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Die Lebensmittelmarke
Was dem in der Regel wohlgenährten Durchschnittsmenschen seit den 1950-ern erspart bleibt, ist das Ausschneiden von Lebensmittelmarken. Im Jahre 1950 wurden die Lebensmittelmarken in Deutschland (West) abgeschafft, in der DDR wurden Marken noch bis 1958 ausgegeben, nachdem Bezugsscheine für Lebensmittel, Sprit und Kleidung teils bereits vor Kriegsbeginn ausgegeben wurden.
Jenseits des Atlantiks hat man auf Grund der starken Nachfrage nach „Food Stamps“ nun die Notwendigkeit einer neuen Marketingstrategie entdeckt. Nach der deutlichen Zunahme der Anzahl hilfsbedürftiger Menschen änderte man nun den Namen des Programmes zur Vergabe von Lebensmittelmarken von „Food Stamp Program“ (anscheinend zu trivial) in „Supplemental Nutrition Assistance Program“ (SNAP) (beeindruckend). Übersetzt heißt das in etwa „Nahrungsergänzungs-Hilfsprogramm“. Eins ist aber sicher, die Anzahl der Hilfsempfänger steigt stetig an und hat mit aktuell 34 Millionen Menschen in den USA ein neues Hoch erreicht. Somit erhalten 11,2 % aller US-Amerikaner Lebensmittelmarken.
In Deutschland werden seit ungefähr einem Jahr Lebensmittelmarken gedruckt >>
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