Ein paar spontane Gedanken zum Erdbeben in Haiti

By Bürgender | Januar 17, 2010

© Alexander Kiss | PIXELIOEin schreckliches Erdbeben ereignete sich am 12.01.2010 in Haiti, wodurch bislang etwa 140.000 ums Leben kamen. Ein riesengroßes Drama für den ärmsten Staat des gesamten amerikanischen Kontinents, in dem schier endlos viele Menschen ihre Familien und ihr Eigentum verloren haben. Ihnen allen sollte unser ganzes Mitgefühl zuteil werden.

Sicherlich muss man vorsichtig sein mit Spekulationen rund um solche Naturkatastrophen. Ich möchte euch aber im Folgenden aus verschiedenen Online-Magazinen ein paar Artikel zum Thema aufzeigen, die ich für besonders interessant halte. Mein Augenmerk gilt der US-Politik.

Erdbeben in Haiti, bislang 140.000 Tote. USA schickt “Hilfe” in Form von schwerbewaffneten Soldaten:

Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti haben Fallschirmjäger der 82. US-Luftlandedivision am Freitag Stellung auf dem Flughafen der Hauptstadt Port-au-Prince Stellung bezogen. Wie Sergeant Kelab Barrieau sagte, richteten die Soldaten, die schweres Gerät mitbrachten, Kontrollposten ein.

Quelle: Haiti nach dem Erdbeben: Regierung spricht von 140.000 Toten, 15.01.2010

Als ob es in den USA keine echten Katastrophen-Profis mit entsprechender Ausbildung gebe, holt sich Obama dafür seine Vorgänger George W. Bush und Bill  Clinton ins Boot:

Ex-US-Präsident George W. Bush hat für seinen schwachen Auftritt als Krisenhelfer nach dem Hurrikan Katrina von seinem Nachfolger Barack Obama viele verbale Ohrfeigen einstecken müssen. Nun ernennt Obama ausgerechnet ihn zum Top-Krisenkoordinator für die Erdbebenhilfe in Haiti. Und damit nicht genug: Der Republikaner soll dabei mit seinem demokratischen Vorgänger Bill Clinton Hand in Hand arbeiten.

Quelle: “Dreamteam” soll Haiti wieder aufbauen – Bush und Clinton, 15.01.2010

Nützliche Sachwerte sind offenbar unerwünscht, Bush verlangt Bares:

“Unsere Herzen sind gebrochen”, sagte der Republikaner Bush zu dem Elend in Haiti. Nun komme es darauf an, dass die Menschen Hilfsbereitschaft zeigten. “Der effektivste Weg für Amerikaner sind Geldspenden.” “Ich weiß”, so Bush weiter, “viele Menschen wollen Decken oder Wasser spenden, aber spenden Sie nur Bares. Denn für eines wollen wir sorgen: dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird.”

Quelle: Bush und Clinton sammeln Spenden für Erdbebenopfer, 15.01.2010

Man erinnere sich zwischendurch an die Tsunami-Katastrophe im Jahre 2004:

In 14 Ländern – von Indonesien bis Madagaskar – waren 230.000 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch tausende Touristen, die an den Stränden Thailands und Sri Lankas im Weihnachtsurlaub waren. (…) Am zweiten Weihnachtstag vor fünf Jahren erschütterte ein Beben der Stärke 9,1 – eines der stärksten je registrierten Beben – die Westküste Sumatras.

Quelle: 230.000 Tote durch Flutwelle nach Beben, 26.12.2009 (zum Tsunami im Jahre 2004)

Kurz später, Anfang 2005, wurde Bill Clinton zum UN-Sonderbeauftragten für die Tsunamigebiete ernannt, während er das Krisenmanagement mit George Bush, dem Vater des seinerzeit amtierenden Präsidenten George W. Bush, übernommen hatte:

Der frühere US-Präsident Bill Clinton wird sich als UN-Sonderbeauftragter für die weitere weltweite Unterstützung des Wiederaufbaus in den von der Tsunami-Katastrophe heimgesuchten Ländern einsetzen.

Quelle: Annan macht Clinton zum UN-Sonderbeauftragten, 02.02.2005

Interessant ist, wie ich finde, dass Bill Clinton vergangenes Jahr zum UN-Sondergesandten von Haiti ernannt wurde, also lange bevor diese Erdbeben-Katastrophe stattfand:

Der frühere amerikanische Präsident Bill Clinton wird Uno-Sondergesandter für Haiti. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon werde die Ernennung voraussichtlich am Dienstag bekanntgeben, wie sein Sprecher bekanntgab.

Quelle: Bill Clinton wird Uno-Sondergesandter für Haiti, 19.05.2009

Zufall? Ich weiss es auch nicht. Jeder darf sich selbst einen Reim darauf machen. Entweder sind Obama, die Bushs und die Clintons Heuchler, Schwerverbrecher, Hellseher oder herzensgute und hilfsbereite Menschen. Nach 9/11, Afghanistan, Irak und jetzt auch Jemen und Somalia uva. habe ich meine persönliche Tendenz. Zumal George W. Bush der Tsunami offenbar völlig gleichgültig war.

Ganze 72 Stunden dauerte es, bis George Bush sich nach der Flutkatastrophe in Südostasien von seiner Ranch in Texas aus zu Wort meldete.

Quelle: Fluthilfe, 30.12.2004

Nach Hurricane Katrina sah es auch nicht anders aus. Woher kommt also plötzlich die Betroffenheit für die Haitianer? Zum Schluss noch folgendes, einfach nur zur Info:

Durch HAARP lassen sich schwere Erdbeben auslösen sowie “kalte Explosionen” bis zum Umfang von Atomdetonationen, siehe ein US-Patent vom Oktober 1989: “Strahlungsfreie Explosionen von nuklearen Ausmaßen. “So wurden die Japaner am 8. 04. 1984 durch eine gewaltige Explosion an der nordjapanischen Küste beunruhigt, bei der riesige Wassermengen kilometerhoch in die Atmosphäre geschleudert wurden. Die eingeleiteten Untersuchungen ergaben jedoch keinerlei Radioaktivität, offensichtlich war der Verursacher eine HAARP- ähnliche russische Anlage auf der Insel Nowaja Semlja.

Quelle: HAARP – ELF-Wellen – Bewusstseinsmanipulation

Ein Schelm, wer Böses (z.B. ein künstliches Erdbeben, das die Existenz von Millionen Menschen zerstört, man bietet den Menschen günstige Kredite zum Wiederaufbau an, die Bauindustrie boomt, die Banken verdienen sich eine goldene Nase. Quasi wie Krieg, nur ohne Gegner) dabei denkt.

Für weitere interessante Entdeckungen zum Thema bin ich natürlich dankbar!




3 Kommentare


  1. DeutscherMichel

    Januar 17th, 2010 at 13:46

    Thema: Medien-Amispeichellecker

    http://www.welt.de/ am So., 17.01.2010
    Bush, Obama, Clinton
    Die Weltmacht USA greift in Haiti ein
    Anmerkungen: Ich erinnere hier nur an den Hurrikan Kathrina – die Lächerlichkeit obiger Schlagzeile ergibt sich damit von selbst.
    Die angebliche Weltmacht wurde u.a. durch Gerät des deutschen Technischen Hilfswerksa zur Wasseraufbereitung unterstützt.
    Oder meinen die Springer-Autoren, daß die “Weltmacht” dort fortfährt mit Bombardierungen?


  2. di

    Januar 18th, 2010 at 19:05

    Haiti wurde mit der Geophysikalischen Waffe der Amijuden Haarp angegriffen mit Tausenden von Toten um das US Militär dort zu stationieren (wie es gegenwärtig der Fall ist)und um näher an Venezuela heran zu kommen . Venezuela wird sich bald im Krieg befinden und die Amifaschisten werden es im Verbund mit Columbien und anderen Vasallen angreifen. Hugo Chavez ist schon lange auf der Liste.

    Venezuela der neue Feind in der Achse des bösen.

    Hallo alle mal aufwachen, nix mit Amihilfe in Haiti -der neue Superfaschistenstaat USA geht über Millionen Von Leichen .
    Beobachtet das Geschehen mal genauer.
    Obama Friedensnobelpreisträger oder neuer Hitler??


  3. gegenfrage.com

    Januar 18th, 2010 at 19:31

    Venezuela ist ein sehr gutes Stichwort! Fakt ist: Nichts geschieht zufällig. Vor allem nicht, wenn die USA profitiert.


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