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Die Rendite von Hunger

Eine neue Gier frißt sich durch den afrikanischen Kontinent. Ausländische Investoren verleiben sich dort fruchtbare Böden ein – um den Hunger in ihren Heimatländern zu stillen. Die Käufer – Konzerne, Fonds, Banken und Regierungen – scheinen unersättlich. Experten schätzen, dass in Afrika seit 2006 rund 20 Millionen Hektar an ausländische Käufer gingen. Kritiker wie Jacques Diouf, Chef der UN-Welternährungsorganisation FAO, sprechen von “Neo-Kolonialismus” und “Land Grabbing” (Landraub).

Akteure sind Fonds, Banken, international agierende Konzerne und die Regierungen reicher Staaten. Sie kaufen oder pachten die besten Böden in meist armen und totalitär geführten Ländern, um die Ernährung der eigenen Bevölkerung zu sichern. Privatwirtschaftliche Investoren rechnen angesichts wachsender Weltbevölkerung und steigender Nachfrage nach Nahrungsmitteln mit hohen Renditen.

Zu dem profitablem Kontrakt >>

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