mächtigen fast freie Hand, jenseits demokratischer Kontrollen.

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23 Comments

  1. Ich bin froh darüber, dass 2008 alles noch einmal „gerettet“ wurde, denn ich habe erst 2009 meine Lebensversicherung ausgezahlt bekommen und alles sofort in „Unkaputtbares“ umgetauscht
    Jetzt hoffe ich, dass dieses Geldsystem noch über 2018 hinaus zusammen gehalten wird, denn wir können unsere Immobilie in Spanien erst ab 2018 verkaufen.
    Andererseits hätte ich 2008 niemals daran geglaubt, dass es heute noch den Euro gibt und Menschen noch ihre Sparverträge (gleich welcher Art) ausgezahlt bekommen.
    So kann man sich irren.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  2. Es kommt meistens sowieso anders als man denkt.
    Ich sehe vor uns eine jahrelange Periode des Aufschwungs des Aktienmarktes. Einfach deswegen, weil man nur mit Anteilen an Sachwerten (gute Aktien sind ein Sachwert an sich) relativ ruhig in die Zukunft schauen kann. Es kann vieles passieren, aber Wertpapiere die 6 % und mehr Dividendenrendite jährlich bringen,
    können eigentlich in einem Crash nicht dauerhaft untergehen.
    Papiergeld hat keine Zukunft und muss in Sachwerte umgetauscht werden. Gold ist nur solange ein unverzinster Sachwert, solange Privatpersonen dessen Verkauf nicht untersagt wurde. Aktien werden in unserem politischen Umfeld nicht verboten und bleiben deshalb erste Wahl.
    Ganz so ähnlich habe ich schon an anderer Stelle vor fünf Jahren argumentiert und bin damals ausgelacht worden. Seitdem haben die Goldfreunde auf 35 % und mehr Einnahmen verzichtet.

  3. „Die Banken in Spanien und Italien seien praktisch pleite und auch die Deutsche Bank stecke in großen Schwierigkeiten.“

    Also werter Bürgender, der Du ja seit vielen Jahren regelmässig Superarbeit leistest hier, musst Du dafür tatsächlich eine Uraltinfo von irgend einem Marc Friedrich kennen, um das zu wissen, was schon seit langer Zeit glasklar ist…
    Gibt’s aktuell keine brennenden und wirklich wichtigen Themen, wie z.B. https://dudeweblog.wordpress.com/2017/02/18/hoechste-radioaktivitaet-in-fukushima-seit-2011-loest-unvorstellbare-konsequenzen-aus/ ?

    Übrigens wurde Terrorhelvetien vergessen… die CS und UBS sind quasi jetzt schon bankrott.

    LG

  4. Man kann aus einer Mücke auch einen Elefanten machen, das nennt man dann Sensations- Journalismus.
    Der völkische Bestand Japans ist jeden falls nicht gefährdet.

  5. Hallo Jürgen Borowski
    Ich kriege es einfach nicht zusammen, wie man dem „kleinen Anleger“ dazu raten kann seine Altersversorgung in Aktien zu organisieren.
    Mitte:
    2000 stand der Dax auf etwa 8.000 Punkte;
    2007 stand der Dax auf etwa 7.000 Punkte
    2013 stand der Dax auf etwa 8.000 Punkte
    2014 stand der Dax auf etwa 10.000Punkte
    2015 stand der Dax auf etwa 11.500 Punkte
    2016 stand der Dax auf etwa 10.000 Punkte
    Aktuell bei etwa 12.000
    Und wenn ich Experten höre, dann sagte diese, dass in dem Kurs schon die Dividenden eingerechnet sind.
    Kann mir vielleicht jemand erklären, wie man dabei seine Altersversorgung aufbauen kann?
    15 Jahre (über den Daumen) Kursgewinne von etwa 50%, aber dafür etwa 100 % Preissteigerung in dieser Zeit und für die „Gewinne“ auch noch Steuern zahlen.
    Wer also sein Geld in diese Aktien gesteckt hat, hat etwa die Hälfte verloren und dafür auch noch Steuern bezahlt.
    Alles was im Jahr 2000 in DM kostete, muss heute mit gleich viel Euro bezahlt werden.
    Wer also sein Geld in diese Aktien gesteckt hat, hat etwa die Hälfte verloren und dafür auch noch Steuern bezahlt.
    Langfristige private Altersversorgung gehen über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren Ansparung und etwa 15 Jahre Verbrauch; also etwa 45 Jahre
    Wer seit 1970 (46 Jahre) in Gold angespart hat, hat etwa 8,4% Kursteigerungen im Schnitt pro Jahr verbuchen können, und das ***legal steuerfrei und anonym***.
    Seit dem Jahre 2000 um etwa 460%.
    Und—wenn es im Alter verbraucht wird, erscheint das Einkommen ganz legal nicht bei der Einkommensteuererklärung, wonach bei gesetzlich Versicherten dann auch noch die Krankenkassenbeiträge und deren Zuzahlungen (ca. 16%) berechnet werden.
    Natürlich gibt es auch beim Gold extreme Schwankungen, aber wie will man sonst auch den „kleinen Mann“ davon abhalten seine private Altersversorgung in E-Metalle zu organisieren?
    Natürlich gibt es bei allen Anlageformen auch mal „Sacker“. Wie Beo Gold 2013/14.
    Aber es sind trotzdem immer noch etwa 460% in Euro.
    Aus damals 100TSD Euro sind heute 460 TSD in Gold geworden.
    Aus 100 TSD Euro DAX Aktien sind heute etwa 150 TSD geworden.
    Also hat der Anleger Kaufkraftmäßig etwa 50 TSD verloren.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  6. @ Helmut,

    verstehe ich jetzt absolut nicht. Seit wann sind gezahlte Dividenden im Aktendurchschnitt der größeren Unternehmen (nur die sind im Dax gewichtet? enthalten?
    Diese sind nicht enthalten! Außerdem gibt es sehr viele gute Dividende bezahlenden AG, die überhaupt nicht im DEUTSCHEN AKTIEN INDEX enthalten sind.
    Wenn Du echte Wertpapiere kaufst, also Unternehmensanteile, dann beteiligst Du Dich an der Wirtschaft. Wenn Du Goldminenaktien kaufst, dann an diesem Unternemen, deren Geschäft es ist Gold zu fördern und zu vermarkten.
    Du kannst aber, bitte versuche das auf die Reihe zu bekommen, mit Goldbarren oder Goldmünzen nichts einkaufen!
    Du bist immer darauf angewiesen, diese Ware (das Gold) gegen das jeweils gültige Zahlungsmittel einzutauschen! Genau das ist der Knackpunkt. Warum sollte die Regierung genau diesen Weg nicht versperren? Denn jeder, der Gold kauft, glaube mir das, erklärt der US Notenbank im übertragenen Sinn den Krieg.
    Denn Gold wird immer nur in Dollar gehandelt. Wenn Du bei Deiner Bank Gold kaufst, solange dieser Weg noch nicht versperrt ist, kannst Du zwar mit Euro gegenüber der Bank (die als Händler auftritt), aber die Bank muss Deine Euros später in Dollar umtauschen. Wer Gold kauft, bezahlt also letztlich immer mit Dollar. Er legt Dollar auf den Tresen, das ist der Punkt!
    Wenn das sehr viele Menschen tun, haben wir auf den Tresen dieser Welt „unendlich“ viele Dollar und auf der anderen Seite einen wahnsinnig gestiegenen Goldpreis. Würden wir von Kupfer reden, dann wäre der Kupferpreis unverändert, weil es genug Kupfer gibt. Bei Gold ist das anders- eine Binsenweisheit.
    Und das soll keine „Kriegserklärung“ an die US Notenbank sein?
    Genau deshalb verbot Roosevelt 1933 den privaten Goldbesitz- was innerhalb von Stunden zu einem Fall des Goldpreises um Zweidrittel führte.
    Wer 1949 Aktien von Daimler Benz kaufte, oder von Volkswagen der hat 50 Jahre später nicht nur hunderte Prozent Dividende erhalten, sondern als besonderes Bonbon noch einen Wertzuwachs des Portfolio zu verzeichnen.
    Man kann besser mit amerikanischen Papieren rechnen, Coca Cola z.B. denn die USA hatten keine Entwertungen wie deutsche Wertpapiere (IG Farben z.B., diese ehemals weltgrößte Chemiefabrik wurde 1945 zerschlagen und in BASF und Bayer, sowie Höchst aufgeteilt. Wer Coca Cola Aktien besaß, fuhr 1933 gut im Vergleich zu Käufern von Gold, die eine katastrophale Entwicklung erleben. Erst 1972 oder 1973 (ich schreibe jetzt aus dem Gedächtnis) wurde Gold wieder liberalisiert.
    Steuern müssen immer bezahlt werden! Denn wenn Du Gold kaufst, ist immer die Warenumsatzsteuer von 19 % zu zahlen.
    Der Veräußerungsgewinn muss auch versteuert werden, wird aber meistens nicht versteuert. Allein das ist streng genommen
    illegal. Gold verliert seit Jahren an Wert (gegenüber dem Dollar).
    Es sind extreme Schwankungen drin! Aber gut, bleibe Du dabei und ich bleibe bei meinen Aktien. Der große Crash von 1929 hat wie lange gedauert? Fünf Jahre später ging es an der Wallstreet und in London und Paris wieder aufwärts. In Deutschland, wegen Hitler, nicht. Und mit dem Kriegsbeginn 1939 ging es weiter aufwärts und das Kriegsende 1945 brachte einen weiteren Aufschwung. Du musst die langen Wellen beachten und nicht einen extrem kurzen Zeitraum aussuchen. Wer Gold hat, erhält keine Dividende, keine Zinsen und bleibt auf den Wertzuwachs angewiesen. Eine Aktie die 10 % Dividende erwirtschaftet, hat nach 9 Jahren (bei Wiederanlage der Dividende) seinen ursprünglichen Kaufpreis bereits wieder erwirtschaftet.

  7. Hallo Jürgen Borowski,
    mich interessiert der Dollar nicht, ich muss hier in Euro zahlen, und in Euro sind es in den letzten fasst 17 Jahren etwa 460% Kurssteigerung gewesen.
    Aber Dein Argument mit Gold in Dollar ist immer das letzte Argument, wenn man einsehen muss, dass Aktien, z. B. im DAX, ein Verlustgeschäft waren.
    Hat Du mal nachgerechnet was die DAX-Aktien heute in Dollar wert wären, da bekommst Du noch nicht einmal mehr den Einsatz heraus.
    Aber- laut den von Dir vorgeschobenen Link, ist Gold seit 2008 (in Dollar) um etwa 71% gestiegen.
    Seit dem Jahre 2000 ist der Goldpreis in Dollar um ca. 300 % gestiegen.
    Der DAX ist seit dem Jahre 2000 von ca. 8000 auf z. Z. ca. 12.000 Punkte gestiegen; also um ca. 50%.
    Aber heute hat der DAX Wert nur die Kaufkraft von ca. 6.000 Euro.
    Seit dem Jahre 2000 also ein Verlustgeschäft, für das auch noch Kosten entstanden sind und für die Scheingewinne Steuern bezahlt werden mussten.
    Wie könnte man noch effektiver Vermögen verbrennen?
    Gold hat in dieser Zeit ***in Euro*** seinen Wert etwa verfünffacht und ***ganz legal*** alles steuerfrei.
    Nur etwa 4% Umtauschkosten, aber das kann auf 17 Jahre vernachlässigt werden.
    Also-bitten nicht Äpfel mit Birnen vergleichen; sondern immer den gleichen Zeitraum in der selben Währung vergleichen.
    Da bleibt trotz der Inflation bei Gold noch eine Menge über.
    Beim Dax würde man heute deutlich weniger an Kaufkraft herausbekommen, als 2000
    eingesetzt wurden; geschätzt minus Steuern und Kosten, etwa die Hälfte.
    Viele Grüße
    H. J. Weber

  8. Hallo Jürgen Borowski.

    Das hatte ich noch vergessen.
    Abgesehen von den etwa 4% Umtauschkosten, die bei einer langfristiger privaten Altersversorgung auf mind. 30 Jahre verteilt werden, hatte ich keine Kosten.
    Mit meinen Unzen und mir, sitzt Niemand mit am Tisch, der in diesen ganzen 31 Jahren etwas abbekommen hat.
    Keine Versicherung, kein Vertreter, keine Bank, kein Bankberater , keine Regierung, eben Niemand.
    Auch kein Finanzamt oder eine Sozialkasse.
    Und ich kann mein Erspartes überall auch der Welt direkt in die dort gültige Währung umtauschen oder direkt damit bezahlen.
    Tausch mal in Bolivien eine DAX Aktie gegen die Landeswährung um.
    Gut, wer gerade zu Höchstkursen Gold gekauft hat, hat in den letzten Jahren Verluste gemacht; aber er benötigt die Unzen ja auch erst in etwa 30 Jahren.
    Und dann wird der „Horter“ erfahren, was Gold etwa um 2045 wert ist.
    Ich jedenfalls war sehr erstaunt über die Wertsteigerung.
    Kurzfristige Geldanlagen in physischem Gold (unter 10-15 Jahre) halte ich persönlich für nicht empfehlenswert.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  9. @ Helmut,
    seit Ende 2011 aber kontinuierlich gefallen und zwar in Dollar wie in Euronen.
    Du kannst nicht leugnen, dass gehortete Waren (Gold) keine Zinsen und keine Dividenden erbringt! Und beim späteren Verkauf (allein seit 2012 mit 30 % Verlust) bist Du immer auf das Wohlwollen der Regierung angewiesen. Denn das Goldverbot für Private wir immer ganz weit weggeschoben.
    @ Bürgender
    Ehrlich gesagt, interessiert mich die Kursrelation des Dow Jones zum Goldpreis überhaupt nicht, weil ich Gold (entgegen dem seit Jahren laufenden ständigen bullischen Veröffentlichungen) nicht auf dem Radarschirm habe. Ich lege seit 1975 meine Ersparnisse grundsätzlich in Aktien an und meide Fonds etc.
    Ich habe Verluste gemacht, aber auch Gewinne. Daraus lernt man immer. Grundsätzlich ist Gold etwas für Kassandra Rufer. Gold steigt dann, wenn Inflation droht. Danach sieht es seit Jahren nicht aus und deshalb sinkt Gold seit Ende 2011. Eigentlich hätte der Goldpreis schon weit früher zurück kommen müssen. Gold ist noch nicht einmal was für Kriegszeiten, weil dann die Bank kein Gold abkauft und die Barren in der Vitrine als Schmuck bleiben müssen. Aktien werden immer gehandelt, solange der Kapitalismus lebt. Aktien sind immer ein Wachstumswert, kein Kassandra, sondern Beteiligung am Produktivvermögen. Und zwar gemäß dem Aktiengesetz.

  10. Gold steigt? In Dollar oder Euro. Das sind Verrechnungseinheiten, keine festen Größen wie ein Meter oder Kilogramm. Insofern uninteressant als langfristige Maßeinheit. Mich interessiert ausschließlich das Verhältnis zwischen Assets untereinander. Darum werden wir hier wahrscheinlich nicht auf einen Nenner kommen 🙂

  11. Hallo Jürgen Borowski
    ,
    Gold fällt immer, Gold bringt keine Zinsen und Gold kann man nicht essen und Gold kann verboten werden, letztmalig in Deutschland, als auf Radio London hören die Todesstrafe stand.
    Und dann bin ich nicht mehr in Europa, und Alle die damals verfolgt wurden und Gold hatten, haben überlebt.
    Ich meine es gehört schon ein ganzes Ausmaß an Realitätsverweigerung dazu, bei einer Kapitalertragsrendite von 460% zu schreiben, das Gold keine Zinsen oder Dividenden erbringt, wenn gleichzeitig die DAX Werte in diesen 17 Jahren ein Minusgeschäft waren und auch noch trotz der Verluste versteuert werden müssen.
    Den gleichen Blödsinn erzählen Bankberater ihren Kunden, die für ihre Bank, für sich selber Verdinestmöglichkeiten über Jahrzehnte dadurch sichern wollen, indem sie dummes Zeug über Goldanlagen erzählen.
    Gold ist heute auch gefallen und gestern und vorgestern und 2012/13/14; aber es sind immer noch 460%, bis heute am Tag.
    Es ist unfassbar, dass es Menschen gibt, die auf so einen Blödsinn reinfallen.
    Und da jagt die Polizei rumänische Hütchenspieler die in der Fußgängerzone Menschen um ein paar Euro betrügen.
    Was für eine verkehrte Welt.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  12. Der Goldpreis erreichte 2011 seinen Höhepunkt und fällt seitdem kontinuierlich. Das ist Tatsache.
    Irgendwann wird die aufgeblähte Geldmenge sich international in der realen Inflationsrate bemerkbar machen. Das ist schon klar. Irgendwann!
    Für 2017 sehe ich das noch nicht. Gold setzt seine Abwärtsbewegung seit Ende 2017 fort.
    Und das ist keine Realitätsverweigerung! Das ist Realität.
    Unser guter Helmut hat seit 2011 (gegenüber früher) rund 30 % „Verlust“ eingefahren (wenn er jetzt verkaufen würde) und schwärmt immer noch von 460 % Zuwachs. Obwohl dieser seit Jahren schmilzt wie Eis in der Sonne.

  13. Hallo Jürgen Borowski,
    Ich dachte Du könntest Kurssteigerungen ausrechen.
    Es ist ganz einfach: 100 : den damaligen Kurswert X den heutigen Kurswert.
    Also: 2000 Kostete die Unze Gold im Schnitt 280 Euro und heute am Tag 1131 Euro.
    100 : 280 x 1131 = 405%
    Mit den selben System kannst Du auch ausrechenden, dass der Goldpreis 2016 um
    13 % gestiegen ist. *steuerfreie 13%*.
    Und mit diesem System kannst Du auch ausrechen, dass der DAX seit 2000 um ziemlich genau 50% gestiegen ist.
    Natürlich ist die Kaufkraft meiner Unzen auch durch die 100% Preissteigerung geschmälert wurden, aber wer in den DAX investiert hat, hat bei nur 50% Kurssteigerung (wo die Dividenden schon eingerechnet sind) seit dem Jahre 2000 richtig viel Geld verloren; bzw. Kaufkraft.
    Aber ich denke, da ist etwas anderes, denn:
    Es ist einfacher, Leute zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind.“
    Diese Leute wollen sich selber Vermögensverluste schönreden aber andere Kursgewinne von über 400% weg reden.
    Ich meine einfacher konnte ich es nun nicht erklären, wie man selber Kursgewinne oder Kursverluste nachrechnen kann.
    Aber: Es muss auch Leute geben, die es nicht können, denn denen können die Kundenberater bei der Bank einrenden, das langfristige Goldanlagen sehr schlecht sind und Aktien für einen Vermögensaufbau sorgen.
    Tun sie auch, aber nicht bei dem Besitzer der Aktien.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  14. Hatte ich noch vergessen.
    Wenn ich genau so wenig seit 2000 an Gold verdient hätte, wie bei den Kurssteigerungen beim DAX, dann müsste der Goldpreis heute auf etwa 435 Euro liegen.
    Nur mit dem Unterschied, dass für die Verluste dann beim DAX auch noch Steuer bezahlt werden mussten.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  15. Nein Helmut; ich kaufe keine Dax- denn der bezahlt keine Dividende.
    Meine Papiere bringen immer über 5 % jährlich.
    Woher hast Du denn den Unfug, dass die Dividendenzahlung in den Kurssteigerungen (falls es diese gibt) enthalten sind?
    Im Gegenteil. Viele Leute kaufen wenige Tage vor der Dividendenzahlung die Aktien und verkaufen sofort nach Auszahlung derselben. Deshalb sinken die Kurse derjenigen Aktien, die gerade ihren Eigentümern eine Dividende bezahlt haben. Danach steigt der Kurs langsam wieder auf die alte Höhe.
    Die Dividendenzahlung, sofern diese bei bestimmten Aktien nicht ausfällt, sichert einen Aktienkurs nach unten ab. Er kann eigentlich nicht fallen, es sei denn der Firma geht es in Zukunft schlechter. Der Aktienwert spiegelt immer den Zukunftswert ab und niemals den gegenwärtigen Zustand.
    Also, Butter bei die Fische. Ich habe seit Jahren Unilever und Shell im Depot, aber auch Verluste wie EON. Unilever bei 21 Euro 2011 gekauft. Heutiger Wert 45 Euro. Shell etwa 2009 gekauft bei 18 Euro und letztes Jahr bei 29 Euro ausgestiegen. Immer Dividenden erhalten. Leider auch: EON zu 28 gekauft und heutiger Kurs € 9,50. Wo sollen da bitte schön die Dividenden „enthalten“ sein. Ich bin ein Mann mit praktischem Verstand und halte von Theorien irgendwelcher 25 jähriger Zeitungsschreiber absolut Null. Ich habe auch nirgendwo gelesen, dass man jetzt (bzw. schon früher) Aktien kaufen soll. Das ahne ich selbst und handle danach. EON hängt mit dem Merkelschen Schwachsinn und Vertragsbruch in Sachen Atomausstieg zusammen.
    Kann sein, das die Papiere deshalb noch 10 Jahre liegen bleiben müssen. Hängt davon ab, wann die Elektroautos in Massen herumfahren. Soviel Energiesparlampen gibt es nämlich nicht, um dann den gewaltigen Stromverbrauch auszugleichen.
    Merkels Bemühen den deutschen Energiesektor gegen die Wand zu fahren, wird scheitern. Wenn ein Auto mit nur 60 KW Leistung eine Stunde auf der Autobahn fährt, werden etwa 30 bis 40 KW
    (30.000 – 40.000 W) Elektroenergie verbraucht. Der deutsche Stromverbrauch wird sich deshalb in den nächsten Jahren mindestens verdoppeln. Da müsste dann für die Eigentümer von EON und RWE mindestens eine warme Mahlzeit dabei herausspringen.

  16. Nachtrag:

    „Wenn ich genau so wenig seit 2000 an Gold verdient hätte, wie bei den Kurssteigerungen beim DAX, dann müsste der Goldpreis heute auf etwa 435 Euro liegen.
    Nur mit dem Unterschied, dass für die Verluste dann beim DAX auch noch Steuer bezahlt werden mussten.“

    Ich hatte dazu weiter oben bereits geschrieben, dass Verkaufsgewinne beim Gold grundsätzlich nicht steuerfrei sind.
    Wenn doch, dann weil das Finanzamt nichts weiß, oder weil am St. Nimmerleinstag verkauft werden soll.
    Also bitte: Abwarten bis Zahltag ist. Wenn die Kasse zu ist, kann überhaupt kein Gold mehr verkauft werden.
    Deshalb bringt es nichts, den Anderen für dumm zu erklären nur weil der kein Gold mag. Jeder soll doch bitte mit seinem Geld das tun was er selbst für richtig hält.

  17. Außerdem ist die indirekte Aussage, der DAX sei das Maß der Dinge,
    schon deshalb falsch, weil wenn das DAX Schwergewicht Deutsche Bank um Zweidrittel fällt, dies sofort den DAX nach unten reißt.
    Interessiert mich auch nicht, weil ich Bankaktien wegen der schlechten Dividendenrendite nicht anfasse.

  18. Hallo Jürgen Borowski,
    Junge, Junge, da wird Dich aber wohl Jemand so richtig was aufgeschwatzt haben.
    15 Jahre nur Minus gemacht und dann versuchen alles schön zu reden.
    Ich habe aus den 100 TSD seit 2000 mehr als 400 TSD gemacht und Du?
    Rechne mal für Dich selber nach.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  19. Wieso, Du kennst doch gar nicht die Höhe der Investments und das Verhältnis unter einander!

  20. Dann machen wir es noch einfacher.
    Wer im Jahre 2000 100TSD im DAX investiert hat, hat heute für 150 TSD Aktien.
    Minus Kapitalertragsteuer und Kosten für den Kapitalertrag von 50 TSD.
    Ggf. auch Sozialbeiträge.
    Wer im Jahre 2000 100 TSD in Gold investiert hat, hat heute Gold für 400 TSD
    Dann schreibst Du:
    …Ich hatte dazu weiter oben bereits geschrieben, dass Verkaufsgewinne beim Gold grundsätzlich nicht steuerfrei sind…
    Junge, Junge, da bist Du aber sehr schlecht informiert
    Informationen dazu kannst Du finden unter:
    http://www.finanztip.de/gold/gold-steuertipps/
    Zusammengefasst steht dort, dass Kapitalertrag durch physischem Gold (wie Goldmünzen ) steuerfrei sind, wenn die Münzen länger als 12 Monate gehalten.
    Ich denke, mit der Halterdauer werden physische „Horter“ wie ich, keine Schwierigkeiten haben.
    Daher sind die ober erwähnten 400 TSD legal steuerfrei und schlagen auch nicht bei meiner Einkommensteuer zu Buche, was sonst auch dazu führen würde, dass ich meine staatliche Rente auch noch versteuern müsste.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  21. Hast Recht. Gold muss nach 12 Monaten beim Verkaufsgewinn nicht versteuert werden. Finde ich zwar unlogisch, aber scheint so zu sein.

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