Eurokrise: Zeit wütend zu werden!


Kolumnen/Militär/Wirtschaft

Die ausufernde Wirtschaftskrise ist allmählich nicht mehr nur teuer, sondern entwickelt sich zu einer ernsthaften Katastrophe. Das Problem ist zum einen die hohe Überschuldung und zum anderen der gestörte Steuerkreislauf. Das eine resultiert aus dem anderen. Wenn nämlich eine Großbank oder ein „systemrelevantes“ Unternehmen strauchelt, geht das nicht auf Kosten der Verantwortlichen oder des Unternehmens selbst, sondern der Bürger schultert die Misere. Wir sprechen hier über Arbeiter, Rentner, Kranke, Sparer, Schuldner und vor allem um Menschen der nachfolgenden Generation, deren Geld in Überschallgeschwindigkeit nach „oben“ verteilt wird.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Warum bezahle ich Steuern?


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In den USA haben bis heute die Reichen und Mächtigen fast freie Hand, jenseits demokratischer Kontrollen.

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Eine grundsätzliche Frage, die ich mir immer häufiger stelle ist folgende: „Warum bezahle ich Steuern“? Diese Frage ist durchaus wichtig, denn nachdem der durchschnittliche Arbeitnehmer Lohnsteuer, Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Energiesteuer und etliche weitere Steuern abgedrückt hat, bleibt weit weniger als die Hälfte des hart Erarbeiteten übrig. Wo fließen diese Steuern hin?

Auf der einen Seite steht natürlich die Entlohnung aller im öffentlichen Dienst beschäftigten Arbeitnehmer und Beamten, der finanzielle Ausgleich sozialer Unterschiede (Sozialstaat), Forschung, Bildung, Aufrechterhaltung der Infrastruktur, Militär und Sicherheit. Dabei handelt es sich zwar um enorm hohe Kosten, doch tragen alle dieser genannten Punkte zum Allgemeinwohl bei: Wer krank ist kann zum Arzt gehen, wer bedroht wird kann zur Polizei gehen und wer die Arbeit verliert kann zur Arbeitsagentur gehen. Niemand wird seinem Schicksal überlassen, jeder bekommt Hilfe. Umverteilung im Sinne von volkswirtschaftlichem Nutzen. Solange alle Bürger an einem Strang ziehen und dieses System nicht ausgenutzt wird, ist das ein gut funktionierender Grundsatz.

Auf der anderen Seite treten insbesondere seit Beginn der Wirtschaftskrise immer häufiger Unternehmen, Personen und inzwischen ganze Staaten als Bittsteller in den Vordergrund, die ebenfalls etwas vom bundesdeutschen Steuerkuchen abbekommen möchten. Zudem bettelt man neuerdings nicht mehr reumütig um einen kleinen Obolus, sondern man haut auf den Tisch und fordert gigantische Milliardenbeträge. Beispiel Commerzbank: Der Bund steckte Anfang des vergangenen Jahres 18,2 Milliarden Euro in die Commerzbank, obwohl das Unternehmen an der Börse nur 3,8 Milliarden Euro wert war. Noch schlimmer der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate mit einer bisherigen Staats-Bürgschaft von rund 150 Milliarden Euro zzgl. der Übernahme von faulen Krediten in Höhe von 210 Milliarden Euro. Und jetzt auch noch der Euro-Rettungsschirm in Höhe von 143 Milliarden Euro, den der deutsche Steuerzahler unfreiwillig spendiert.


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Gerade die Commerzbank schadet dem System eher, als dass sie etwas dazu beiträgt. So entwickelten findige Manager dort die Idee der „anonymen Bareinzahlung“, um reichen Deutschen den Geldtransfer nach Luxemburg zu ermöglichen, vorbei am Fiskus versteht sich. Auch war es die Commerzbank, die die Wertpapiere reicher Kunden schnell über eine neu gegründete Investmentgesellschaft mbH namens ADIG außer Landes brachte, als das Gesetz der Zinsabschlagsteuer verabschiedet wurde.

Alles schön und gut, man muss mit der deutschen Steuerpolitik nicht einverstanden sein. Doch ist genau diese Bank ein Parade-Opfer der Krise und schreit lauthals nach Steuergeld.

Es ist an der Zeit wütend zu werden


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Spätestens jetzt ist es ist höchste Zeit, sich ernsthaft mit Donald Trump auseinanderzusetzen.

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In meinem Bekanntenkreis führe ich immer häufiger Diskussionen ob der Notwendigkeit dieser „Maßnahmen“, schließlich müsse man die Wirtschaft „stützen“, man dürfe den Aufschwung nicht „abwürgen“ und bald wird alles sowieso wieder gut. Was vielen dieser Gesprächspartner offenbar nicht ganz klar zu sein scheint: Irgendwann kommt die Rechnung für dieses Schlamassel! Erste Sanktionen erwarten uns wohl bereits dieses Wochenende: Kürzungen, Steuererhöhungen und die Einführung neuer Abgaben sollen uns präsentiert werden, was aber sicherlich erst der bislang noch wenig schmerzhafte Anfang sein dürfte, wie man Schäubles Andeutungen entnehmen kann.

Was aber noch viel schlimmer ist und was mich persönlich wütend macht, ist die Tatsache, dass wir a) nicht gefragt werden, für wen oder was wir bürgen (von „Bürger“; „Spender“; „Vollidiot“) möchten. Banken- und Staatenrettungen werden von einer großen Mehrheit des Volkes entschieden abgelehnt. Sicherlich ist ein Immobilienfinanzierer wie die HRE „systemrelevant“, doch ließen sich mit 210.000.000.000 Euro (knapp 3.000 Euro pro Bundesbürger!) einige „systemische“ Folgeschäden nach einer Pleite dieses Instituts nachhaltig und im Sinne der Bürger reparieren. Und b) dass unsere Kinder und vermutlich auch deren Kinder noch für diese untragbare Misswirtschaft bezahlen werden.

Was wir tun können


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Warum bleiben die Reichen reich und die Armen arm?

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Natürlich möchte unsere industrie- und bankengesteuerte Elite an der Spitze dieser Demokratur nicht, dass sich der einzelne Bürger ihrer Willkür entzieht. Er soll nicht sparen, darum gibt es Inflation. Er soll nicht denken, darum gibt es die TV-GEZtapo. Er soll nicht anonym sein, darum gibt es biometrische Ausweise. Er soll seine Einkäufe offen legen, darum gibt es elektronischen Zahlungsverkehr. Er soll sich abhängig machen, darum wird er unter dem Deckmantel von Umweltschutz und Altersversorgung in unwirtschaftliche Darlehen und Versicherungen gelockt. Er soll das Geldsystem nicht verstehen, darum wird es mit keinem Wort erklärt, weder in der Schule noch in der Universität.

Wir und insbesondere unsere Kinder werden für das alles gerade stehen müssen. Sei es durch sehr hohe Steuern, galoppierende Inflation oder irgendeine Form von Krieg. In jedem Fall wird der Wohlstand unserer Nachfolgegeneration für Banken, Konzerne und irgendwelche Lobbys geopfert. Daran wird sich wohl grundsätzlich nichts mehr ändern lassen. Unsere Pflicht ist es aber nun, unsere Kinder davor zu bewahren bzw. den Schaden zu begrenzen um sie mit ihrer verjubelten Zukunft nicht alleine zu lassen. Den Kindern zuliebe wie auch für unser Ego und unser Gewissen. Denn wer möchte seiner kleinen Tochter in 25 Jahren sagen „Hey, du bezahlst zwar 98% Steuern und leidest an Mangelerscheinungen, aber dafür war ich 26x auf Malle“?

Die Devise heißt nun: Raus aus dem System. Keine bzw. nur die nötigsten Euros sparen, keine TV-Berieselung, kein RFID-Chip, kein elektronischer Zahlungsverkehr, keine Riester-Rente, keine Schulden. Jeder sollte versuchen, sofern das heute überhaupt noch möglich ist, 20-30% seines Einkommens auf die Seite zu packen und in Werthaltiges und Brauchbares (Edelmetalle, Schnaps, Zigaretten, Lebensmittelvorrat, Waffen usw.) zu konvertieren. Schützen Sie Ihre Kinder und sich selbst vor der derzeit stattfindenden Enteignung, denn die Rechnung wird kommen. Aber sicherlich nicht an Ackermann, Schäuble oder Zetsche.

Quellen: 18 MILLIARDEN FÜR COMMERZBANK, Noch mehr Milliarden für die HRE


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Ende des 20. Jahrhunderts hat sich gezeigt, dass die USA die einzige noch verbliebene Supermacht sind.

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11 Comments

  1. Richtige Reihenfolge:
    1. Waffen und Munition
    2. Lebensmittel, Brennstoff, Medikamente…
    3. Tauschwaren
    4. Edelmetall

  2. Hmm, Ihre Lösungsvorschläge sind aber auch nicht der Burner. Edelmetalle sind so teuer wie nie, Lebensmittel als Wertanlage??? Zigaretten? Ich leg mal meine 10.000 ersparten €uronen in Zigaretten an? Das wenn die Kriese ausbricht/Inflation oder irgendwas, wo keiner sich mehr Luxusgüter leisten kann. Außerdem sind die Raucher momentan im Begriff eine Minderheit zu werden in D. Schnaps? Jaaa genau. 😉

  3. Am bestden wären noch Waffen und Munition. Von Edelmetallen, Schnaps und Zigaretten (wenn das alle horten) kann man im Notfall nicht leben, nicht mal als Kettenraucher un Alkoholiker. Lebensmittel? Nur Unverderbliches, aber selbiges ist auch meist unverdaulich (EPA der Bundeswehr) (:, und alles andere hat ein Verfallsdatum. Außerdem müsste man gas Ganze irgendwo lagern und rund um die Uhr bewachen – mit den ebenfalls gehorteten Waffen, die wohl das Wichtigste Überlebensmittel sein werden, wenn hier die Ordnung langsam aber sicher zusammenbricht.

  4. @Manu
    Edelmetalle so teuer wie nie? Falsch! Währungen sind so miserabel wie nie! Natürlich kannst du auch in Dow Jones, DAX u.ä. „flüchten“, wenn du das besser findest 🙂

  5. nur der Vollständikeit halber:
    war es nicht auch die Commerzbank, die selbst schon fast pleite 6 Mrd. Minus die Dresdner Bank übernommen hat und nur wenige Wochen/ Tage später die besagten 18,2 Steuer – Milliarden gegen vorläufige Staatsbeteiligung und ohne Rückzahlungsvereinbarung bekommen hat?
    Wenn so unser Finanzsystem weiter funktionieren darf, Gute Nacht Deutschland.

  6. Noch ein drastisches Beispiel:
    Für Militärspielzueg (Zerstörer, U-Boote, Panzer etc.) schuldet Grichenland uns seit ca. 6 Jahren 4,6 Mtrd. Euro. für den Kauf haben sie von uns Kredit bekommen, aber die Zahlung verweigert (angebliche Mängel) bzw. grundlos verzögert. Bis heute, wo sie erneute Millliarden von D bekommen haben. Damit Blohm&Voss und Kraus-Maffei nicht pleite gehen, hat der deutsche Steuermichel per HERMES Exportbürgschaft bezahlt! Und die türken fahren mit freimal (nicht) bezahlter Ware auf See, Türken ärgern….
    Hätte man dies Milliarden statt dessen direkt in den deutschen Arbeitsmarkt investiert,hätten w i r neuste Bahne, bsse, Fähren – und fast keine Arbeitslosen mehr!!!
    Warum arbeiten diese Politiker so eindeutig gegen deutsche Interessen? Ich denke, weil bei diesne Deals gewaltige verdeckte Provisionen fließen, die das politsche Ssystem schmieren in Brüssel und anderswo….
    Es bleibt wohl nur die Hanfkrawatte als Lösung.

  7. @ Havelpirat

    Ja, das war die Commerzbank.
    Die Dresdner wollten die Chinesen kaufen mit 10jähriger Arbeitsplatzgarantie und nicht einer Filialschließung.
    Korruption machte dies unmöglich.

  8. Exorbinante Staatsverschuldungen stehen exorbinante Geldakkumulationen gegenüber.
    Irrsinnige Zahlengebilde die durch Zins- und Zinseszins exponentiell ansteigen.

    Wir schlachten die Welt der Waren und Dienstleistungen, um einen „virituellen“ Finanzmoloch zu füttern.

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